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Oman

Im Oman verbringen Sie Ihren Urlaub an weiten Sandstränden, durchwandern grüne Oasen und erkunden pulsierende Städte sowie malerische Wüstenlandschaften.

Überblick

Das Land von Sindbad dem Seefahrer bezaubert seine Besucher mit rauen Bergen, weißen Stränden und roten Sanddünen, durch die sich grüne Oasen ziehen. Ob Badeurlaub am Indischen Ozean oder eine Tour entlang der alten Weihrauchstraße, dieses vielfältige Land bietet für jeden Geschmack das Richtige. Eine Rundreise durch Oman führt Sie in authentische arabische Städte und durch wildromantische Landschaften. Unter dem nächtlichen Sternenhimmel inmitten der Wüste erleben Sie die ganze Mystik des Orients.

Geografische Lage
Oman liegt an der Südostküste der Arabischen Halbinsel direkt am Arabischen Golf. Angrenzende Staaten sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jemen.

Größe
Das Sultanat Oman erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 309.500 km²

Einwohnerzahl
In Oman leben etwa 4,4 Mio. Menschen

Sprache
Die offizielle Landessprache ist Arabisch. Vor allem in urbanen Gebieten ist Englisch weit verbreitet.

Flughafeninformationen
Oman verfügt über drei internationale Flughäfen – Maskat (MCT), Salala (SLL) und Chasab (KHS).

Reisepass/Visum
Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Oman einen gültigen Reisepass. Ein Visum wird bei der Einreise am Flughafen für eine Dauer von 10 bis 30 Tagen ausgestellt.

Landesvorwahl
+968

Währung
Omanischer Rial

Kreditkarten
Im ganzen Land werden VISA/MasterCard in Hotels und Einkaufszentren akzeptiert. An Geldautomaten können Sie Bargeld anheben.

Zeitzone
UTC+4

Die beste Reisezeit für Ihren Urlaub in Oman

Die besten Reisemonate für die Nordküste und die Hauptstadt Maskat liegen zwischen November und Februar. Zu dieser Zeit herrschen Temperaturen zwischen 20°C und 30°C. Im Sommer steigen die Temperaturen in den Küstengebieten bis auf 40°C und im Inland sogar bis auf 50°C an. Währenddessen verwandelt sich der Süden des Landes in ein grünes Paradies. In der Region Dhofar erwarten Sie ganzjährig sommerliche Temperaturen zwischen 20°C und 30°C. Zwischen Juni und August regnet es hier reichlich, sodass die sonst karge Landschaft ein üppiges Grün annimmt. Ein Urlaub in Oman ist somit, je nach Landesregion, beinah das ganze Jahr über möglich.

Arabische Architektur und weite Wüstenlandschaften – entdecken Sie die Schätze Omans. Pulsierende Hauptstadt – die Sehenswürdigkeiten Maskats

Die omanische Hauptstadt bietet ihren Besuchern eine beeindruckende Mischung aus Tradition und Moderne. Hier können Sie Kultur- und Badeurlaub miteinander verbinden. Die Küstenstadt erstreckt sich zwischen dem Hadschar-Gebirge und dem Ufer des Arabischen Meeres und verfügt über kilometerlange Strandabschnitte sowie exklusive Hotels direkt am Wasser. Im Stadtteil Qurum befinden sich moderne Strandcafés, internationale Restaurants und große Einkaufszentren. Auf der Strandpromenade heißt es „sehen und gesehen werden“. Besonders zum Sonnenuntergang ist sie ein beliebter Ort für Familien, junge Leute und solche, die sich am Strand sportlich betätigen oder in der leichten Meeresbrise einen Spaziergang im Abendlicht genießen möchten.

