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Südafrika

Reise nach Südafrika: Safari, Kultur und Garden-Route-Idylle

Bei Reisen nach Südafrika erwartet Sie ein spannender Mix aus Safaris, Paradiesstränden und idyllischen Weinlandschaften, gepaart mit sehenswerten Städten.
Was ein Paradies auf Erden ausmacht, muss jedermann für sich selbst beantworten – eines ist jedoch sicher: Südafrika eint eine Vielzahl der möglichen Antworten mit seinen abwechslungsreichen Reizen. Unberührte Küstenstreifen, gesäumt von Puderzuckerstränden mit türkisen Brandungen gehen nahtlos über in die ungezähmte Wildnis des Hinterlandes mit seiner ganz ursprünglichen Tierwelt. Für andere mag der Reiz dieses Garten Eden in den saftig grünen Bergketten, gespickt mit idyllischen Weitgütern, liegen. Vielleicht werden der Puls lebhafter Städte und die spannenden Kultureinblicke Sie auf Reisen in Südafrika bewegen, oder die zahlreichen Landschaftsbilder und abenteuerlichen Aktivitäten bei Road Trips entlang der Garden Route.

Behalten Sie den Überblick mit den wichtigsten Fakten:

Geografische Lage Südafrika bildet die südliche Spitze Afrikas und ist von Küstenstreifen entlang dem Atlantik und Indischen Ozean begrenzt. Zudem teilt es sich Grenzen mit Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Swasiland und Lesotho.
Größe Mit einer Fläche von 1.219.912 km² ist Südafrika ungefähr 3,5-mal so groß wie Deutschland.
Einwohnerzahl Ein großer Teil der 54 Mio. Einwohner konzentriert sich auf die kleinste Provinz Gauteng und insbesondere auf Johannesburg.
Sprache Offizielle Amtssprachen sind Afrikaans, Englisch, Süd-Ndebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Sesotho, Setswana, Siswati, Tshivenda und Xitsonga.
Flughafeninformationen Die wichtigsten Flughäfen sind: O.R. Tambo in Johannesburg (JNB) und Cape Town International (CPT). Vom Flughafen Kruger Mpumalanga (MQP) ist die Anreise für Safari-Besuche im Krüger Nationalpark kürzer.
Reisepass/Visum Für touristische Aufenthalte unter 90 Tagen ist die Einreise mit Reisepass visumsfrei.
Landesvorwahl +27
Währung Südafrikanischer Rand (ZAR)
Kreditkarten Mit Ihrer Kreditkarte können Sie problemlos Bargeld am Automaten abheben und in den meisten Geschäften, Restaurants und Hotels bezahlen.
Zeitzone UTC+2

Klima und bester Zeitpunkt für Ihre Reise nach Südafrika

Aufgrund der Lage Südafrikas weitab des Äquators in der südlichen Hemisphäre verhalten sich die Jahreszeiten dort genau umgekehrt zu denen in Europa. Die Wintermonate sind Juni und Juli, während Dezember und Januar Hochsommer bedeuten. Allerdings fallen die Winter bei weitem nicht so kalt aus wie in Deutschland. Urlaube in Südafrika sind das ganze Jahr über zu empfehlen. Zudem variiert das Klima innerhalb des Landes, sodass Sie die perfekte Reisezeit auch regionsabhängig abpassen können. Für Safaris in Südafrika bieten sich insbesondere die Monate Juli bis Oktober an, wenn in den großen Nationalparks Trockenzeit herrscht und viele Tiere an den Wasserlöchern zusammenkommen. Auch ist dies ein guter Zeitraum für Walbeobachtungen entlang der Kapküste. Davon abgesehen bieten sich Reisen zum afrikanischen Kontinent im April und Mai, sowie von September bis November an, wenn die Temperaturen recht mild sind. Allgemein ist das Klima entlang der Westküste geprägt von trockenen, warmen Sommern und kühlen, feuchten Wintern, wobei kühl hier immer noch 15-20°C bedeutet. Das Klima der Ostküste ist feuchtwarm, insbesondere zwischen November und März, während es im höher gelegenen Inland deutlich trockener ist.

