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Malediven

Urlaub auf den Malediven: Inselparadiese und maritime Wunderwelt

Erholen Sie sich an weißen Traumstränden und entdecken Sie im Urlaub auf den Malediven die islamische Kultur sowie die farbenprächtige Welt der Korallenriffe.

Schneeweiße Traumstrände, türkisfarbene Lagunen und grüne Palmen bestimmen das Bild der maledivischen Inseln. Die paradiesische Schönheit des Inselstaates setzt sich unter der Wasseroberfläche an den farbenprächtigen Korallenriffen fort. Egal ob Sie als Hochzeitsreisender, begeisterter Wassersportler oder als Ruhe suchender Gast Ihren Urlaub auf den Malediven verbringen, einen Blick auf die spektakuläre Unterwasserwelt sollte niemand verpassen.

Eckdaten zur Orientierung in Ihrem Südasien Urlaub

Geografische Lage Ca. 1.200 maledivische Inseln verteilen sich im Indischen Ozean über mehr als 820 km Länge zwischen Sri Lanka im Nordosten und Madagaskar im Südwesten
Größe Die Landfläche umfasst ca. 298 km²
Einwohnerzahl 2014 waren es 344.023 Einwohner. Der jährliche Wachstumsindex beträgt 1,65%.
Sprache Die offizielle Amtssprache ist Dhivehi. Geschäftsleute und die gebildete Führungsschicht sprechen aber auch Englisch.
Flughafeninformationen Es gibt sechs Flughäfen auf den Malediven. Die beiden internationalen Flüghäfen liegen auf dem Nord-Male Atoll bei der Hauptstadt Male (MLE) und auf Gan (GAN) im Addu Atoll.
Reisepass/Visum Bei der Einreise ist ein gültiger Reisepass nötig. Bei der Ankunft erhalten Urlausbreisende ein 30-tägiges Visum.
Landesvorwahl +960
Währung Rufiyaa (MVR) unterteilt in 100 Laari. 1 Euro entspricht z.Zt. 16,433 Rufiyaa
Kreditkarten Visa, Mastercard oder American Express werden von den Hotels und Banken akzeptiert, Sie können aber ebenfalls mit Reiseschecks, Dollar oder Euro bezahlen.
Zeitzone UTC+5

Verbringen Sie Ihren Urlaub auf den Malediven zur besten Reisezeit

Das Klima der Malediven wird vom Monsun bestimmt. Das ganze Jahr über bewegt sich das Thermometer zwischen 28°C und 33°C. Nachts zeigt es höchstens 5°C weniger an. Die Wassertemperaturen von 26°C bis 28°C sind zum Tauchen und Schwimmen optimal. Von Januar bis April weht der Nordostmonsum und bringt trockene und ruhige Luft – ideal für Badeurlauber und Taucher, denn die Sicht im Wasser ist dann besonders weit möglich. Ab Mai dreht der Monsun auf Südwest. Bis Oktober regnet es häufiger, der Wind wird kräftiger, teilweise kann er zum Sturm werden.

Paradiesische Eilande und eine traumhafte Unterwasserwelt: Interessante Orte der Malediven
Male – Die kleinste Hauptstadt der Welt

Über ein Drittel der Bevölkerung lebt auf knapp 5,8 km² verteilt auf den drei Inseln Villingili, Hulhumalé und Hulhulé der Hauptstadt Male. Die Stadt ist nicht nur religiöses, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Islamstaates, sie liegt auch geografisch etwa in der Mitte aller Inseln im Male-Atoll. Die meisten Urlaubsgäste landen auf dem internationalen Flughafen auf Hulhulé und reisen von dort mit dem Boot oder kleinen Wasserflugzeugen weiter zu ihren Hotelinseln. Mit der Fähre gelangen Sie in das dicht besiedelte Zentrum von Male. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Malediven in Male gehören die alte und die neue Moschee.