In Matrah erheben sich noch heute die hohen Mauern des Mirani Forts aus der Zeit der portugiesischen Besetzung über den alten Hafen der Stadt. Die weiß getünchte Altstadt bietet viele ausgezeichnete Beispiele traditioneller arabischer Baukunst. Das Museum Bait al Zubair zeigt unter anderem ein traditionell eingerichtetes Wohnhaus mit Innenhof und Garten. Die Ausstellung präsentiert einfache Haushaltsgegenstände, Kleidung und Kunsthandwerk in original eingerichteten Räumen, die die Lebensweise der Omaner veranschaulichen. In der Altstadt befindet sich auch der imposante Sultanspalast aus den 70er Jahren. Heute bewohnt Sultan Qabus einen neuen Palast im Stadtteil Seeb, der Haupteingang mit seinen blauen und goldenen Säulen ist aber nach wie vor eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt.

Architekturinteressierte werden vor allem von den neuen Prachtbauten der Stadt begeistert sein. Die mächtige Sultan-Qabus-Moschee erstrahlt in weißem indischem Sandstein und beeindruckt ihre Besucher nicht nur durch ihre Größe, sondern vor allem durch ihre aufwendige Inneneinrichtung. Deckentäfelungen aus Mahagoni, Buntglasfenster im arabischen Stil, einer der größten Kristallkronleuchter der Welt und ein gigantischer, handgewebter Perserteppich gehören zum geschmackvoll abgestimmten Interieur der größten Moschee des Landes. Auch die Oper von Maskat ist einen Besuch wert. Wenn Sie es nicht zu einer der opulenten Aufführungen schaffen, sollten Sie zumindest einmal eine Besichtigung der Räumlichkeiten unternehmen, in denen ein klassischer, europäischen Konzertsaal geschickt in die arabische Architektur integriert wurde.

Am alten Hafen von Matrah liegen einige Exemplare der hölzernen Dhous vor Anker. Diese landestypischen Fischer- und Handelsboote werden noch wie vor hunderten von Jahren in aufwendiger Handarbeit hergestellt und gehören zu den Markenzeichen der ehemaligen Seefahrer- und Handelsnation. Gegenüber des Hafens befindet sich der alte Matrah Souq. Auf diesem weitläufigen überdachten Markt finden Sie traditionelle Handwerkskunst, Gewürze, Kleidung, Räucherwerk und Golfschmuck. In den kleinen Cafés an der Promenade wird landestypischer, mit Kardamom aromatisierter Kaffee angeboten. Hier haben Sie vor allem in den lauen Abendstunden die Gelegenheit, dem geschäftigen Treiben beizuwohnen, und können dabei zusehen, wie die Sonne hinter den Gipfeln des Hadschar-Gebirges verschwindet.

Traditiosreiche Städte erkunden

Im Landesinneren befindet sich die alte Hauptstadt Nizwa, die von üppigen Dattelpalmenplantagen umgeben ist. Die gesamte Altstadt, wie auch die alten Wohnhäuser, sind von hohen Lehmmauern eingerahmt. Das Fort von Nizwa diente einst der Verteidigung der Stadt und war zudem Wohnsitz der Herrscherfamilie. Die aus Lehm gebaute Festungsanlage ist komplett restauriert und beherbergt ein Museum zur Geschichte des Landes sowie eine Ausstellung mit kostbarem Schmuck und Kleidungsstücken aus mehreren Jahrhunderten. Von der Befestigungsmauer aus haben Sie einen weiten Blick über die von raffinierten Bewässerungsanlagen gespeisten Plantagen und die Gipfel des Hadschar-Gebirges. Wenn Sie an einem Freitagmorgen in die Stadt kommen, können Sie dem Spektakel auf dem Ziegenmarkt beiwohnen, auf dem noch wie vor hundert Jahren Ziegen gehandelt werden. Mit etwas Glück werden Sie inmitten des Trubels auch Beduinenfrauen mit ihren farbenfrohen Gewändern und ihren ledernen Gesichtsmasken entdecken können.

In der südlichen Region Dhofar lockt die Hafenstadt Salala mit ihren weißen Stränden und erstklassigen Resorts. Berühmt ist Salala vor allem für seinen Weihrauchmarkt. Das teuer gehandelte Baumharz war schon zur Zeit der Karawanen eine der begehrtesten Handelsgüter und machte Oman zu einer der reichsten Händlervölker der Region. Auf dem Weihrauchmarkt werden nicht nur klassisches Räucherwerk, sondern auch Parfums, Essenzen und Kosmetika aus dem kostbaren Naturprodukt angeboten. Das Weihrauchmuseum der Stadt klärt über die Gewinnung, Verarbeitung und die Geschichte der alten Weihrauchstraße auf. Noch heute spielt der Weihrauch im täglichen Leben der Omaner eine zentrale Rolle und dient ebenso als Hochzeitsgeschenk wie als Mittel bei Erkältungen und der Desinfektion der Wohnräume.

