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England

Küsten, brodelnde Städte und prägende Kultur: Ihre Reise nach England

Museen und Künstler, Wälder und Meer: Eine Reise nach England hält sowohl für Kulturinteressierte wie für Naturliebhaber große Abwechslung bereit.
Eine Reise nach England bietet Ihnen alle Möglichkeiten für einen Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack, egal ob Sie lieber durch die Kulturmetropolen des Landes streifen oder sich an Theatern, Museen und den Zeugen der Geschichte erfreuen. Oder wollen Sie lieber auf eine Wanderung durch die unberührte Natur gehen, bzw. die Strände des Landes für einen Badeurlaub nutzen: England bietet alle Möglichkeiten dazu. Und dank seines milden Klimas eignet sich der Inselstaat auch in den kälteren Monaten des Jahres ideal als Ziel einer Reise.

Daten und Fakten zu Ihrem Reiseziel

Geografische Lage England liegt nördlich von Frankreich im Atlantischen Ozean und bildet zusammen mit Wales und Schottland die größte der Britischen Inseln.
Größe England ist etwa 130.000 km² groß.
Einwohnerzahl In England leben etwas mehr als 53 Mio. Menschen.
Sprache Juristisch gesehen hat England keine Amtssprache, de facto ist es aber Englisch, auch wenn in manchen Landesteilen Walisisch gesprochen wird.
Flughafeninformationen Internationale Flughäfen finden sich in allen Landesteilen, bspw. in Manchester (MAN), Birmingham (BHX) und Liverpool (LPL). Mit Abstand am meisten frequentiert ist London-Heathrow (LHR).
Reisepass/Visum Zur Einreise genügt für EU-Staatsbürger zur Zeit ein Personalausweis.
Landesvorwahl +44
Währung Britische Pfund (GBP)
Kreditkarten Kreditkarten sind in England weit verbreitet. Es empfiehlt sich trotzdem, auch Bargeld mit sich zu führen.
Zeitzone UTC+1, UTC 0 Winterzeit

Mehr als nur Regen: England und die Hassliebe zum Wetter

Die Wettererscheinung, die man am meisten mit England verbindet, ist selbstverständlich Regen. Der typisch englische Regen ist aber nicht mit jenem vergleichbar, den Sie wahrscheinlich vom Festland gewohnt sind. Englischer Regen tritt zwar regelmäßig auf, dauert aber nur kurz. Das zeigt sich gut am Klima der Grafschaft Essex: Obwohl es in diesem Landesteil an 100 oder mehr Tagen des Jahres regnet, entspricht die jährliche Niederschlagsmenge in trockenen Jahren etwa der von Jerusalem in der Wüste Israels. Auffällig am englischen Wetter ist zudem, dass das Klima das ganze Jahr über recht ausgeglichen ist. Im Sommer bleiben extrem hohe Temperaturen weitestgehend aus, im Winter sind Minusgrade selten und Schneefall bleibt fast völlig aus. So zeigen die Thermometer etwa in London nur im Juli und August regelmäßig mehr als 20°C an, während auch im Dezember und Januar Temperaturen zwischen 5°C und 10°C Normalität sind. Als wärmste Regionen des Landes gelten Cornwall und Devon im Südwesten Englands, wo der Golfstrom aus dem Meer für ein mildes Klima sorgt. Richtung Norden wird es immer kühler und regnerischer, wobei der Lake District am niederschlagsreichsten ist.

Landschaften, Kulturmetropolen und Geschichte: Sehenswertes auf einer Reise nach England
Eine Stadt von Welt: Swinging London