Südafrikas Vielfalt erleben – ob am Meer, in den Weinbergen, bei einer Safari oder in den Städten
Lebhaftes Kapstadt: eingerahmt von Bergen und Meer

Kapstadts besonderer Reiz liegt in einem Mix aus wahrlich traumhafter Lage und einer äußerst lebendigen Kultur. Bilderbuchstrände wie der strahlend weiße Sandstreifen von Camps Bay säumen den türkisfarbenen Atlantik, während gleich dahinter imposante Gipfel wie der Tafelberg und der Lion’s Head aufragen. So begleitet Sie bei Erkundungstouren in den Straßen stets eine spektakuläre Kulisse, die zudem vielfältige Möglichkeiten für Aktivurlauber bietet: Erklimmen Sie den Tafelberg oder den Lion’s Head im Rahmen von Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und staunen Sie über das Stadtpanorama und den Blick auf Robben Island von oben, bis sich die Aussicht irgendwo am Horizont zwischen Meer und Himmel verliert. Besteigungen dieser beiden Gipfel sind besonders beliebt bei Sonnenuntergängen, wenn die Berghänge in ein warmes Licht getaucht werden. Wer es etwas bequemer mag, erreicht das Plateau des Tafelbergs alternativ per Seilbahn oder fährt zum Signal Hill, zu dem eine Straße führt.
Im quirligen Herzen Kapstadts geht es bei Tag und Nacht sehr lebhaft zu. Entlang der Hauptstraße Long Street können Sie in stilvollen Restaurants und Cafés sowie angesagten Boutiquen einkehren, während zahlreiche Bars die Bühne für ein ausgiebiges Nachtleben bieten. An jedem ersten Donnerstag im Monat lohnt der Besuch von Kunstgalerien in der Bree Street, die dann bis nachts geöffnet sind und gerne zu einem Glas Wein einladen. Die Straße ist an diesen Abenden gefüllt mit Menschen, die zwischen angesagten Bars und Galerien wandeln und die warme Nacht im Freien genießen. Ganz schick und modern geht es wiederum in der Hafengegend Waterfront zu, wo eine pompöse Mall und ein Food Market mit ausgefallenen Spezialitäten locken. Weiteres Highlight eines Besuchs in Kapstadt ist ein Ausflug nach Robben Island, wo der frühere südafrikanische Präsident und Nobelpreisträger Nelson Mandela 27 Jahre lang inhaftiert war. Im Rahmen von Township Touren erleben Sie noch eine ganz andere Seite Südafrikas, nämlich einen authentischen Einblick in das Leben der Einwohner.

Feiner Wein in Stellenbosch

Große Teile des Westens Südafrikas sind mit Weinbergen und Weingütern gesprenkelt, doch nirgendwo konzentrieren sich diese so sehr wie in der Gegend um Stellenbosch. Nur eine halbe Stunde von Kapstadt entfernt kommen Liebhaber edler Tropfen in der malerischen Gegend voll auf ihre Kosten. Und nicht nur der Wein ist exzellent, er wird auch von einer äußerst idyllischen Kulisse komplementiert: Weinberge ziehen sich über kleine Hügel mit weiß getünchten Häusern und Höfen, während sich im Hintergrund steile Berge erheben. Die Region kann bei Weintouren von Kapstadt aus besucht werden, wobei kulinarische Finessen die Verkostungen begleiten. Alternativ steuern Sie die Winzereien mit einem Mietwagen an und kaufen die prominenten Weine direkt vom Gut.

Kulturtrip nach Johannesburg

Johannesburg, einst eine frühe Goldgräbersiedlung, ist heute mit knapp 4,5 Mio. Einwohnern nicht nur die größte Metropole im Land, sondern auch ein wichtiges Handelszentrum für den gesamten Süden Afrikas. Berühmt ist „Joburg“, wie es die Einheimischen nennen, für seine reiche Kultur und urigen Märkte. Eine wichtige kulturelle Institution bei Besuchen ist das Apartheid Museum, das die turbulente Geschichte Südafrikas auf eindringliche Weise mit Bildern, Ton und Texten näher bringt. Eine weitere wichtige Attraktion ist der Constitution Hill, ein Museum, das als ehemaliges Gefängnis Nelson Mandela und Mahatma Gandhi inhaftiert hielt. Shoppingfreunde finden auf Straßen- und Flohmärkten wie dem Neighbourgoods Market oder dem African Flea Market bestimmt das passende Souvenir.