Zwischen Sandstrand und Gebirge – Omans beeindruckende Natur erleben

Badeurlauber kommen überall an der Ostküste auf ihre Kosten. Schon der Stadtstrand von Maskat ist einer der längsten des Landes. Einige der besten Hotels der Stadt liegen direkt am Wasser unweit der Innenstadt. Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt finden Sie exklusive Resorts in malerischen Buchten, in denen Sie ausgezeichnet in den seichten Fluten baden können. Segeltouren entlang der schroffen und doch malerischen Küstenlinie gehören bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen zu den begehrtesten Freizeitaktivitäten. Auch Delfine können bei dieser Gelegenheit in den Buchten beobachtet werden. An der Südküste bei Salala befinden sich die wohl besten Bademöglichkeiten des Landes. Hier können Sie an den palmengesäumten weißen Puderstränden der Hotelanlagen entspannen und in den lauwarmen, türkisblauen Fluten baden.

Wanderfreunde werden vom gebirgsreichen Hinterland begeistert sein. Die schroffen Felsen des Hadschar-Gebirges erstrecken sich vom Landesinneren bis an die Ostküste. Zwischen den braunen Felsen finden sich vereinzelte grüne Bäume und blühende Büsche, die der kargen Landschaft einen ganz eigenen Charme verleihen. Zwischen den felsigen Berghängen können Sie darüber hinaus immer wieder auch kleine Dörfer und Oasen entdecken. Ein beliebtes Ziel für Wanderer ist der Dschabal Schams, der mit 3.000 m höchste Berg Omans. Vom Gipfel aus haben Sie eine gute Sicht hinab in die Schlucht, deren Steinwände in satten Braun- und Blautönen schimmern.

Zu den schönsten natürlichen Besonderheiten des Landes zählen die vielfältigen Wadis. Zwischen hohen Felsspalten erstrecken sich überall im Land grüne Oasen mit klaren, saphirblauen Bächen, die sich ihren Weg durch das Gestein bahnen und sich an vielen Stellen zu großen Frischwasserbecken ansammeln. Im Wadi Shab nahe Maskat wandeln Sie inmitten von üppigen Palmen, Feigenbäumen und blühendem Oleander. Im glasklaren Wasser können Sie es den Einheimischen gleichtun und sich erfrischen oder ein Picknick am Rande der Wasserlöcher machen. Am Ende des Wadi Shab erwartet Sie eine aus dem Stein gespülte Höhle mit einem kleinen Wasserfall.

Im Südwesten des Landes, an der Grenze zu Saudi-Arabien, befindet sich der omanische Teil der Rub al-Chali, der größten Sandwüste der Welt. Wenn Sie sich einmal auf die Spuren der Beduinen begeben wollen, unternehmen Sie während Ihres Urlaubs in Oman eine Wüstensafari durch die meterhohen Dünen dieser menschenleeren Gegend. Hier erwartet Sie ein Meer aus rötlichem Sand unter strahlend blauem Himmel – eine unwirkliche Landschaft, die ihresgleichen sucht. Mit traditionellem Barbecue und einer Übernachtung im Beduinenzelt unter dem Sternenhimmel fühlen Sie sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

Omanische Feiertage und Kulinarisches

Die islamischen Feste wie das Opferfest und das Fastenbrechen gehören zu den wichtigsten Feiertagen in Oman. Ein zentraler Festtag ist außerdem der Nationalfeiertag am 18. November, der gleichzeitig der Geburtstag des Sultans Qabus ist. Bereits Tage vorher werden Städte, Dörfer und Straßen mit Girlanden in den Nationalfarben und Porträts des Sultans geschmückt. Auch unzählige Privathäuser und Autos werden mit dem Abbild des Monarchen versehen. Am Tag selbst finden landesweit Paraden, kostenlose Musik- und Theateraufführungen sowie Feuerwerke statt.