London ist mit mehr als 8 Mio. Einwohnern nicht nur die größte Stadt in Westeuropa und hat mehr Bewohner als etwa Österreich, sondern gilt auch als der Inbegriff einer vielseitigen Kulturmetropole. Auf Besucher der englischen Hauptstadt wartet eine schier unüberschaubare Anzahl an Museen, Theater-, Opern- und Konzerthäusern, architektonischen Highlights und Sehenswürdigkeiten aus der Kategorie Unterhaltung.
Fixpunkt jeder Reise nach London sind meist die aufklappbare Tower Bridge, der Tower of London am Ufer der Themse, der Big Ben, der Buckingham Palace mit seinem täglichen Ritual der Wachablöse oder mit der St.-Paul's-Kathedrale und der Westminster-Kathedrale zwei der bekanntesten Sakralbauten der Stadt. Zu den neueren Sehenswürdigkeiten gehört etwa das London Eye, mit einer Höhe von 135 m das höchste Riesenrad Europas und ein Garant für einen weitreichenden Blick über die Stadt.
Nicht aus London wegzudenken sind zudem die Parks in der Stadt. Beginnend beim innerstädtischen Hyde Park über den Richmond Park, wo über 1.000 Rehe in freier Wildbahn leben und sich das Areal mit Sportlern, Spaziergängern und Picknickern teilen, bis hin zum Regent's Park. Dieser hat nicht nur kunstvoll angelegte Rosengärten zu bieten, sondern mit dem Primrose Hill auch einen der beliebtesten Aussichtspunkte in London.
Auf Kulturfreunde wartet eine Vielzahl an weltbekannten Museen, etwa die Tate Gallery oder die National Gallery am Trafalgar Square als zwei von vielen Top-Adressen in Sachen Kunst, bzw. das naturwissenschaftlich orientierte Natural History Museum oder das Science Museum. Auf spielerische und auch leicht morbide Art beschäftigt sich der London Dungeon mit der düsteren Vergangenheit der Stadt und das bekannte Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds wird von Nachbildungen Prominenter aus verschiedensten Bereichen bevölkert. Über die Grenzen hinaus bekannt ist das Londoner Westend. Der Stadtteil gilt als Theaterdistrikt und ist auch für seine Musical-Aufführungen beliebt. Musikfreunden sei ein Abstecher in die anmutige Royal Festival Hall empfohlen, Fans der Beatles werden beim Besuch der Abbey Road Studios und des London Beatles Stores sowie der gegenüberliegenden Sammlung It's only Rock'n'Roll fündig.

Manchester: Eine Arbeiterstadt erwächst zur Kulturmetropole

Manchester war bis vor wenigen Jahren noch als schmucklose und eher triste Industriestadt bekannt, hat sich aber seitdem zum Insider-Tipp für Städtereisende gemausert. „Madchester“ steigerte seine Bekanntheit ab den 90er-Jahren, als zuerst die örtliche Musikszene einflussreiche Akteure wie die Stone Roses oder Oasis hervorbrachte und in weiterer Folge erst Manchester United und später auch der Stadtrivale Manchester City zu den prägenden Fußballvereinen der Welt aufstiegen. Besonders das Northern Quarter zählt dank zahlreicher Boutiquen, Bars und Pubs zu den hippsten Bezirken von ganz England, während das Gay Village, wie der Name schon sagt, einst als Gay-and-Queer-Stadtteil bekannt wurde und mittlerweile mit zahlreichen Diskotheken zum beliebtesten Ausgehviertel Manchesters avancierte. Sehenswert und mehrfach preisgekrönt ist auch der Mix von Architekturstilen, in dem sich die inneren Bezirke heute präsentieren. Für die Art und Weise, wie viktorianische Gebäude, der Industrial-Stil und futuristische Bauwerke aus den letzten Jahren kombiniert wurden, wurde Manchester 2003 als Stadt mit dem gelungensten Strukturwandel Europas ausgezeichnet.
Hoch angesehen als Ort von Opern-, Tanz-, Theater- und Konzertaufführungen ist das Manchester Opera House. Das Imperial War Museum North, das nach Plänen von Daniel Libeskind errichtet wurde, setzt sich mit der englischen Militärgeschichte auseinander, während das Museum of Science and Industry die industrielle Vergangenheit von Manchester thematisiert. Dem aus Manchester stammenden Maler L. S. Lowry wurde das Lowry Centre in Salford gewidmet, der Stadt, die er in vielen seiner Werke porträtiert hat und die heute direkt an Manchester angrenzt.

