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Schottland

Urlaub in Schottland – eine Reise zu Schlössern, Seen & alten Bräuchen

Ein Urlaub in Schottland begeistert durch die märchenhaften Landschaften, die verwunschenen Schlösser, den exzellenten Whisky und uralte Traditionen.
Auf den ersten Blick mögen die Bräuche der Schotten recht seltsam anmuten. Baumstammwerfen, Rock tragende Männer, Dudelsackspieler – so etwas findet man nirgendwo sonst auf dieser Welt. Diese uralten Traditionen werden von stolzen Männern und Frauen in ihrem wunderschönen Land gepflegt. Die Landschaft ist mystisch und lädt zum Tagträumen ein. Zerklüftete Küsten, steile Berge und märchenhafte Schlösser, dazu Seen, in denen der Sage nach Monster leben: All das begegnet Ihnen während eines Urlaubs in Schottland. Und auch kulinarisch ist dieses Land eine Reise wert.

Die wichtigsten Daten und Fakten zu Schottland

Geografische Lage Schottland liegt im Nordwesten Europas und nimmt das gesamte obere Drittel der Insel Großbritannien ein. Zusätzlich zählen mehrere Inseln wie die Orkneys, Shetlands und Hebriden zu Schottland.
Größe Das Land umfasst ungefähr 78.000 km².
Einwohnerzahl Etwa 5,3 Mio. Einwohner leben in Schottland.
Sprache Zu den offiziellen Sprachen zählen Englisch, Lowland Scots und Schottisch-Gälisch.
Flughafeninformationen Die wichtigsten Flughäfen sind Edinburgh (EDI), Glasgow (GLA), Aberdeen (ABZ) und Inverness (INV).
Reisepass/Visum Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Beide müssen bis Ende der Reise gültig sein.
Landesvorwahl +44
Währung Pfund Sterling
Kreditkarten Mit VISA/MasterCard können Sie ganz unkompliziert an den Geldautomaten Bargeld abholen. Zahlen per Kreditkarte ist in Großstädten und Hotels üblich, darüber hinaus sollten Sie aber immer Bargeld bei sich haben, falls Sie kleinere Geschäfte, Pubs oder Restaurants aufsuchen.
Zeitzone UTC+0, UTC+1 (Sommerzeit)

Wetter und Klima für Ihren Urlaub in Schottland

Das Klima in Schottland wird als gemäßigt ozeanisch bezeichnet. Der Einfluss des Golfstroms sorgt besonders an der Westküste für milde Temperaturen, obwohl Schottland relativ weit nördlich zwischen dem 55. und 59. Grad nördlicher Breite liegt. Generell kann man sagen, dass das Wetter in Schottland sehr wechselhaft ist, wobei es nicht zu extremen Temperaturen kommt. In den Sommermonaten Juli und August werden die höchsten Temperaturen erreicht, wobei auch hier die 20°C-Marke im Durchschnitt nicht überschritten wird. Im Westen ist es insgesamt ein bisschen wärmer, allerdings gibt es auch deutlich mehr Regenfälle als an der Ostküste. Im Jahresvergleich können im Westen und in den Highlands bis zu 3.800 mm Regen fallen, während es im Osten nur rund 600 mm sind. Im Winter sind die Tage sehr kurz und das Wetter kann ungemütlich werden. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 3°C und 4°C, wobei auch hier der Osten wieder etwas kälter ist: perfektes Wetter für einen wärmenden Scotch.

Schottlands bedeutendste Sehenswürdigkeiten
Die Hauptstadt Edinburgh

Das kulturelle Zentrum und die Hauptstadt Schottlands kommt im königlichen Gewand daher. Unvergleichlich ist ein Spaziergang auf der Royal Mile vom Edinburgh Castle bis zum Schloss Holyroodhouse. Ganz nebenbei können Sie auf Ihrem Weg zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten erleben. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und den zahlreichen Museen zieht jährlich Tausende von Besucher in ihren Bann. Insbesondere das Nationalmuseum ist zu erwähnen, das aus dem Museum of Scotland und dem angrenzenden Royal Museum gebildet wird.
Die Hauptattraktion Edinburghs ist das jährlich im August stattfindende Royal Edinburgh Military Tattoo, das größte Musikfestival des Landes. Wie der Name schon sagt, war das Festival ursprünglich der Militärmusik gewidmet. Mittlerweile wurde das Programm aber um zivile Gesangs- und Tanzeinlagen erweitert. Absoluter Höhepunkt ist der gemeinsame Auftritt aller Teilnehmer am Ende des Abends, bei dem von allen gemeinsam die britische Hymne und das schottische Lied „Auld Lang Syne“ gespielt werden – Gänsehautschauer inklusive.