Die Errichtung des ältesten Gebäudes der Insel wurde 1656 von Sultan Ibrahim Iskander in Auftrag gegeben und 19 Jahre später von einem zylinderförmigen Minarett ergänzt. Die Angehörigen der Herrscherfamilien fanden auf dem Friedhof neben der Hukuru Misikiiy Moschee ihre letzte Ruhe. Sie können die Moschee außerhalb der Gebetszeiten besuchen und die schönen Schnitzereien und Ornamente in den dunklen Hölzern im Innern bewundern, die sich kontrastreich vom weißen Muschelkalk der Wände abheben. 1984 entstand die neue Freitagsmoschee Masjid al Sultan Mohammed Thakurufaanu al A'z'am, die mit ihren goldenen Kuppeln und dem 40 m hohen Minarett schon vom Meer aus weithin sichtbar ist. Das beeindruckende Gotteshaus wurde mit edlen Materialien ausgeschmückt, zu denen wertvolle Teppiche, kunstvolle Kalligraphien und kostbarer Marmor gehören.

Gegenüber der Misikiiy Moschee errichtete Anfang des 20. Jahrhundert der damals herrschende Sultan einen einstöckigen Palast für seinen Sohn. Heute wird das hübsch verzierte Gebäude als Präsidentenwohnsitz genutzt. Im gepflegten Garten des ehemaligen Sultanpalastes richtete die Regierung 1952 ein Nationalmuseum ein. Fundstücke aus vorislamischer Zeit wie der Kopf einer Buddha-Statue und Exponate der Königsfamilien gehören zu den Ausstellungsgegenständen.

Einen Eindruck vom Leben der einfachen Malediver gewinnen Sie, wenn Sie am Hafen entlangschlendern. Dort schaukeln die farbenfrohen Dhonis, das traditionelle Transportmittel der Einheimischen, auf dem Wasser neben Fähren und exklusiven Jachten. Die Fischer bringen Ihren Fang zum Fischmarkt, der am Nachmittag öffnet. In der großen Halle werden riesige Thunfische, Seegurken oder Haie feilgeboten und lautstark vermarktet. Ein großes Sortiment an frischem Fisch und Meeresfrüchten wechselt hier Tag für Tag den Besitzer.

Addu City – am südlichsten Punkt der Malediven

450 km trennen die beiden Städte Addu-City und Male. Das Addu oder Seenu Atoll bildet die südlichste Spitze der Malediven und liegt knapp unterhalb des Äquators. Die größte Bedeutung erlangte das Atoll im Zweiten Weltkrieg, als die Briten die vier Hauptinseln durch Dämme miteinander verbanden und einen Flugplatz auf der Insel Gan bauten. Etwa 10.000 Menschen wohnen heute auf Hithadhoo, weitere 7.000 verteilen sich auf sechs Nachbarinseln. Trotz der interessanten Tauchgründe gibt es auf Addu nur eine einzige Ferienanlage. Sie liegt so dicht an den Inseln der Einheimischen, dass die Gäste mit dem Tretboot hinüberfahren können. Außerdem gibt es viele unbewohnte Eilande und den höchsten Punkt der Malediven von 2,40 m auf Villingili zu erkunden. Taucher schätzen die Riffe am äußeren Rand des Atolls, wo sich im Schutz von Überhängen und in Grotten Ammenhaie und Meeresschildkröten aufhalten. Um ein versunkenes britisches Schiffswrack tummeln sich Barrakudas und eine große Anzahl von bunten Korallenfischen.

Inselparadiese für Urlaubsgäste – Ferien am Strand der Malediven

Von den knapp 1.200 Inseln der Malediven sind nur ca. 200 von Einheimischen bewohnt und ca. 88 sind für Urlauber aus aller Welt freigegeben. Viele Hotels beanspruchen eine ganze Insel für sich und bezaubern mit luxuriösen Bungalows und Villen, die teilweise auf Stelzen über dem Wasser gebaut sind. Schneeweiße Strände säumen die Tropenparadiese und Palmen spenden Schatten in der Inselmitte. Trotz der Abgeschiedenheit, die Hochzeitsreisende und Ruhe suchende Urlauber schätzen, fehlt es an nichts. 4 bis 5-Sterne-Resorts bieten einen erstklassigen Service, vielseitige Freizeitmöglichkeiten und eine abwechslungsreiche Küche mit hervorragenden Gourmet-Restaurants. Manche Wassersportler bevorzugen preiswertere Unterkünfte, da sie mehr Wert auf die Ausrüstung der Tauchstationen und die Nähe spektakulärer Tauchgründe legen, als auf Luxus.