Zwei Perlen des Südwestens: Bristol und Bath

Zu den beliebtesten Zielen einer Reise nach Südengland gehören Bristol und das nahe Bath. Beide zählen zu den schönsten Städten des Landes und war Bath lange als Kurort bekannt, begeistert Bristol heutzutage mit seiner historischen Altstadt und seiner kreativen Energie. Künstler wie Damien Hirst und die Trip-Hop-Begründer von Massive Attack stammen aus der Stadt, in der sich zudem zahlreiche Graffiti des sagenumwobenen Straßenkünstlers Banksy befinden, der ebenfalls aus Bristol stammen soll. Zudem sind historische Bauwerke wie der Bahnhof Bristol Temple Meads und die Temple Church aus dem 12. Jahrhundert einen Besuch wert. Die warmen Quellen von Bath waren bereits den Römern bekannt, die hier einige Badeanstalten errichteten, von denen viele noch erhalten sind. Das Royal Crescent ist heute ein Luxushotel, zählt aber allein durch seine Größe und die charakteristische Halbmondform zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bath.

Rau, naturbelassen und reich an Stränden: Die Schönheiten Cornwalls

Die Küsten Englands gehören zu den bekanntesten Reisezielen des Landes, besonders in Cornwall liegen interessante Orte voller Naturschönheiten. Cornwall ist für sein mildes Klima mit vielen Sonnenstunden und seine Strände bekannt. Dabei hat sich der Tourismus erst vergleichsweise spät entwickelt, sodass sich im äußersten Südwesten Englands noch viele unberührte Landschaften finden. Trotzdem gibt es einige Orte, die über eine ausgezeichnete Infrastruktur für Urlauber verfügen und genauso welche, die kaum frequentierte Buchten zu bieten haben. Das malerisch auf einer Landzunge gelegene St. Ives, das Surferparadies Newquay oder Penzance mit seinen subtropischen Gärten etwa zählen zu den beliebtesten Reisezielen in Englands Süden. Die Bucht von Porthcurno wiederum ist von Felsen umschlossen und besteht aus feinem Sand. Wenige Kilometer davon entfernt liegt das Freilichttheater The Minack, in dem Sie mit Blick auf das Meer Aufführungen von Shakespeare erleben können. Lizard Point ist der südlichste Punkt Englands, während Land's End mit seinen schroffen und steil ins Meer abfallenden Klippen ein sehenswertes Motiv darstellt.

Grafschaft Kent: Naturdenkmäler in Englands Obstgarten

Auch der Südosten des Landes ist von Küsten geprägt, obwohl diese noch etwas wilder ausfallen. Die hier gelegene Grafschaft Kent ist für England ein geschichtsträchtiger Ort: Während des 2. Weltkriegs war vor allem dieser Landesteil schwersten Angriffen von deutschen Flugzeugen ausgesetzt. Danach bildete der hier beginnende oder endende Eurotunnel das Tor Englands zu Europa. Kent ist als Garten Englands bekannt, wachsen doch viele Obstsorten und Getreidearten auf dem fruchtbaren Boden der Region besonders gut. So kommt es auch, dass viele der besten Ciders, der typisch englischen Apfelweine, in der Grafschaft Kent hergestellt werden. Das Wahrzeichen von Kent sind aber die weißen Klippen von Dover. Die Kreidefelsen ragen steil aus dem Meer und sind somit weithin sichtbar. Umgekehrt ist es an klaren Tagen möglich, von den Klippen bis nach Frankreich zu blicken.

Yorkshire Dales: Die mystische Landschaft in Nordengland

Auch eine Reise in Englands Norden lohnt sich. Etwas nördlich von Leeds liegt der Nationalpark der Yorkshire Dales. Die Dales bestehen aus hügeligem Land voller Moore, Weideflächen, Karsthöhlen und Schluchten. Charakteristisch für die Region sind auch kleine Mauern aus Naturstein, die die Grenzen zwischen den verschiedenen Weidegebieten darstellen. Die stellenweise bizarre Landschaft wurde in der Literaturgeschichte etwa im Roman „Sturmhöhe“ von Emily Brontë thematisiert, die in dieser Gegend gelebt hatte. Heute zählen die Yorkshire Dales zu den beliebtesten Wandergebieten in England. Touren durch die Region führen Sie durch verschlafene Dörfer und zu Naturdenkmälern wie den Höhlen von Gaping Gill und zu Cautley Spout, dem höchsten Wasserfall Englands.