Das kulturelle Zentrum – Glasgow

Die größte Stadt Schottlands, Glasgow, stand lange Zeit im Schatten von Edinburgh. Heute ist sie modernes Kultur- und Kongresszentrum. Wer sich für Design, Architektur und Kunst interessiert ist hier genau richtig. Die Stadt ist ein interessanter Mix aus Gebäuden des 17. Jahrhunderts, der viktorianischen Epoche und der Neuzeit. Die St.-Mungo'-Kathedrale wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert errichtet. Das imposante Bauwerk im gotischen Stil gilt als die schönste mittelalterliche Kirche Schottlands, vielleicht auch wegen der filigran gearbeiteten Buntglasfenster. Das Glasgow City Chambers wurde 1888 fertiggestellt und ist ein erstklassiges Beispiel für viktorianische Architektur. Das Gebäude dient als Hauptsitz der Stadträte von Glasgow. Gebaut wurde es nach dem Gewinner-Design eines Architektenwettbewerbs. Im Rahmen von Führungen wird Ihnen Geschichte, Architektur und Bedeutung dieses imposanten Gebäudes am George Square näher gebracht.
Es gibt unzählige Museen und Kunstgalerien, wobei alle städtischen Museen kostenlos sind. Kelvingrove Art Gallery & Museum ist nicht nur größte Kunstgalerie und größtes Museum der Stadt, sondern besitzt auch eine von Europas größten städtischen Kunstsammlungen. Gleichzeitig ist Glasgow ein Magnet für Fashion-Liebhaber. Neben Boutiquen der angesagten Designer finden sich hier witzige Second-Hand-Shops und Vintageläden. Eine der wichtigsten Shoppingmeilen der Stadt ist die Buchanan Street.

Stirling – ehemalige Hauptstadt mit nationalem Denkmal

Die Stadt Stirling liegt im Nordwesten von Edinburgh, hat eine gut erhaltene Altstadt und eine der größten Burganlagen des Landes. Stirling Castle, strategisch wichtig im Herzen des Landes gelegen, kann auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Unter anderem verbrachte Maria Stewart ihre Kindheit in Stirling Castle. Im Laufe der Jahrhunderte fanden hier zahlreiche historische Schlachten statt und die Burg fiel immer wieder in die Hände der Engländer. Auf einem steilen Vulkankegel gelegen, wirkt Stirling Castle schier uneinnehmbar. Das einzige Tor im Süden ist extrem gut gesichert und dennoch wechselten besonders im 13. Jahrhundert ständig die Besitzer. Ein Beispiel gefällig? 1291 gelangte Stirling Castle in englische Hand, 1297 fiel es an den Schotten William Wallace. Ein Jahr später ging es zurück an die Engländer, die es bereits 1299 wieder den Schotten überlassen mussten: definitiv ein Schloss mit einer bewegten Vergangenheit.

Oban – Whisky und Walbeobachtung

Die kleine Stadt mit rund 8.500 Einwohnern liegt an der Westküste Schottlands. Seit 1794 wird in der Oban Distillery hervorragender Whisky hergestellt. Aber Scotch ist nicht der einzige gute Grund in das Städtchen zu reisen. Von Oban aus können Sie zum Beobachten von Seevögeln, Delfinen und Walen aufs weite Meer hinaus fahren. Es besteht außerdem die Möglichkeit nach Staffa, einer Insel auf den Hebriden, überzusetzen. Dort ist die faszinierende Vulkanhöhle Fingal's Cave zu bestaunen, die einer Kathedrale gleicht.

