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Antarktis

Urlaub in der Antarktis – Willkommen am südlichen Ende der Welt

Beobachten Sie in Ihrem Urlaub in der Antarktis unendliche Scharen von Pinguinen, eindrucksvolle Gesteinsformationen und riesige Wale inmitten des ewigen Eises.

Ihre Expedition in die Antarktis führt Sie in die größte Eiswüste der Welt. Zwischen dem leuchtenden Blau der imposanten Eisberge hören Sie zuerst die charakteristischen trompetenartigen Laute der Pinguine, bevor Sie die lustigen Wasservögel in der versteckten Bucht erblicken. Die unendlichen Weiten, die Sie während Ihres Urlaubs in der Antarktis erkunden, werden auf dem siebten Kontinent von mächtigen Gebirgszügen unterbrochen, die über 5.000 m hoch in den wolkenlosen Himmel ragen.

Ein schneller Überblick über die Reisedestination Antarktis

Geografische Lage Die Landmasse der Antarktis, der Kontinent Antarktika, liegt im Südpolarmeer und wird vom südlichen Polarkreis begrenzt.
Größe Die Antarktis hat eine Fläche von ca. 14.000.000 km²
Einwohnerzahl Im Sommer etwa 4.000, im Winter etwa 1.000 Personen, bei denen es sich um Wissenschaftler aus aller Welt handelt.
Sprache Mangels einer indigenen Bevölkerung gibt es keine Landessprache im herkömmlichen Sinne.
Flughafeninformationen Auf dem südlichsten Kontinent finden Sie über 40 Flughäfen, die allesamt über eine Start- und Landebahn aus Eis verfügen. Die größten sind der internationale Teniente R. Marsh Airport und der Flughafen Amundsen-Scott.
Reisepass/Visum Da der Flug in die Antarktis fast immer von einem südamerikanischen Land ausgeht, wird ein Reisepass benötigt, der noch sechs Montate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
Landesvorwahl +67210, +67211, +67212, +67213
Währung Es existert keine eigene Währung.
Kreditkarten In der Antarktis gibt es mangels touristischer Infrastruktur keine Bankautomaten. Es empfiehlt sich stets ausreichend Bargeld mit sich zu führen.
Zeitzone GMT+12, jedoch verwendet jede Forschungsstation ihre eigene Zeit, die sich nach ihrer nationalen Zugehörigkeit richtet und auf der UTC basiert.

Die beste Reisezeit für Ihre persönliche Südpolreise

Ihre Reise zum Südpol führt Sie auf den kältesten Kontinent der Welt. Die Temperaturen schwanken regional, wobei es am Polarplateau im Landesinneren im Winter bis zu -80°C haben kann. An der Küste hingegen erreicht das Thermometer im Hochsommer die Nullgradmarke. Niederschläge sind sehr selten, kommen aber immer in Form von Schnee vor.

Ihren Antarktis-Urlaub treten Sie am besten während des antarktischen Sommers an, in dem die Temperaturen bis zu 10°C erreichen. Dieser beginnt im November und zieht sich bis in den März. Durch die geographische Position bleibt es um diese Jahreszeit durchgehend hell.

Beeindruckende Tierbeobachtungen im unendlichen Weiß – Highlights der Antarktis
Der Ausgangspunkt Ihrer Antarktis-Erkundung: Die Ross-Insel

Die 2.460 km² große Ross-Insel liegt im Rossmeer vor der Küste von Viktorialand. Die 1841 entdeckte Insel stellt einen Archipel vulkanischen Ursprungs dar, auf dem sich bis heute der aktive Mount Erebus befindet. Hier ist die größte Forschungsstation der Antarktis stationiert – die von den USA betriebene McMurdo-Station. Daneben gibt es hier einige Hütten zu besichtigen, die zu Beginn des 20. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der Erkundung des eisigen Kontinents gespielt haben. Am Kap Royds entdecken Sie beispielsweise Shackelton´s Hütte, die von dem berühmten Polarforscher Ernest Shackleton zwischen 1907 und 1909 bei vier Expeditionen als Basislager genutzt wurde. Die restaurierte Basisstation gibt einen herausragenden Einblick in die Bedingungen und die Lebensweise der Forschungsgruppen am Südpol. Schlafsäcke, die mit Rentierfellen ausgekleidet sind, Proviantpakete mit englischem Tee, noch genießbare Konservendosen und viele persönliche Gegenstände versetzen Sie in eine ferne Zeit. Am berühmten Ross-Schelfeis können Sie hier ausgiebig nach Tieren Ausschau halten und einzigartige Bilder schießen: unzählige Robben, 12 unterschiedliche Walarten und ungefähr ein Drittel der weltweiten Population von Kaiserpinguinen haben hier den kargen Lebensraum für sich erobert.