Zwischen Hügeln und Seen im Nationalpark Lake District

Noch weiter im Norden, nämlich in der an Schottland und die Irische See grenzenden Grafschaft Cumbria, liegt der Nationalpark Lake District. Hier befinden sich die höchsten Berge des Landes sowie mehr als 1.000 Seen und Teiche. Die größte Erhebung Englands ist mit 978 m Höhe der Scafell Pike. Zudem liegen die größten Seen des Landes allesamt im Lake District, von denen der Windermere die größte Ausbreitung hat. Das wahrscheinlich schönste Gewässer im Nationalpark ist der Ullswater. Der mehr als 14 km lange See ist an allen Seiten von Bergen umgeben und erinnert damit und mit seinem klaren Wasser an einen Bergsee in den Alpen. Auf dem Ullswater werden heute Ausflugsfahrten auf historischen Dampfschiffen angeboten, die zwischen drei der größeren Küstenorte verkehren.
Auch Wälder spielen eine wichtige Rolle in dieser Region. Wanderer werden viele davon auf ihren Touren durch den Nationalpark queren und dabei auch die Tierwelt im Lake District kennenlernen. Die Besonderheit dabei ist, dass in diesem Teil des Landes das einzige noch in England lebende Paar von Steinadlern anzutreffen ist, das für den Fortbestand der Art sorgen soll. Der Lake District zählt übrigens zu den regenreichsten Regionen in ganz Europa. Gerade wenn Sie Wanderungen planen, sollten Sie Ihre Reise in Englands Norden nicht unbedingt im Herbst unternehmen. Im Sommer ist das Klima am angenehmsten, außerdem kommen Sie dann in den Genuss der sommerlich blühenden Natur rund um die Seen.

Shakespeare trifft Britpop: Wissenswertes über Englands Kultur

Literatur, Popkultur und Fußball: Die englische Kultur hatte in vielen Bereichen prägenden Einfluss auf die Welt. Engländer lieben es, exzessiv zu feiern, und Alkohol ist davon nicht wegzudenken. Das zeigt sich etwa am Mad Friday, dem letzten Wochenende vor Weihnachten. Traditionell finden an diesem Feiertag viele firmeninterne Weihnachtsfeiern statt und auch wer keinen Firmentermin hat, haut an diesem Tag mächtig auf die Pauke. Die Freude am Feiern zeigt sich auch im Sommer: Riesige Partys und Konzerte wie das Reading Festival, das Glastonbury oder das T in the Park waren Vorbilder für deutsche Festivals wie Rock am Ring oder das Hurricane Festival. Über ein Wochenende hinweg regiert Partystimmung zum Live-Soundtrack von einigen der besten Bands der Welt.
England ist reich an kulturellen Aushängeschildern und versteht auch, diese zu würdigen. Die Literatur wäre ohne prägende Engländer wie William Shakespeare, Charles Dickens, William Blake oder die Brontë-Schwestern ebenso wenig vorstellbar wie die Popmusik ohne ihre wegweisenden Beatles, Kinks, The Who oder Rolling Stones. Eines von unzähligen Revivals der englischen Popkultur erlebte das Land in den 1990er Jahren als Oasis und Blur die Bühnen der Welt zum Erbeben brachten, während Nick Hornby durch sein intellektuelles Bekenntnis zu Popmusik und Fußball ein kleines kulturelles Erdbeben auslöste. Für seine Liebe zur „schönsten Nebensache der Welt“ ist England ähnlich bekannt wie für seine Literaten, zählen doch Fußballklubs wie der FC Liverpool, Manchester United und die Gunners, der FC Arsenal aus London, zu den prägenden Vertretern ihrer Zunft.
Aus weit mehr als Fish and Chips besteht die Küche Englands. Nicht nur Jamie Oliver hat England auf die Weltkarte der Landesküchen zurückgebracht. Vor allem die Kombination aus althergebrachten Rezepten und der kulinarischen Kreativität von Einwanderern aus Asien oder der Karibik haben eine neue Generation von „English Cuisine“ hervorgebracht, die durch Witz und unkonventionelle Kombination verschiedenster Zutaten und Gewürze überzeugt.