Die traditionelle Küche Omans ist von der spärlichen Vegetation geprägt. Reis, Datteln, Fladenbrot, Fleisch oder frischer Fisch zählen zu den Hauptnahrungsmitteln. Vor allem eine Vielzahl von Gewürzen wird zur Zubereitung der Speisen benutzt. Wer einmal die Nationalspeise Halwa, eine Süßspeise, aus Butterschmalz, karamellisiertem Zucker, Datteln, Mandeln, Safran, Kardamom, Zimt und Rosenwasser kostet, bekommt einen Eindruck von der Gewürzvielfalt des Landes.

Die Geschichte Omans

Spuren der ersten arabischen Besiedlung der Region des heutigen Oman finden sich ab dem 7. Jahrhundert. Im Mittelalter kam es zu kontinuierlichen Machtwechseln zwischen den arabischen Stämmen. Die Portugiesen eroberten im 16. Jahrhundert Maskat und einige Städte der Ostküste und beherrschten diese Gebiete für 143 Jahre, bis Sie 1650 wieder aus dem Land vertrieben wurden. Oman entwickelte sich daraufhin rasch zu einer der einflussreichsten Seemächte im Indischen Ozean. Vor allem der Handel mit Gewürzen aus Indien und Sklaven aus Afrika fluorierte.

1746 wurde die Said-Dynastie begründet, die noch heute das Land als absolute Monarchie regiert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verlagerte sich das Kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes nach Sansibar vor der Ostküste Afrikas. Von hier aus wurde erfolgreich Handel betrieben, bis es in den 20er Jahren zu einer Stagnation kam, die erst mit der Absetzung des ehemaligen Sultans Said ibn Taimur durch seinen Sohn Qabus ibn Said ihr Ende fand. Seit seinem Regierungsantritt in den 70er Jahren spricht man im Land von der „Omanischen Renaissance“. In den letzen 45 Jahren ist es erfolgreich gelungen, die Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur des Landes komplett zu modernisieren.

Verhaltenstipps für Reisen in den Oman

Auch wenn in Oman eine tolerante religiöse Einstellung herrscht, ist es mit Respekt auf die Kultur und den Islam angebracht, die Garderobe nicht allzu knapp zu wählen. Vor allem in der Hauptstadt Maskat herrscht eine sehr moderne, westliche Modeauffassung. Trotzdem sollten zumindest die Schultern und Knie bei Männern und Frauen gleichfalls bedeckt sein. Am Hotelstrand ist Bademode natürlich erlaubt, mit freiem Oberkörper zu baden oder sich zu sonnen ist allerdings ein absolutes Tabu.

Beim Besuch einer Moschee sollten Sie besonders auf Ihre Kleidung achten. Frauen müssen lange Kleider oder Hosen wählen sowie die Arme und die Haare bedecken. Auch Männer müssen an religiösen Orten lange Kleidung tragen. Sollten Sie unpassend gekleidet sein, bekommen Sie vielerorts vor dem Eintritt in die Moschee die entsprechende Bekleidung ausgeliehen. In ländlichen Gebieten und im konservativeren Süden ist es angebracht, sich außerhalb des Hotels allgemein etwas bedeckter zu halten.

Auch im Fastenmonat Ramadan können Sie aufgrund des hohen Anteils an ausländischen Restaurants tagsüber immer etwas zu essen bekommen. Allerdings ist es höflich, sich während des Tages mit dem Essen in der Öffentlichkeit zurückzuhalten. Nach Sonnenuntergang können Sie wieder wie gewohnt auf der Straße und den Terrassen der Restaurants essen.

Da die linke Hand in der gesamten arabischen Welt als unrein gilt, sollte man es auch im Oman stets vermeiden, jemandem die linke Hand zum Gruß zu reichen oder etwas mit der linken Hand anzubieten. Gegessen wird, wenn die Hände benutzt werden, ausschließlich mit der rechten Hand.