Der erste Landepunkt der Antarktis – Das Kap Adare

Die eisfreie Landzunge auf der Adare-Halbinsel in Viktorialand stellt die Grenze zwischen dem Rossmeer und der Somow-See dar. Besuchen Sie hier Borchgrevink´s Hütte, die nicht nur als Ausgangslager für die Erkundung des Kontinents diente, sondern auch das einzige erhaltene Exemplar für das erste von Menschenhand errichtete Bauwerk in der Antarktis ist. 1895 landete hier der Antarktis-Forscher Carsten Egeberg Borchgrevnik und erbaute die 5x5 m große Holzhütte, die den Ausgangspunkt für das Camp Riley bildete. Von hier aus begann die Southern-Cross-Expedition, die von 1898 bis 1900 andauerte. Nach der Besichtigung der restaurierten Hütte und des angeschlossenen Friedhofs, der den ersten auf dem südlichsten Kontinent darstellte, staunen Sie über die Vielzahl der Adéliepinguine, die hier bereits vor ca. 38.000 Jahren die weltweit größte Brutkolonie angelegt haben.

Eine hervorragende Gelegenheit Urlaubsgrüße zu verschicken – Die Wiencke-Insel

Westlich der Antarktischen Halbinsel steuern Sie Port Lockroy, einen Naturhafen an der Westküste der Insel an. Dieser wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für den Walfang, im Zweiten Weltkrieg für militärische Aktionen von der britischen Marine und auch als Wetter- und Funkwellenstation genutzt. Rundum erblicken Sie majestätische Gipfel, die mit dem Luigi Peak (1.415 m) den höchsten Punkt erreichen. In den schneeweißen Gletschern spiegelt sich die Sonne, während rundum tausende Eselspinguine auf den herausstehenden Felsen brüten und ihre Küken großziehen.

Auf der geschützt liegenden, winzigen Insel Goudier Island befindet sich ein Museum mit einem angeschlossenen Postamt. Das 1996 renovierte Museum Port Lockroy ist in einer ehemaligen britischen Militärbasis untergebracht, die hier bereits 1944 eingerichtet wurde. Der Holzbau ist in einem dunklen Blau gestrichen, während die feuerroten Fensterrahmen und Dachkanten inmitten der unzähligen Weiß- und Grautöne nahezu unwirklich erscheinen. Zwischen November und März nimmt man im südlichsten Postamt der Welt Postkarten, Briefe und sogar Päckchen entgegen, die dann ihre lange Reise über die Falklandinseln zu den Empfängern antreten. Im Souvenirladen erwerben sie Andenken an Ihre Antarktisexpedition, bevor Sie das Museum besichtigen. Zwölf Panoramen eröffnen Ihnen die Schönheit des Kontinents auf einen Blick. Auf Ihrem Weg durch eine Küche, in der zahlreiche englische Konservendosen warten, einen Radioraum mit einer Ausrüstung aus den 1950er-Jahren, einen Schlafraum und viele andere, erfahren Sie viel Neues, Spannendes und zum Teil auch Skurriles über das Leben in der Antarktis. Viele Dokumente, Forschungsgerätschaften und Alltagsgegenstände lassen Sie tief in die faszinierende und raue Wirklichkeit am anderen Ende der Welt eintauchen.

