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Marokko

Urlaub in Marokko: Bade- und Kultururlaub in Nordafrika

In Marokko verbringen Sie Ihren Urlaub zwischen Atlantik, Atlasgebirge und den Sanddünen der Sahara. Hier erleben Sie die Kultur und würzige Küche Nordafrikas.

Marokko bezaubert seine Besucher seit jeher mit einer abwechslungsreichen Vegetation und geschichtsträchtigen Städten, in denen Sie eine einzigartige Mischung aus afrikanischer und arabischer Kultur erleben. Historische Städte wie aus tausend und einer Nacht, antike Ruinen, Palmenoasen und majestätische Festungen aus Lehm finden sich überall im Land. An der Atlantikküste können Badefreunde sich im Urlaub in Marokko auf weite Sandstrände und malerische Küsten freuen.

Die wichtigsten Informationen zum Land im Überblick:

Geografische Lage Marokko liegt an der Nordwestküste Afrikas an der Straße von Gibraltar mit einer Grenze zu Algerien.
Größe Der unabhängige Staat erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 446.550 km²
Einwohnerzahl In Marokko leben etwa 34,4 Mio. Menschen
Sprache Die offizielle Landessprache ist Arabisch, zweite Amtssprache Französisch. In touristisch erschlossenen Gebieten ist Englisch weit verbreitet.
Flughafeninformationen Marokko verfügt über mehrere internationale Flughäfen, darunter Rabat (RBA), Agadir (AGA), Casablanca (GMN), Marrakesch (RAK) und Tangier (TNG)
Reisepass/Visum Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Marokko einen gültigen Reisepass und können sich aus touristischen Gründen bis zu 90 Tage ohne Visum im Land aufhalten.
Landesvorwahl +212
Währung Dirham
Kreditkarten In den Städten werden VISA/MasterCard in Hotels, Restaurants und Shopping Malls akzeptiert. In ländlichen Gegenden sollten Sie Bargeld mit sich führen.
Zeitzone UTC+0, UTC-1 (während unserer Sommerzeit)

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Marokko

In Marokko herrschen, je nach Landesregion, verschiedene klimatische Bedingungen – vom mediterranen Klima an der Küste, über Kontinentalklima in den Bergen bis zu Wüstenklima im Süden. Eine Reise in den Norden bietet sich in den Monaten Mai bis Oktober mit Temperaturen zwischen 22 und 26°C an. Die Wassertemperaturen liegen dabei zwischen 18 und 23°C. Für einen Aufenthalt im Süden sind die Sommermonate dagegen zu heiß. Diese Region sollten Sie zwischen März und Mai, sowie von Oktober bis November bereisen, wenn die Tagestemperaturen in der Wüste um die 25°C liegen. Allerdings müssen Sie sich auf recht kalte Nächte einstellen.

Bunte Basare, weite Wüsten und Traumstrände – Tipps zu den Sehenswürdigkeiten Marokkos
Casablanca – das „Weiße Haus“ Marokkos

Casablanca liegt an der Atlantikküste südlich der marokkanischen Hauptstadt Rabat und ist die größte Stadt des Landes. Sie ist wohl auch die bekannteste und macht mit ihren weiß getünchten Häusern ihrem Namen alle Ehre. Bei Urlaubern beliebt sind vor allem die geschäftigen Straßen der Altstadt sowie der große Hafen und die pompösen Villenviertel. Einst Zufluchtsort für viele Migranten während des Zweiten Weltkriegs ist die Stadt heute bei Kultur- und Badeurlaubern gleichermaßen beliebt. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Hassan-II.-Moschee, die mit ihrem 200 m hohen Minarett eine der höchsten Sakralbauten der Welt ist. Des Weiteren erwarten den Besucher viele Prunkbauten im Kolonialstil und gepflegte Parkanlagen, in denen Sie die heißen Mittagsstunden verbringen können.

