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Nürnberg

Nürnberg ist mit einer halben Million Einwohnern nach München die größte Stadt im Freistaat Bayern und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Frankens.

Überblick

Nürnberg ist mit einer halben Million Einwohnern nach München die größte Stadt im Freistaat Bayern und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Frankens. Wer Nürnberg hört, denkt sofort an den Chrinstkindlesmarkt, Lebkuchen und Bratwürste. Und das durchaus zu Recht. Der größte und berühmteste Weihnachtsmarkt der Welt ist alle Jahre wieder das wichtigste Ereignis in der gesamten Region und lockt stolze 2,5 Millionen Besucher aus der ganzen Welt an. Neben Glühwein und Leckereien bietet der Weihnachtsmarkt ein buntes Rahmenprogramm mit Konzerten, Kleinkunst und dem Auftritt des Christkindls höchstpersönlich, das von den Nürnbergern alle zwei Jahre ganz demokratisch gewählt wird.

Aber auch außerhalb der Weihnachtszeit ist die moderne Stadt mit mittelalterlichem Kern einen Besuch wert. Die wunderschönen historischen Gebäude der Altstadt lassen sich sogar viel besser entdecken, wenn sie nicht hinter Weihnachtsbuden versteckt sind. Und auch die Burg, die die Stadt prägt, erkunden Sie viel besser in der warmen Jahreszeit. Kulturbegeisterte freuen sich von Mai bis September über den fränkischen Theatersommer. Ende Juli oder Anfang August findet das Bardentreffen statt, das sich in gut vierzig Jahren zum größten kostenlosen Open-Air-Festival in Deutschland entwickelt hat.

Darüber hinaus ist Nürnberg auch ein guter Ausgangspunkt, um Mittelfranken zu entdecken. Sehr sehenswert ist zum Beispiel die ehemalige Residenzstadt Ansbach, in der heute die Regierung von Mittelfranken ihren Sitz hat. Die Region ist aber nicht nur kulturhistorisch, sondern auch geologisch spannend. Gleich tausend Höhlen warten vor den Toren Nürnbergs in der fränkischen Schweiz. Die größte und schönste ist die Teufelshöhle Pottenstein im Veldensteiner Forst.

Anreisemöglichkeiten

Nürnberg ist ein Verkehrsknotenpunkt und sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn sehr gut zu erreichen. Der nächste internationale Flughafen befindet sich im 160 Kilometer entfernten München. Vom Hauptbahnhof München aus gibt es eine ICE-Direktverbindung, die Fahrzeit beträgt etwa 60 bis 70 Minuten. Über die Autobahn reisen Sie von München aus über die A9 an. Die Fahrt dauert vom Flughafen aus etwa 90 Minuten, vom Zentrum aus kann es aufgrund regelmäßiger Staus länger dauern. Wer aus Ostbayern oder der angrenzenden Tschechischen Republik kommt, erreicht Nürnberg über die A3. Ab Regensburg dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Aus südwestlicher Richtung, aus der Metropolregion Rhein-Neckar sowie aus Stuttgart, ist die Strecke über die A6 die schnellste und bequemste Route. Aus dem Norden, vom 220 Kilometer entfernten Frankfurt am Main aus, reisen Sie am besten über die A3 an.

Der Nürnberger Hauptbahnhof kann darüber hinaus von vielen Städten aus ohne Umsteigen erreicht werden. Direktverbindungen gibt es zum Beispiel aus Stuttgart, Frankfurt/Main, Kassel, Düsseldorf und Hamburg.

Sehenswürdigkeiten

Wichtigste Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist die Nürnberger Burg. Die Wehranlage und Kaiserpfalz, mit deren Erbauung im Jahr 1000 n. Chr. begonnen wurde, gehört zu den bedeutendsten Festungsanlagen Europas. Von hier aus folgen Sie am besten der historischen Meile, einem gut beschilderten kulturhistorischen Stadtrundgang, der Sie zu allen historisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten führt. Insgesamt umfasst der Rundgang 35 Stationen und füllt ein ganzes Wochenende. Entlang der fünf Kilometer langen Stadtbefestigung aus dem späten 14. Jahrhundert führt die Strecke zur 1477 vollendeten Lorenzkirche, einer der wichtigsten Sakralbauten der Stadt. Sehenswert ist auch das Nassauer Haus, der letzte noch ursprünglich genutzte mittelalterliche Wohnturm in Nürnberg. Gerne fotografiert wird außerdem die Katharinenruine, ein ehemaliges Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Das Stadtmuseum ist im architektonisch interessanten Tucherschloss in der Hirschelgasse untergebracht. Ein weiteres Highlight der historischen Meile ist das Albrecht-Dürer-Haus im Nordwesten der Innenstadt. Das Gebäude war Wohn- und Arbeitsstätte des größten Künstlers, den die Stadt je hervorgebracht hat. Dürer, der sich nicht nur als Maler und Grafiker, sondern auch als Mathematiker und Kunsttheoretiker ausgezeichnet hat, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Renaissance. Er hat hier mit seiner Frau und seiner Mutter sowie zahlreichen Gesellen bis zu seinem Tod gelebt. Das Gebäude aus dem 15. Jahrhundert ist heute ein Museum.

Eine Sehenswürdigkeit, die nicht zur historischen Meile gehört, auch wenn sie sich ganz der Geschichte verschrieben hat, ist das Germanische Nationalmuseum am Südrand der Innenstadt. Die Institution gilt als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum und zeigt mehr als 1,3 Millionen Kunstobjekte von der Vorzeit bis ins 21. Jahrhundert. An die dunklen Seiten der Nürnberger Geschichte erinnert das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, das im Nordflügel der ehemaligen Kongresshalle untergebracht ist. Die Dauerausstellung setzt sich mit den Ursachen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ihren Folgen für die heutige Gesellschaft auseinander. In die, dieses Mal aber wortwörtlich, dunklen Seiten der Stadt entführen die Felsengänge. Das weitverzweigte Stollen- und Kellersystem unter der Altstadt, das im 14. Jahrhundert entstand, wurde bis ins 17. Jahrhundert geheim gehalten. Heute ist ein großer Teil der Gänge und Stollen für die Besucher zugänglich.