Zwischen Feuer und Eis – Deception Island

Die imposanteste Vulkaninsel der Erde besitzt eine typische Hufeisenform und bildet die aus dem Ozean herausragende Caldera des 1970 zuletzt ausgebrochenen Vulkans. Über den 180 m breiten „Neptuns Blasebalg“ gelangen Sie in den wassergefüllten Krater, dessen Temperatur durch die bis heute anhaltende vulkanische Aktivität bis zu 10°C erreicht. Sie landen mit den bunten Zodiacs, den kleinen Passagierbooten, auf einem Strand, der von schwarzem Vulkansand bedeckt und in geheimnisvolle Nebelschwaden gehüllt ist. Falls Sie zu den besonders Mutigen zählen, können Sie hier ein Bad nehmen, bevor Sie in der Whalers Bay die Überreste der 1944 geschlossenen Walfangstation besichtigen. Die rostigen, überdimensionalen Anlagen der ehemaligen Trankocherei und der angeschlossenen Forschungsstation machen inmitten des Dampfnebels einen etwas gespenstigen Eindruck. Dieser verfliegt jedoch schnell, sobald Sie die ersten etwa 80 cm großen Zügelpinguine erblicken, die sich neugierig den Besuchern nähern. Zwischen den riesigen Tanks und Kessel der südlichsten Trankocherei der Welt erblicken Sie auch einen von Vulkanasche verschütteten Friedhof aus der Zeit der Walfänger, an den zwei Steinhaufen mit einem Kreuz erinnern. Werfen Sie durch die zerbrochenen Fenster einen Blick in die ehemalige Forschungsstation, in der zwischen Holzbalken Elektrogeräte stehen und scheinbar auf ihren Einsatz warten.

Tierbeobachtungen am Brown Bluff

Der Tafelvulkan auf der Tabarin-Halbinsel, dessen braune Flanken sich an seiner Seeseite deutlich aus der unendlichen blau-weißen Landschaft absetzen, trägt den Namen Brown Bluff. Der 745 m hohe Berg ist nahezu eisfrei und bietet einen natürlichen Brut- und Lebensraum für viele Polarvögel. Lauschen Sie dem lauten, geschäftigen Treiben der Dominikanermöwen, Schwalben und Kapsturmvögel, die ihre Nester in dem rotbraunen Gestein anfliegen. Am Strand, auf dem Adéliepinguine brüten, können Sie mit etwas Glück Weddellrobben beobachten oder sogar einen Seeleoparden auf der Jagd erblicken.

Überwältigendes Naturschauspiel in der Neko Harbour

In der Bucht von Andvord Bay staunen Sie von Bord Ihres Schiffes aus über die imposanten, spiegelglatten Gletscherfronten, die oft in erstaunlichen Blautönen leuchten. Hier spüren Sie das typische Antarktis-Erlebnis. Zwischen ewigem Eis finden sich unzählige Eselspinguine, die blitzschnell vom Ufer ins kalte Wasser huschen. Seeleoparden und Wale lauern in der Nähe der Kolonie und bieten Ihnen Naturgenuss pur. Reste einer argentinischen Schutzhütte zeugen von menschlichen Spuren. Rund um den natürlichen Hafen bewegen sich langsam Eisberge, die im faszinierenden Licht des Südhimmels manchmal grün schimmern.

Das kulturelle Leben in der Antarktis

Bei der Antarktis handelt es sich um keinen eigenen Staat, sondern um ein Territorium, das durch den 1961 in Kraft getretenen Antarktisvertrag geregelt wird. Durch die Vereisung der Landgebiete vor 34 Mio. Jahren konnte sich in der polaren Region keine Bevölkerung oder Kultur ansiedeln.

Heute werden 80 Forschungsstationen in der Antarktis betrieben. Jede hat ihre eigenen Bräuche und kulturellen Besonderheiten. Beispielsweise finden sich seit den 1950er-Jahren erste Sakralbauten auf dem Südpol. Hervorzuheben ist die Chapel of the Snows – eine christliche Kirche bei der US-amerikanischen Forschungsstation McMurdo, die überkonfessionell ausgerichtet ist. Manche der Forscher nehmen die Herausforderungen der einzigartigen Umgebung an und nutzen diese: So haben Argentinier bei der Base Belgrano Il eine Kirche aus Eis errichtet.