Marrakesch – Marokkos bunte Kultur erleben

Das berühmte Marrakesch ist eine hervorragende Kombination aus altem sowie neuem Marokko und das kulturelle Zentrum des Landes. In der Altstadt gibt es neben den labyrinthartigen Souks diverse mittelalterliche Gebäude zu besichtigen. Die ehemalige Koranschule Medersa Ben Youssef aus dem 14. Jahrhundert mit ihren mit Arabesken geschmückten Säulen und Torbögen gehört, genau wie die Stadtgärten aus dem 12. Jahrhundert, zum UNESCO Weltkulturerbe. Im etwa 100 ha großen Menara-Garten, einem öffentlichen Stadtpark, können Sie nach Herzenslust durch die Ölbaum- und Granatapfelplantagen flanieren, picknicken und die herrliche Sicht auf die teilweise schneebedeckten Gipfel des Atlasgebirges genießen.

Der Djemaa el-Fna ist der zentrale Markt von Marrakesch und der größte des Landes. Auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern finden Sie hier Gewürze, Handwerkskunst, traditionelle Kleidung, Haushaltswaren, Obst, Gemüse und andere Lebensmittel. Hier treffen Sie auf eine breite Auswahl der landestypischen, farbenfrohen Schmorgefäße Tajine und von Hand bemaltes Porzellan. Nachdem die Sonne untergegangen ist, verwandelt sich der Markt in ein buntes Gauklerfest mit Feuerschluckern, Tänzern, Wahrsagern und Straßenmusikern. Auch die umliegenden Cafés sind allabendlich Treffpunkt für Jung und Alt.

Die historischen Städte Fès und Meknès im Norden des Landes

Die Medina Fès el-Bali ist die historische Altstadt der ehemaligen marokkanischen Hauptstadt Fès und gilt als eine der größten mittelalterlichen Städte der Welt. Die Architektur des Viertels hat sich seit dem 12. Jahrhundert kaum verändert. Hier erleben Sie den ganzen Charme einer mittelalterlichen, arabischen Stadt mit ihren engen Gassen, geheimnisvollen Durchgängen und pittoresken Plätzen. Durch prunkvolle Stadttore gelangen Sie mitten in das Labyrinth aus verwinkelten Gässchen. In aller Ruhe schlendern Sie durch die Gänge wie in einem großen Freilichtmuseum. Einige alte Wohnhäuser sind zu Museen umgebaut, in denen Sie sich ein Bild von der traditionellen Lebensweise machen können. Auch die alte Universität Al Quaraouiyine, die im 9. Jahrhundert ein zentraler Lehrplatz der islamischen Lehren innerhalb der arabischen Welt war, wird heute noch als staatliche Universität betrieben und kann besichtigt werden. Ein beliebtes Fotomotiv bilden die bunten Teiche der Färberwerkstatt des Gerberviertels Chuwwara, die von mehreren Terrassen aus besichtigt werden können.

Auch in der Stadt Meknès, die 60 km südlich von Fès liegt, begeben Sie sich auf eine Reise ins Mittelalter. Die hiesige Altstadt begeistert durch ihre originalgetreuen Häuser sowie Gassen und gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend sind das mit reichen Verzierungen geschmückte Stadttor Bab Mansour und die Ruinen der weitläufigen Stallungen im Heri es-Souani. Beide Sehenswürdigkeiten gehörten einst zur prunkvollen Residenzstadt des Sultan Moulay Ismaïl, die er im 17. Jahrhundert erbauen lies. Die Koranschule Medersa Bou Inania aus dem 14. Jahrhundert ist mit ihrem säulenumrandeten Innenhof, den verzierten Täfelungen aus Zedernholz und der aufwendigen Kalligrafie an den Wänden eines der schönsten Beispiele arabischer Architektur.