Vor Ort unterwegs

Das mittelalterliche Nürnberg ist eine kompakte Stadt. Wenn Sie gerne spazieren gehen, können Sie in der wunderschönen Altstadt alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Ansonsten bringt Sie der Ver­kehrs­ver­bund Groß­raum Nürn­berg (VGR) mit Bus und Bahn ans Ziel. Am günstigsten ist ein Tagesticket, das für Einzelreisende in der Variante "Solo" und für Paare, Familien und Gruppen als "Tagesticket plus" angeboten wird. Wenn Sie länger bleiben, rechnet sich auch die 7-Tage-Mobicard. Ein Auto brauchen Sie in der Stadt selbst nicht. Wenn Sie das Umland erkunden wollen, lohnt es sich aber, eines zu mieten. Die großen Verleihunternehmen sind alle vor Ort.

Restaurantempfehlungen

Die fränkische Küche ist nichts für empfindliche Mägen. Nürnberg ist kulinarisch aber weltoffen und vielseitig, deshalb finden Sie garantiert ein Restaurant, das Sie begeistert.

Albrecht-Dürer-Stube
In der Albrecht-Dürer-Stube in der Altstadt ist nicht nur das Interieur rustikal. Wer die traditionelle fränkische Küche kennen lernen will, kann das nirgends besser als hier. Auf der Speisekarte stehen saure Nürnberger Wurst sowie Schäufele mit Apfelblaukraut und Kloß. Als Nachtisch gibt es in der kalten Jahreszeit Lebkuchen-Mousse mit Glühweinsoße.
Albrecht-Durer-Strasse 6, 90403 Nürnberg

Goldener Pudel
Wenn Sie einen Abend in gehobenem Ambiente verbringen wollen und Fleisch- und Fischspezialitäten schätzen, dann ist das elegante Steakhaus am Nationalmuseum genau der richtige Ort für Sie. Am Wochenende sollten Sie aber lieber reservieren.
Grasersgasse 15, 90402 Nürnberg

Delphi
Seit mehr als zehn Jahren begeistert das Delphi seine Gäste mit mediterraner Küche. Erstklassiges Essen, ein sehr herzlicher und persönlicher Service sowie moderate Preise sind der Grund dafür, warum viele Nürnberger das Delphi für das beste griechische Restaurant der Stadt halten.
Innere Laufer Gasse 22, 90403 Nürnberg

Mariposa
Wer lieber gesund und vegetarisch oder besser gleich vegan essen möchten, für den ist das Mariposa das erste Haus am Platz. Das gemütliche, familiär geführte Restaurant verwöhnt seine Gäste mit frischer, vollwertiger Küche und einem vielfältigen Angebot an veganen Suppen, Hauptgerichten und Desserts. Der Speiseplan wechselt wöchentlich.
Mostgasse 6, 90402 Nürnberg

Nachtleben

Nürnberg ist das Zentrum einer Metropolregion und das prägt auch das Nachtleben, das vielseitig und abwechslungsreich ist. Für junge Besucher gibt es zahlreiche Clubs und Diskotheken, die vorwiegend auf studentisches Publikum zugeschnitten sind. Aber auch ältere Semester können in Nürnberg die Nacht durchtanzen, wenn ihnen der Sinn danach steht. Elegante kleine Jazz-Clubs in der Altstadt, Großraum-Diskotheken in den Vororten und Motto-Partys auf dem Gelände des Regionalflughafens sorgen dafür, dass jeder Nachtschwärmer fündig wird. Wer sich abends lieber Kunst und Kultur widmet, wird von den Nürnberger Bühnen nicht enttäuscht. Das Staatstheater Nürnberg ist ein klassisches Drei-Sparten-Haus und unterhält die Besucher mit Schauspiel, Oper und Ballett auf hohem Niveau. In Nürnberg existiert auch eine lebendige Kleinkunst-Szene. Freie Bühnen und Improvisationstheater sorgen für ein abwechslungsreiches Abendprogramm, das durch Konzerte, Ausstellungen und Auftritte international erfolgreicher Künstler abgerundet wird. Wenn Sie wissen wollen, was Sie während Ihres Besuchs erwartet, studieren Sie am besten die Online-Ausgaben der Stadtmagazine. Wenn Sie einen Besuch im Staatstheater planen, dann reservieren Sie Ihre Tickets am besten rechtzeitig über das Internet. Die Aufführungen sind regelmäßig ausverkauft.

Shopping

Nürnberg hat keinen Einkaufsboulevard, aber eine wunderschöne Altstadt, in deren großen und kleinen Gassen viel Abwechslung geboten wird. Die Einkaufsstraßen, die das für Innenstädte typische Angebot an Modefilialisten, Einzelhandelsketten und großen Kaufhäusern bieten, sind die Kaiserstraße, die Karolinenstraße und die Breite Gasse. In den kleinen Gassen daneben warten aber originelle Boutiquen, gut sortierte Fachgeschäfte, Antiquariate und Feinkostläden auf die Besucher. Auf dem Hauptmarkt finden Sie von Montag bis Samstag frisches Obst und Gemüse sowie lokale Spezialitäten. Am schönsten ist das Shoppen in Nürnberg im Advent, wenn die Budengassen des berühmten Christkindlesmarkts Sie in eine andere Welt entführen.