Die Geschichte der Antarktis: Von der abenteuerlichen Entdeckung bis zum beliebten Urlaubsziel

Bereits in der Antike nahm man an, dass die Pole von ewigem Eis bedeckt sein müssen. Am 16. Januar 1820 entdeckte der Kapitän der russischen Marine Fabian von Bellingshausen den siebten Kontinent am Südpol. Die erste Landung auf Antarktika erfolgte am 7. Februar 1821 durch den Robbenjäger John Davis. Für die moderne Erkundung der Antarktis gab der 6. Internationale Geographische Kongress den Ausschlag. Auf diesem verabschiedete man eine allgemeine Resolution, die Wissenschaftler weltweit zur Erforschung der Region aufrief. Die Erkundung verlief zu größten Teilen international und einvernehmlich. Die einzigen Kampfhandlungen fanden 1952 wegen Gebietsansprüchen zwischen Argentinien und Großbritannien statt. Heute erheben sieben Nationen Ansprüche auf unterschiedliche Teile der Antarktis. Da jedoch die wirtschaftliche Nutzung der unzähligen unter dem Eis verborgenen Bodenschätze bis zum Auslaufen des Antarktisvertrages 2041 ausgeschlossen ist, kann die Region von allen Nationen zu Forschungszwecken und zum Tourismus genutzt werden.

Do´s und Dont´s in Ihrem erlebnisreichen Urlaub in der weiten Antarktis

Lassen Sie sich nicht vom Begriff Hochsommer zu leichter Kleidung verleiten. Auf dem Südpol erreichen die Temperaturen um diese Zeit maximal den Gefrierpunkt. Daher ist warme, funktionelle Kleidung ein Muss auf Ihrer spannenden Expedition in der Antarktis. Eine Funktionsjacke, eine wasserfeste Hose und gefütterte Gummistiefel mit einem starken Profil stellen die perfekte Ausrüstung für die Landgänge dar. Achten Sie auch auf die windschützenden Eigenschaften der Jacken, denn auf dem Südpol sind Winde häufig und mit bis zu 250 km/h im Landesinneren auch sehr intensiv.

Falls Sie Ihren Urlaub in der Antarktis während des Polarsommers antreten, können Sie sich über einen langen, 24 h dauernden Tag freuen. Mit einer Schlafbrille blenden Sie die Helligkeit aus und gönnen sich die wohlverdiente Nachtruhe nach einem erlebnisreichen Tag. Versuchen Sie sich an den gewohnten Tagesablauf zu halten und lassen Sie sich nicht zum langen Aufbleiben durch den Anschein des Tages verleiten, um Ihre Reise ausgeruht und voller Tatendrang zu erleben.

Die Aufnahmen von Ihrer Antarktis-Expedition sind etwas ganz besonderes. Packen Sie lieber zu viele Speicherkarten als zu wenige ein, um genug Platz für die eindrucksvollen Fotos zu haben. Investieren Sie in eine wasserfeste Hülle für Ihre Kamera, um diese vor Spritzwasser und Kondensation zu schützen. Mit mehreren Objektiven mit einer Brennweite zwischen 35 und 300 mm sind Sie bestens für beeindruckende Landschafts- und Tieraufnahmen in der Antarktis gerüstet.

Achten Sie bei Landgängen darauf, die Umwelt respektvoll zu behandeln. Halten Sie stets angemessenen Abstand zu den Tieren. Auch wenn die Pinguine noch so drollig direkt auf Sie zukommen – widerstehen Sie der Versuchung diese anzufassen oder gar zu füttern. Mit dem richtigen Objektiv oder Fernglas kommen Sie nahe genug an brütende Vögel, tauchende Robben oder spielende Pinguine heran.

Da Sie in Ihrem Antarktisurlaub den Südpol mit einem Schiff ansteuern, sollten Sie mit einer rauen See rechnen. Nehmen Sie nach Absprache mit Ihrem Arzt Medikamente gegen Seekrankheit präventiv zu sich. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme überstehen Sie problemlos Ihr einzigartiges Abenteuer in der Antarktis.

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