Die besten Strände Marokkos

Entlang der Atlantikküste finden Sie ausgezeichnete Badestrände und exklusive Resorts. Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig bei knapp 20°C, sodass ein Badeurlaub in Marokko zu jeder Jahreszeit möglich ist. Der wohl schönste und beliebteste Badestrand des Landes ist der Strand von Agadir. Die Stadt ist der meistbesuchte Urlaubsort der Region und ausgezeichnet touristisch erschlossen. Der 10 km lange Sandstrand ist unterteilt in hoteleigene und öffentliche Strände. Hier finden Sie alle Arten von Wassersportmöglichkeiten wie Kitesurfen und Jetski sowie eine breite Auswahl an Restaurants und Cafés an der von Palmen gesäumten Strandpromenade.

Auch in der kleinen Küstenstadt Asilah im Norden gibt es entlegene Strände und Buchten, an denen Sie ungestörte Stunden am türkisblauen Meer verbringen können. Eine besonders schöne Art die Küste zu erkunden ist auf dem Rücken eines Pferdes oder Dromedars. Viele Agenturen in der Stadt bieten diese berittenen Touren an. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehört vor allem der strahlend weiße Raissouli-Palast, von dessen Mauern aus Sie am Abend einen weiten Blick auf das Meer und die untergehende Sonne haben.

Wanderungen im Urlaub in Marokko – zwischen Atlasgebirge und Sahara

Auch für Naturliebhaber bietet Marokko eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Sowohl Bergwanderungen, als auch Trekkingtouren durch die Wüste gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Im Süden Marokkos befindet sich der 1942 gegründete Toubkal Nationalpark etwa 70 km von Marrakesch entfernt. Der Park ist von einem gut ausgebauten Netz aus Wanderwegen durchzogen. Die kleine Stadt Asni ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Nationalpark und in das Atlasgebirge. Die Touren führen Sie durch tiefe Täler mit üppig begrünten Flussläufen, über steile Bergpässe bis zu den schneebedeckten Gipfeln in über 2000 m Höhe. Im Frühling sind die Gebirgsregionen des Hohen Atlas in ein prächtiges Blütenkleid gehüllt. Diese Zeit eignet sich bestens, um Wanderungen zu kleinen Bergdörfern zu unternehmen. Die dort ansässigen Berberstämme leben noch immer wie vor hunderten von Jahren ein einfaches Leben in der Natur und sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Die spektakulärsten Ausblicke auf die steilen Hänge und tiefen Schluchten haben Sie vom Gipfel des Djebel Toubkal im Süden des Landes.

Bei einer Trekkingtour durch die Sahara durchwandern Sie eine der beeindruckendesten Landschaften Nordafrikas. Meterhohe gelbe Sanddünen erheben sich gegen den strahlend blauen Himmel. In dieser unwirklichen Landschaft fühlen Sie sich ganz in die Zeit der großen Karawanen zurückversetzt. Kleine Oasen und aus Lehm erbaute Forts säumen die alten Handelsrouten durch die Wüste. Bei einer Übernachtung im Zelt bietet sich Ihnen die Gelegenheit einen Einblick in das traditionelle Leben der Beduinen zu erhalten. Die Mystik der Wüste erleben Sie vor allem in der Nacht, wenn sich abertausende von Sternen über den schwarzen Wüstenhimmel erstrecken.

Kulinarische Genüsse und Festlichkeiten

Die marokkanische Küche verbindet Elemente aus arabischen und kolonialen Einflüssen. Zu den populärsten Gerichten gehört die Tajine, ein scharf gewürzter Fleischeintopf, der lange in einem speziellen Tontopf kocht. Auf den Märkten und an kleinen Ständen wird Schawarma angeboten, ein Wrap aus mit Zimt gewürztem Hähnchenfleisch, Humus und Tabouleh. Tabouleh ist ein Salat aus fein gehackter Petersilie und Granatapfelkernen. Auch Couscous mit Gemüse und Fleisch gehört zu den Gerichten, die allerorts angeboten werden.

Wie die meisten arabischen Länder pflegt auch Marokko eine ausgeprägte Teekultur. Frischer Pfefferminztee wird in den meisten Straßencafés und traditionellen Teehäusern angeboten. Probieren Sie dazu eine Wasserpfeife mit aromatisierten Tabak. Das Rauchen von Wasserpfeifen ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung und gehört zu jedem nachmittaglichen Caféhausbesuch.