Die Highlands in Schottland

In keinem Schottland-Urlaub darf ein Aufenthalt in den Highlands, dem größten Nationalpark des Landes, fehlen. Wie in einem nordischen Märchen muten die herbe Landschaft und dünn besiedelte Gegenden an. Urige Dörfer, romantische Burgruinen und imposante Schlösser sind neben den zahlreichen Seen, den sogenannten Lochs, die Wahrzeichen der Region. Und wer kennt nicht die Legende um das Ungeheuer aus Loch Ness? Versuchen Sie, Nessie auf einer mehrstündigen Bootsfahrt auf dem zweitgrößten See Schottlands selbst zu finden.
Wenn Sie den zweitgrößten gesehen haben, sollten Sie sich den größten See nicht entgehen lassen. Der Loch Lomond liegt ebenfalls in den Highlands und wird von vielen Besuchern als der schönste See Schottlands bezeichnet. Die berühmte Wanderstrecke West Highland Way führt am Ufer des Lochs entlang.
Wer gerne wandert, kann in den Highlands auch den Ben Nevis, den mit 1.345 m höchsten Berg Großbritanniens, in circa 8 Stunden erklimmen. Wenn Sie den Gipfel erreicht haben, wird der spektakuläre Blick auf die umliegenden Berge und Seen Sie entlohnen. Ausgangspunkt der Wanderung ist in der Regel Fort William, eine Stadt in der Sie so manches erleben können. Ob Wandern, Angeln, Skifahren oder Wassersport – Fort William wird seinem Ruf als „Outdoor-Hauptstadt“ Schottlands absolut gerecht. In der Stadt selbst gibt es viele gemütliche Bars und Lokale mit leckerem Essen und guten Getränken. Wie wäre es mit einem Ale aus einer der regionalen Brauereien?

Die filmreifen West-Highlands

Eine der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten Schottlands ist die Burg Eilean Donan Castle. Sie liegt in den westlichen Schottischen Highlands am Loch Duich. Berühmt geworden ist das Schloss als Schauplatz zahlreicher Filme. Zuletzt war Eilean Donan Castle, das auf einer Landzunge steht und bei Flut komplett vom Wasser umschlossen ist, Kulisse für einen "James Bond"-Dreh. Lohnend ist die Führung in der Burg, die von Schottenrock tragenden Guides mit viel Leidenschaft durchgeführt wird. Entdecken Sie die opulenten Zimmer und den großen Saal mit seiner Geheimkammer. Die uralt und unheimlich anmutende Burg ist erstaunlicherweise erst im Jahr 1932 wiederaufgebaut und nach 20 Jahren fertiggestellt worden.
Das Glenfinnan-Viadukt, an der West Highland Line gelegen, hat ebenfalls durch Filmaufnahmen Weltruhm erlangt. In den "Harry Potter"-Filmen sahen Zuschauer hier mehrfach den Hogwarts Express entlangfahren. Die 380 m lange Betonbrücke wurde ursprünglich für den Güterverkehr gebaut, wird heute aber nur noch von Personenzügen genutzt. Unter anderem verkehrt die alte Dampflokomotive The Jacobite hier jeden Samstag.
Glen Coe gilt als eines der schönsten Täler Schottlands. Dies hat sich auch die Filmindustrie wieder zu eigen gemacht und in Glen Coe unter anderem die Filme „Braveheart“, „Highlander“ und „Harry Potter“ gedreht. Das 16 km lange Tal im Westen des schottischen Hochlands wird wegen seiner tragischen Geschichte im Volksmund auch „Tal der Tränen“ genannt. Hier wurde der grausame Massenmord am Clan der McDonalds begangen. Neben dieser Historie hat Glen Coe aber auch eine wunderschöne Seite: Die einzigartige Berglandschaft mit Wasserfall und dem Rannoch Moor lädt zum ausgiebigen Wandern ein. Zudem ist Glen Coe die Verbindung zwischen dem Südosten und der nördlichen Westküste.

Die Orkneys: Heart of Neolithics

Jeder kennt die faszinierenden Steinkreise von Stonehenge. Jedoch wurden lange zuvor bereits Steinkreise auf den Orkney-Inseln errichtet. Aber sie sind nicht der einzige Grund, um die Inselgruppe zu besuchen. Die jungsteinzeitliche Siedlung Skara Brae liegt hier. Sie ist aus dem 5. Jahrtausend vor Christus und zählt zu den am besten erhaltenen neolithischen Siedlungen Europas. Skara Brae ist eine Ansammlung von acht Häusern, die nach einem gewaltigen Sturm im Jahre 1850 entdeckt wurden.