Von Stonehenge bis Brexit: Englands turbulente Geschichte

Die Geschichte von Englands Besiedelung reicht weit zurück, wie sich etwa an Stonehenge zeigt, das zwei bis drei Jahrtausende vor Christi Geburt errichtet wurde. Etwa 500 v.Chr. kamen die Kelten auf die Insel und legten den Grundstein für die englische Kultur. 55 v.Chr. kamen die Römer nach England. Von dieser Zeit zeugen etwa die Reste des Hadrianswalls, der einst die römische Grenze zu Schottland darstellte und zumindest in Teilen auch heute noch in Nordengland zu besichtigen ist. Etwa 500 Jahre später übernehmen die Angelsachsen große Teile des Landes und vertreiben die aufsässigen Kelten, die sich nach Cornwall und Wales zurückziehen.
Der nächste Angriff erfolgt durch die Wikinger, die das Land über Jahrzehnte hinweg immer wieder plündern. Wegweisend war der Einzug der Normannen aus Frankreich. Wilhelm der Eroberer übernimmt das Kommando und schlägt in der Schlacht von Hastings und nachfolgenden Auseinandersetzungen die Angelsachsen in die Flucht. Bis heute sind in England die Nachfahren der normannischen Eroberer an der Macht, lässt sich doch die Ahnenlinie von damals bis zur heutigen Königsfamilie Windsor verfolgen. In der Folge scheitert der erste von zahlreichen Versuchen, die Schotten an das englische Reich anzuschließen, und König Johann Ohneland unterzeichnete im Jahr 1215 die Magna Carta, auf der bis heute die englische Verfassung beruht.
1707 und 1800 wurden Abkommen mit Schottland und Irland geschlossen, die England zum Mittelpunkt von Großbritannien machen. Mit Kanada, Australien und Indien eroberten die Engländer Kolonien auf verschiedenen Kontinenten. Aus dem 2. Weltkrieg unter Sir Winston Churchill ging England als Sieger und gestärkte Nation hervor und trat 1972 der EG, der späteren EU, bei. 2016 entschied die Bevölkerung Englands, wieder aus der EU auszutreten.

Pubbesucher, Fußballfans und Höflichkeitsapostel: Verhaltenstipps für England-Urlauber

Über Engländer und ihre Kultur kursieren viele Klischees. Manche davon, etwa dass Engländer um 5 Uhr nachmittags ihre Tätigkeit unterbrechen um Tee zu trinken, sind überholt und entsprechen längst nicht mehr den Tatsachen. Manche treffen auch zu. So ist die englische Höflichkeit weit mehr als ein Gerücht. „Please“ und „Thank you“ kommen in der Mehrzahl aller Sätze im englischen Alltag vor und sollten auch von Ihnen als Besucher des Landes lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verwendet werden. Ebenfalls zutreffend ist es, dass Engländer beim Schlangestehen sehr diszipliniert agieren und auf der Rolltreppe stets rechts stehen, um links einen Korridor für Mitmenschen mit akutem Terminstress freizuhalten. Und zweifellos korrekt ist auch, dass im Alltag der Engländer heutzutage mehr denn je der Pub eine gewichtige Rolle spielt.
Trotz der relativ strengen Öffnungszeiten ist der Pub für viele Engländer der Ort, an dem man Freunde trifft, im TV ein Fußballspiel schaut, einen abendlichen Imbiss zu sich nimmt, den Tag ausklingen lässt oder sogar Zeit mit der Familie verbringt. Gespräche über die Royals werden übrigens im Pub nicht gern gehört, Gespräche über das Wetter oder die lokale Fußballmannschaft sind hingegen umso mehr dazu geeignet, mit dem Sitznachbarn ins Gespräch zu kommen.
Apropos Abendessen: Das Vorurteil besagt, Engländer würden üppig frühstücken, mittags nur einen Snack essen und erst am Abend wieder richtig zulangen. Ein großes Frühstück ist jedoch im heutigen England eher die Ausnahme und wird meist nur am Wochenende oder an Feiertagen aufgetischt. Hingegen werden in vielen Restaurants heutzutage Mittagessen angeboten, wenngleich auch das klassische Sandwich vor allem in Supermärkten weit verbreitet ist. Trinkgelder sind in England übrigens obligatorisch. Sofern Sie mit dem Service in Restaurants zufrieden waren, sind 10% bis 15% an der Tagesordnung. Allerdings setzen manche Lokale eine Trinkgeldpauschale gleich auf die Rechnung. Sie sollten also erst einen Blick auf den Beleg werfen, bevor Sie den Rechnungsbetrag aufrunden.

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