In Marokko diktiert der islamische Kalender die Festtage, die aufgrund des Mondkalenders jedes Jahr in unterschiedliche Monate fallen. Zu den wichtigsten religiösen Feierlichkeiten gehören das Opferfest, das zu Ehren des Profeten Abrahams stattfindet, sowie das bunt zelebrierte Fastenbrechen nach dem Monat Ramadan. Nach der langen Phase des Fastens wird dieses Fest vor allem in kulinarischer Hinsicht sehr üppig begangen. Auch das islamische Neujahr, das im Gegensatz zu unserem gregorianischen Neujahr jährlich versetzt liegt, gehört zu den wichtigen Feiertagen des Landes.

Phönizier, Araber und Franzosen – die bewegte Geschichte Marokkos

Schon im 1. Jahrhundert vor Christus siedelten Handelsvölker wie Karthager und Phönizier auf dem Gebiet des heutigen Marokkos. Im 8. Jahrhundert eroberten arabische Truppen aus der Arabischen Halbinsel die Region und konnten ihre Macht langwierig festigen. Ab 1631 regierte die Dynastie der Alawiden das Land fast 200 Jahre lang mit nur kurzer Unterbrechung durch spanische und französische Besetzungen. Ab 1920 wurde Marokko dann endgültig zur französischen Kolonie, was neben einer Verbesserung der Infrastruktur und der Wirtschaft im Land auch eine Unabhängigkeitsbewegung von Seiten der Berber zur Folge hatte.

Der Sultan Mohammed V. sprach sich 1947 erstmals offiziell für die Unabhängigkeit Marokkos aus, woraufhin dieser 1953 von den Franzosen abgesetzt und zur Symbolfigur des Aufstands wurde. Nach mehrjährigen Ausschreitungen innerhalb des Landes kehrte Mohammed V. 1955 aus dem Exil zurück und Marokko erreichte am 2. März 1956 schließlich seine Unabhängigkeit von Frankreich. Seither ist Marokko eine unabhängige Monarchie.

Kleiner Reiseknigge für Ihre abwechslungsreiche Reise durch Marokko

Auch wenn die Marokkaner gegenüber Touristen sehr tolerant sind, sollten Sie aus Respekt vor Tradition und Kultur Ihre Garderobe angemessen wählen. Wenn Sie eine Moschee besuchen, müssen Sie lange Kleidung tragen und Frauen darüber hinaus ihr Haar bedecken. Außerdem ist es aufgrund der marokkanischen Kultur – speziell in ländlichen Gegenden – respektvoll, wenn Sie ihren Partner in der Öffentlichkeit nicht zu häufig küssen oder anfassen.

Während des Fastenmonats Ramadan ist den gläubigen Muslimen das Essen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang untersagt. Als Urlauber werden Sie natürlich in Ihrem Hotel und auch in den internationalen Restaurants der Städte zu jeder Tageszeit wie gewohnt essen können. Nur in ländlichen Gebieten kann es vorkommen, dass die Restaurants erst nach Sonnenuntergang öffnen.

Da der Großteil der Marokkaner Muslimen sind, gehört das trinken von Alkohol nicht zur Kultur des Landes. Nur in Hotels und einigen lizensierten Bars der Städte ist es möglich alkoholische Getränke zu bestellen. Wenn Sie Alkohol kaufen möchten, müssen Sie sich in eines der Spezialgeschäfte begeben. Auch einige Supermarktketten haben ein Angebot an Spirituosen und einen separaten Ausgang für Kunden, die diesen erworben haben. In der Öffentlichkeit Alkohol zu konsumieren ist allerdings tabu.

In der gesamten arabischen Welt gilt die linke Hand als unrein. Sie sollten daher darauf achten, dass Sie nie etwas mit der linken Hand anbieten oder jemanden mit dieser grüßen. Traditionell werden viele Speisen mit der Hand gegessen – allerdings ausschließlich mit der rechten.

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