Isle of Skye – klein Schottland

Zu der Inselgruppe der Hebriden gehört die Isle of Skye. Sie gilt mit ihrer schroffen, verwunschenen Landschaft, den Bergketten und der kilometerlangen Küste als Miniaturausgabe Schottlands. Seit 1995 verbindet die Skye Bridge die Insel mit dem Festland. Wahrzeichen der Isle of Skye ist der 48 m hohe Old Man, eine markante Felsnadel in Form eines Hinkelsteins, die durch einen Erdrutsch entstanden ist. Auch die außergewöhnlichen Landschaftsformationen Quiraing und die Cuillin Hills laden zum Staunen und Wandern ein. Die Insel blickt auf eine ereignisreiche Vergangenheit mit zahlreichen Schlachten zurück. Zeugen der Vergangenheit sind die imposanten Burgen von Skye. Kehren Sie nach einer Inselrundfahrt in einem der charmanten Pubs oder Restaurants ein. Deftige Hausmannskost und der weltberühmte schottische Whisky werden Ihre Energiereserven wieder auffüllen.

Kultur und Bräuche Schottlands

Die Sitten und Traditionen Schottlands sind einzigartig, faszinierend und manchmal auch etwas befremdlich. Typisch schottisch sind die Highland-Spiele, die von fast jeder Gemeinde einmal jährlich veranstaltet werden. Im Rahmen der Sportveranstaltung spielen Männer in Kilts gekleidet ihre Dudelsäcke und verausgaben sich beim Baumstamm- und Hammerwerfen, im Ringkampf und beim Tauziehen. Höhepunkt der jährlichen Highland Games ist das Braemar Gathering am ersten Samstag im September. Es findet in der Nähe der königlichen Sommerresidenz Balmoral statt. Die Queen ist Schirmherrin der Veranstaltung. Weitere wichtige schottische Feiertage sind der Nationalfeiertag St. Andrews Day am 30. November, das Beltane fest am 1. Mai und der letzte Tag des keltischen Kalenders am 31. Oktober.
Das Nationalgericht der Schotten ist Haggis, gefüllter Schafsmagen. Generell wird gerne und viel Schaffleisch in allen Variationen gegessen. Auch Speisen aus Hafer kommen oft auf den Tisch. Der Schotten liebstes Getränk ist ihr Whisky, den sie auch „Wasser des Lebens“ nennen. Whisky, der aus Schottland kommt, trägt die Bezeichnung Scotch. Es gibt 108 schottische Brennereien, die das Nationalgetränk herstellen. Unterschieden wird zwischen Single Malt und Blended, sowie zwischen verschiedenen Unterstufen. Ein Single Malt Scotch Whisky wird ausschließlich aus Wasser, gemälzter Gerste und in einer einzigen Destillerie hergestellt. Blended Whiskys dagegen sind immer Verschnitte.
Weltberühmt ist die Tracht der Schotten – ihr Kilt und das traditionelle Karo. Jedem schottischen Clan ist ein bestimmtes Karomuster zugeordnet, über 4.000 verschiedene sind bekannt. Zum Kilt, dem Rock, den jeder Schotte stolz trägt, gehören prunkvolle Details wie der Sporran, eine Ledertasche, die Clan-Brosche und der Sgian Dubh, ein schwarzes Messer, das an den Kniestrümpfen getragen wird.
Das Nationalsymbol ist die Distel, die für Stolz, Unnachgiebigkeit und Wagemut steht – Eigenschaften, die typisch schottisch sind. Im 15. Jahrhundert war die Distel sogar Teil des königlichen Wappens und bis heute wird Ihnen die Distel in unterschiedlichster Form überall in Ihrem Schottland Urlaub begegnen.