Die meisten Hotels und Resorts wurden auf den Inseln der beiden größten Atollringe errichtet. In der geografischen Mitte der Malediven liegt am Ostrand das Male-Atoll als größte Inselgruppe. Der 4,5 km breite Vaadhu-Strömungskanal teilt die Inseln in das Nord-Male-Atoll mit der Hauptstadt Male am Südrand und in das Süd-Male-Atoll. Westlich davon befindet sich das Ari-Atoll als zweitgrößter Inselring.

Die schönsten Tauchgründe der Malediven

Ganz gleich wo Sie Ihren Malediven Urlaub buchen, die Unterwasserwelt ist überall beeindruckend und weckt schon beim Schnorcheln eine Ahnung von der gewaltigen Vielfalt der Meeresbewohner. Welche Tauchgebiete die besten sind, liegt im Auge des Betrachters. Zu den beliebtesten Tauchriffen gehört das Fotteyo Kandu im Felidhu Atoll am östlichsten Punkt des Archipels, das Tauchbegeisterte als das beste der Welt einschätzen. Im Ari-Atoll tauchen Profis am bis zu 30 m abfallenden Ukulhas Thila und an weiteren 17 Tauchrevieren mit Aussicht auf Begegnungen mit Walhaien, Mantas und Grauhaien. Im Lhaviyani Atoll erwarten Sie unberührte Korallengärten und verschiedene Schiffswracks. Im südlichen Meemu Atoll tragen die Tauchgründe so fantasievolle Namen wie Eagle Trail, Jumping Jack Tunnel oder Two Brothers. Zu den berühmtesten Tauchgebieten des Male-Atolls gehören das Victoria-Wrack, ein von Weich- und Hirschkorallen besiedelter Frachter, in dem ebenfalls Snapper und Fledermausfische leben. Auch die farbenprächtigen Riffüberhänge des Lions Head am steil abfallenden Außenriff, wo Sie mit Rotfeuerfischen, Adlerrochen und Doktorfischen schwimmen, ist immer einen Tauchgang wert.

Entdeckungsreisen zu den Inseln der Einheimischen

Gehen Sie in Ihrem Urlaub auf den Malediven auf Entdeckungsreise, denn einige Inseln sind als archäologische Fundstätten bekannt. Das Ari Atoll ist Fundort einer Buddhastatue und der Ruinen eines buddhistischen Tempels. Auch römische Münzen wurden hier entdeckt. Im Dhaalu Atoll fand Thor Heyerdahl während seiner Forschungsreisen Anfang der 1980er-Jahre bei Ausgrabungen alte Tempelanlagen und Grabbeigaben. Die Einheimischen der Inseln des Baa Atolls sind für Ihre Webkunst bekannt. Bootsbau und Thunfischfang haben hier ebenfalls eine langjährige Tradition. Auf der Insel Thoddoo im Ari Atoll tanzen die Mädchen den Bandiya jehun, einen indischen Tanz, dessen Rhythmus von Trommelschlägen bestimmt wird. In Magudu, der Hauptinsel des Faafu Atolls stellen die Bewohner Schmuck aus schwarzen Korallen her und auf der Insel Ribudu finden Sie die besten Juweliere der Malediven. Der Volksheld Muhammed Thakurufaanu wurde auf der Insel Utheemu im nördlichsten Atoll Haa Alifu geboren. Hier steht eine 450 Jahre alte Moschee und ein Palast aus Holz, der dem Sultan gehörte.

Maledivische Traditionen und Kulinarik

Da auf den Malediven der Islam Staatsreligon ist, feiern die einheimischen Moslems das Ende des Ramadans mit einem großen Fest, das nach Sonnenuntergang beginnt. Mit bunten Paraden wird der Unabhängigkeitstag am 26. und 27. Juli in Male ausgiebig gewürdigt. Am 3. November gedenken die Einwohner des Sieges über die Portugiesen im Jahr 1573 ähnlich prunkvoll. Eine gute Gelegenheit für die Urlaubsgäste sich die Köstlichkeiten der Insel in den Restaurants der Stadt schmecken zu lassen. Frischen Fisch finden Sie auf jeder Speisekarte. Probieren Sie das zarte Fleisch des Red Snapper oder vielleicht ein deftiges Haisteak. Dazu schmeckt Reis oder Alui aus Süßkartoffeln. Auch würzige indische Currys mit Hähnchen oder Rindfleisch sind lecker, aber mitunter recht scharf. Süße Kuchen und exotische Früchte wie Papayas und Mangos sind als Dessert beliebt. Den Durst löschen Sie am besten mit Wasser, frischem Kokosnusssaft oder schwarzem Tee, da Alkohol verboten ist.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte der Malediven