Entlang der Garden Route Südafrikas Westen bereisen

Die Garden Route gilt als eine der weltweit malerischsten Strecken und führt in großen Teilen als Küstenstraße am Indischen Ozean entlang. Über den genauen Start- und Endpunkt der Route scheiden sich die Geister, doch erstreckt sie sich grob von Mossel Bay im Westen bis Storm River in der Provinz Eastern Cape. Oftmals wird allerdings noch das Stück zwischen Kapstadt und Mossel Bay dazu gerechnet und mit Sicherheit ist dieser Part landschaftlich sehr reizvoll. Die Garden Route erhielt ihren Namen wegen der üppigen und abwechslungsreichen Vegetation entlang dem Weg und verwöhnt das Auge mit immer neuen Bildern. Gleich hinter Kapstadt passieren Sie pittoreske Weingüter, sanfte Hügel mit Feldern und weite Ebenen mit steilen Bergkulissen, bevor die Garden Route Sie dann zur Küste führt. Diese ist nicht nur mit Traumstränden gesegnet, sondern ebenso mit gemütlichen Kleinstädten, die ihr Flair zwischen uriger Künstlerszene und imposanten Villen entfalten.
Ein ständiger Wegbegleiter entlang der Strecke sind breit gefächerte Attraktionen und Aktivitäten: Im Westen treffen Sie in Betty’s Bay auf eine Pinguinkolonie und finden steile Klippen mit mondänen Häusern und lieblichen Küstenpfaden in Hermanus. Wenn Sie das Abenteuer suchen, wird Shark Cage Diving Ihr Adrenalin sicherlich auf Touren bringen. Dabei treten Sie dem mit Ehrfurcht behandelten Weißen Hai unter Wasser und geschützt in einem Käfig gegenüber. Viele Touranbieter haben sich in Gansbaai angesiedelt, doch weitere Städte wie Mossel Bay eignen sich ebenso für einen solchen Trip. In Wilderness und Knysna stoßen Sie auf besonders schöne Strandhäuser und Lagunen, die zum Kanufahren einladen, während Sie in Plettenberg Bay mit einem Schnorchel ausgerüstet Robben unter Wasser begegnen. Im Osten der Garden Route empfängt Sie Jeffreys Bay mit einem kilometerlangen Strand und der Möglichkeit, sich auf ein Surfbrett zu schwingen. Dabei eignen sich unterschiedliche Abschnitte der Bucht sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und Profis.

Südafrikas wilde Tierwelt in der Region Eastern Cape

Während Sie entlang der Garden Route Weißen Haien im Rahmen von Unterwasserausflügen begegnen können, lockt das Hinterland des Eastern Cape mit Raubtieren, darunter Löwen, Leoparden und Geparde. Zahlreiche Nationalparks verteilen sich über Südafrika und bieten Ihnen eine perfekte Gelegenheit, die ergreifende Tierwelt des Landes in freier Wildbahn zu beobachten. Dazu gehören neben den berühmten Big Five – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – weitere Exoten wie Giraffen und Nilpferde. Entscheiden Sie dabei selbst, ob Sie die Nationalparks im Rahmen von Safaris oder mit Ihrem eigenen Mietwagen erkunden möchten. Beide Varianten haben ihre ganz eigenen Reize: Auf Safari mit einem Parkranger haben Sie Zugang zu gewissen Wegen, die anderen Fahrzeugen verwehrt sind. Zudem weiß Ihr Fahrer, wo und wann die Tiere am besten zu beobachten sind und kann Sie mit jeder Menge Wissen und Anekdoten beeindrucken. Mit Ihrem eigenen Auto hingegen genießen Sie ultimative Flexibilität und Freiheit – halten Sie einfach spontan an, wo es Ihnen gefällt oder wo Sie Tiere gesichtet haben und fahren Sie kreuz und quer Ihre ganz eigene Route ab. Die Hauptstrecken durch die Parks sind asphaltiert oder gut befahrbare Schotterpisten, sodass Sie ohne Geländewagen auskommen.
Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb der Parks reichen von Camping bis zu luxuriösen Lodges mit 5-Sterne-Annehmlichkeiten. Mehrtägige Touren sind durchaus üblich und erhöhen Ihre Chancen, alle Tiere auf Ihrer Liste tatsächlich zu Gesicht zu bekommen. In der Nähe von Port Elizabeth nahe dem östlichen Ende der Garden Route in Eastern Cape lockt der Addo Elephant Park mit einem namensgebenden tierischen Versprechen: Nirgendwo sonst in Südafrika ist die Begegnung mit Elefanten sicherer als an diesem Ort, denn die Konzentration der Dickhäuter ist äußerst hoch. So treffen Sie auf die Giganten nicht nur an den Wasserlöchern, sondern oftmals am Wegesrand oder wenn sie Straßen direkt vor Ihrer Motorhaube kreuzen. Zu den weiteren Arten, die hier in großen Zahlen vorkommen, gehören Zebras, Büffel, diverse Antilopen und Warzenschweine. Für die Sichtung von Hyänen, Löwen, Leoparden und Nashörnern brauchen Sie etwas mehr Glück, doch sind die Big Five prinzipiell vertreten.