Die Geschichte Schottlands

Seinen Namen verdankt das Land dem keltischen Scoten-Stamm, der rund 400 n.Chr. die Westküste und Hebriden besiedelte. Außer ihnen waren die Pikten, angelsächsische Einwanderer und das Königreich Strathclyde auf dem Gebiet des heutigen Schottlands. Vereint wurden sie alle im 9. Jahrhundert durch die Wikinger, die das Land überfielen. Nach der Vereinigung nannten sie sich Königreich Scotia und bereits 1055 umfasste das Land die gleichen Grenzen wie heute. Die lange und blutige Fehde mit dem Nachbarland England hat bis heute tiefe Wunden im schottischen Herz hinterlassen. 1314 wurde Schottland unter König Robert I. The Bruce unabhängig. Es gab anschließend Machtkämpfe innerhalb des Landes, wobei vor allem die Könige aus dem Hause Stuart beteiligt waren. Die berühmte Maria Stuart stammte aus diesem Geschlecht.
Auch die Religion spaltete das Land. Während die Clans im Norden katholisch blieben und die Stuarts unterstützten, wurden die restlichen Adeligen Schottlands protestantisch und mit den Engländern verflochten. Aus wirtschaftlichen Gründen vereinigte sich Schottland später mit England. Die Clans leisteten allerdings bis zur Schlacht bei Culloden 1746 erbitterten Widerstand. Unter Bonnie Prince Charlie kämpften sie für die Rückkehr der Stuarts auf den schottischen Thron. Die Engländer schlugen die Aufständischen vernichtend und ermordeten alle Stuart-Anhänger. Daraufhin wurde die Macht der Clans immer weniger und viele Anhänger sahen sich gezwungen nach Amerika auszuwandern.
1934 erhielten die Schotten mehr Mitbestimmungsrechte. Bis heute wurden immer wieder erfolglos Unabhängigkeitsversuche unternommen wie beispielsweise am 19. September 2014, als sich 55% der Schotten für einen Verbleib im Vereinten Königreich aussprachen.

Wichtige Reisetipps für Schottland

Es gibt einige Tipps und Tricks, die Sie in Ihrem Urlaub in Schottland berücksichtigen sollten. Der ganze Stolz der männlichen Schotten ist ihr traditionelles Kleidungsstück, der Schottenrock oder Kilt genannt. Sie werden sich keine Freunde machen, wenn Sie den Kilt als „Skirt“, also Rock, bezeichnen. Bleiben Sie einfach beim korrekten Begriff „Kilt“. Und natürlich ist das Schauen unter den Kilt absolut tabu.
Die Jahrhunderte lange Fehde mit den Engländern um die Unabhängigkeit Schottlands ist kein Thema für Diskussionen. Die temperamentvollen und heißblütigen Schotten können sehr empfindlich in diesem Punkt reagieren. Bezeichnen Sie auch nie einen Schotten als Engländer, das kann für einige Unstimmigkeiten sorgen. Obwohl es natürlich dem Bild von Schottland entspricht, dass alle Einwohner rote Haare haben, Whisky trinken, Dudelsack spielen und den Kilt tragen: Das ist nur ein Klischee. Die Traditionen in Schottland werden gemeinhin hoch gehalten, aber seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie Männer mit dunklen Haaren in Anzügen und mit Smartphones sehen – auch dieses Bild gehört zum modernen Schottland.
Probieren Sie unbedingt den schottischen Whisky, natürlich nur in Maßen. Die Schotten beherrschen die Kunst der Herstellung dieses Getränks wie kaum ein anderes Land. Die meisten Destillerien öffnen gerne ihre Pforten und laden zu Führungen und Verkostungen ein. Haggis ist das Nationalgericht der Schotten und besteht aus einem mit Innereien gefüllten Schafsmagen. Wenn Sie es bestellen, dann sollten Sie es auch aufessen. Die Schotten können ansonsten gerne mal mit Unverständnis reagieren.
Bringen Sie unbedingt einen guten Mückenschutz mit. In manchen Gegenden können die Moskitos, die sogenannten Midges, sonst sehr unangenehm werden. Auch wetterfeste Regenkleidung sollten Sie für Ihren Urlaub in Schottland im Gepäck haben. Keine Sorge: Auch wenn die Schotten manchmal etwas rau und ruppig wirken mögen, sie sind ein herzensgutes und gastfreundliches Volk. Wenn Ihnen ein Fauxpas passiert, dann werden Ihnen die Menschen das nicht lange übel nehmen.

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