Einige archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Inseln schon in vorchristlicher Zeit von indischen Fischern bewohnt wurden, die im buddhistischen Glauben lebten und Tempel errichteten. Anfang des 12.Jh. brachten arabische Händler den Islam auf die Inseln und Sultane übernahmen die Herrschaft. Als 1558 Portugiesen die Malediven unterwerfen wollten, kam es zu einem achtjährigen Guerillakrieg, der mit der Vertreibung der Besetzer endete. Nachdem die Niederländer im 17.Jh. bereits Ceylon, das heutige Sri Lanka besetzt hatten, erklärten sie die Inseln zum Protektorat. Die Vertreibung der Holländer aus Ceylon durch die Briten 1796 beeinflusste auch die Sultanate des Inselstaates. Von 1887 bis 1965 wurden sie zum britischen Protektorat. Erst 1976 zogen sich die Briten endgültig zurück und 1982 wurden die Malediven Teil des Commonwealth of Nations aus dem sie 2016 wieder ausstiegen. Seit 1953 sind die Malediven eine Präsidialrepublik mit weitreichenden Befugnissen des Präsidenten.

Nützliche Tipps – darauf sollten Sie in Ihrem Urlaub auf den Malediven achten

Der Islam ist Staatsreligion und spielt im Alltagsleben der Gläubigen eine wichtige Rolle. Nicht-Muslime dürfen unter Beachtung gewisser Regeln die Moscheen außerhalb der Gebetszeiten besichtigen. Vor dem Betreten der Gebäude müssen Sie Ihre Schuhe ausziehen. Freizügige Kleidung ist nicht erwünscht. Frauen und auch Männer sollten Arme und Beine bedecken. Gegebenenfalls kann bei weiblichen Besuchern das Tragen eines Kopftuches verlangt werden. Entsprechende Kleidungsstücke können am Eingang der Moschee ausgeliehen werden.

Diskussionen über Religionsfragen sollten Sie unbedingt vermeiden. Neben dem Islam werden keine anderen Religionen geduldet und ein Gespräch über Christentum oder andere Glaubensrichtungen kann leicht als Missionierung missverstanden und geahndet werden.

Beachten und respektieren Sie während der Zeit des Ramadan, dass die Gläubigen nur nach Sonnenuntergang Nahrung zu sich nehmen. Essen Sie deshalb nicht unbedingt vor den Augen der Fastenden. Anders ist es in den Hotels, die sich auf ihre Gäste eingestellt haben.

Fünfmal täglich beten die muslimischen Einwohner in der Moschee. Dazu werden die Läden und Geschäfte für eine Viertelstunde geschlossen. Alkohol ist verboten, dennoch bekommen Sie an den Bars der Hotelresorts alkoholische Getränke. In der Öffentlichkeit der Städte und Ortschaften jedoch nicht.

Aufgrund der heißen Temperaturen ist leichte Kleidung bei Ihren Ausflügen empfehlungswert, am besten mit einer schützenden Kopfbedeckung. In den Resorts dürfen Sie in Badekleidung herumlaufen, FKK ist allerdings nicht erlaubt. Denken Sie an Badeschuhe, da die Korallen teilweise scharfe Kanten aufweisen.

Für Ihre elektrischen Geräte brauchen Sie einen Adapter mit dreipoligem Stecker für das Wechselstromnetz mit 240 Volt. Viele Resorts halten solche Adapter für ihre Gäste bereit.

In den Restaurants sind 10% Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag angemessen. Maximale Freundlichkeit und besten Service im Hotel stellen Sie mit einem kleinen Obolus für die Angestellten sicher, wie es auf der ganzen Welt üblich ist.

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