Den berühmten Krüger National Park in Limpopo erkunden

Südafrikas größter und wichtigster Naturpark ist der Krüger-Nationalpark im Bundesstaat Limpopo, der sich über einen riesigen Landstrich im äußersten Osten an der Grenze zu Mosambik erstreckt. Stolze 20.000 km² sind eine größere Fläche als das angrenzende Swasiland und bieten jede Menge Platz für die Big Five und viele weitere Arten. Ungefähr 400 km sind es vom südlichen Tor in Malelane bis in die nördlichsten Abschnitte. Aufgrund der schieren Größe sollten Sie sich für eine Region entscheiden oder eine mehrtägige Tour planen. Die Sichtung von Elefanten, Löwen, Giraffen und Nilpferden ist im Krüger durchaus üblich, und mit etwas Ausdauer können Sie sogar besonders scheue Arten wie Afrikanische Wildhunde und Mungos sichten.

Alte Kultur mit vielen Facetten

Die große Mehrzahl der Südafrikaner sind Christen, sodass zahlreiche Feiertage und Festivitäten religiösen Ursprungs sind. Dazu gehören insbesondere Weihnachten und Ostern, zu denen die Menschen in Scharen in die Kirchen strömen. Darüber hinaus sind die Anlässe für Festlichkeiten jedoch ganz unterschiedlich und reichen von kulinarischen Zusammenkünften wie dem Knysna Austern Festival bis zum künstlerisch angehauchten Africa Burn. Letzteres findet zwischen April und Mai in einer Wüste der Karoo-Region statt und gehört zu den regionalen Burning-Man-Projekten, die weltweit stattfinden. Tausende Menschen kommen während des Africa Burn über eine Woche hinweg in dem abgelegenen Wüstengebiet zusammen, um Essen, Musik und selbst kreierte Kunstwerke miteinander zu teilen. Viele der teils riesigen Montagen werden am Schluss des Festivals in spektakulärer Manier verbrannt.
Interessante architektonische Finessen bei Reisen nach Südafrika erleben Sie im Viertel Bo-Kaap in Kapstadt. Bunte Häuschen, mal rot, dann wieder blau, grün oder gelb, schmücken hier hügelige Kopfsteinpflastergassen und laden zu gemütlichen Spaziergängen vor dem Hintergrund des Tafelberges ein. Ein ganz anderes Bild ergibt sich in den Townships südafrikanischer Städte, allen voran Soweto in Johannesburg. Das South West Township blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist noch heute das zu Hause für Millionen von Menschen, die dort unter einfachsten Bedingungen wohnen. Inzwischen hat Soweto Kultstatus und geführte Erkundungstouren bieten wichtige Einblicke in die Lebensbedingungen der Einheimischen.
In Sachen Kulinarik wird in Südafrika Grillen ganz groß geschrieben. „Braai“ heißt die Tradition, und ähnlich wie in Deutschland werden gerne Würstchen und Steaks auf den Grill gelegt. Wer gerne mal etwas Neues ausprobiert, kommt vielleicht auf den Geschmack von Game Meat, das u.a. an den Imbissen des Food Market in Kapstadts Hafengegend angeboten wird. Dabei handelt es sich um das Fleisch exotischer Tierarten wie Krokodil oder Zebra. Biltong und Droewors, die zwei berühmtesten Snacks des Landes, sollten Sie Ihrem Gaumen bei Reisen nach Südafrika ebenfalls gönnen. Getrocknetes Fleisch ist hier die Grundlage, wobei Biltong dünn geschnitten ist und Droewors in Würstchenform angeboten wird.

Auch historisch ein spannendes Land

Die Geschichte Südafrikas ist lang und komplex. Bereits vor mehr als 100.000 Jahren siedelten frühe Menschen in der Gegend und bis heute sind zahlreiche Fels- und Höhlenmalereien erhalten. Die dokumentierte Geschichte des Landes wird hauptsächlich in fünf Epochen unterteilt: prä-kolonial, kolonial, post-kolonial, Apartheid und post-Apartheid.
Vor der Ankunft der Europäer waren die Bantu die größte Bevölkerungsgruppe, die sich neben diversen Stämmen über das gesamte Land verteilte. Erste Siedler aus den Niederlanden legten im 17. Jahrhundert im heutigen Südafrika an, nachdem die Portugiesen die Seehandelsroute entlang dem Kap bis nach Indien entdeckt hatten. Ursprünglich als Zwischenstopp und Handelspunkt geplant, breiteten sich die Niederländer schnell bis ins Inland aus und brachten Sklaven aus Südostasien mit.
Später fiel Südafrika in die Hände der Briten, die es jedoch zunächst ebenso als Handelsposten und weniger als Kolonie ansahen. Gleichzeitig etablierten sich im Inland die nativen Zulu und die Boers niederländischer Abstammung. Sie bildeten immer größere Gruppen und später Republiken aus zunächst kleineren Stämmen oder Königreichen. Zahlreiche Kriege zwischen unterschiedlichen afrikanischen Bevölkerungsgruppen, sowie zwischen europäischen Siedlern untereinander und zwischen Siedlern und afrikanischen Ethnien prägten das 19. Jahrhundert in der Kapgegend und im Inland.
Vor allem die Entdeckung von Diamanten und Gold führte schließlich zu einer stärkeren Einflussname der Briten, die nun mehr und mehr versuchten, das Land an sich zu reißen, was zu Kriegen mit den Boers führte. Die Europäer einigten sich schließlich und etablierten nach dem Zweiten Weltkrieg das System der Apartheid in Südafrika, eine institutionalisierte Rassentrennung, die zu einer konsequenten Umsiedlung einheimischer Afrikaner aus den Städten führte. Diese Zustände hielten bis 1991 an und nach wie vor leben verschiedene Bevölkerungsgruppen des Landes unter stark variierenden Lebensbedingungen.

Nützliche Tipps für Reisen nach Südafrika

Benimmregeln und Tipps für Südafrika sind zu einem Großteil von der komplexen Landesgeschichte geprägt, insbesondere von der Ära der Apartheid. Das Gesprächsthema ist zwar nicht tabu, aber nach wie vor mit Vorsicht zu behandeln, ebenso wie das Thema AIDS. Die deutlichen Klassenunterschiede der Einwohner nehmen direkten Einfluss auf bestimmte Sicherheitsvorkehrungen. Äußerst freundliche Menschen empfangen Reisende in Südafrika sehr herzlich, doch die in Teilen des Landes vorherrschende Kriminalität sollte in die Urlaubsplanungen bewusst miteinbezogen werden.
Wundern Sie sich bspw. nicht über elektrische Zäune und hohe Mauern, die zum Sicherheitsstandard privater Häuser und Unterkünfte für Reisende gehören. Türschlösser mit Nummernkombinationen und Alarmanlagen sind üblich. All dies bedeutet nicht unbedingt, dass häufig Einbrüche stattfinden. Viele Sicherheitsvorkehrungen dienen eher zur Abschreckung. Townships sollten nur im Rahmen von geführten Touren besichtigt werden, wobei Sie auf einige der freundlichsten Menschen Südafrikas treffen. Die große Armut führt jedoch zugleich zu hohen Kriminalitätsraten, und als Reisender fallen Sie schnell auf, sollten Sie hier alleine unterwegs sein. In Kapstadt und Johannesburg meiden Sie besser kleinere Seitengassen und abgelegene Viertel.
Benimmregeln und Sicherheitsmaßnahmen ganz anderer Art gelten bei Besuchen der Nationalparks, insbesondere, wenn Sie dort auf eigene Faust per Mietwagen unterwegs sind. Die Tempolimits auf den Straßen der Parks sind niedrig und unbedingt zu beachten, um sich selbst und die Tierwelt nicht zu gefährden und um empfindliche Strafen zu vermeiden. Tiere, darunter Elefanten, können jederzeit auf die Fahrbahn treten, sodass Vorsicht geboten ist. Langsam zu fahren ist letztlich ohnehin die einzige Methode, um die tierischen Bewohner tatsächlich zu beobachten. Zu keinem Zeitpunkt darf das Fahrzeug außerhalb von Picknickbereichen und Camps verlassen werden, da wilde Raubtiere jederzeit im Dickicht lauern können. Ebenso sollte bei Sichtungen ein respektvoller Abstand mit dem Auto gehalten werden, um die diversen Arten nicht in ihrem Element zu stören. Darüber hinaus ist es möglich, dass Elefanten recht aggressiv auftreten und auf ein Fahrzeug losgehen, wenn es Ihnen zu nahe kommt.

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