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Botswana

Urlaub in Botswana – pure Wildnis und wahre Naturschönheiten erleben

Ein Urlaub in Botswana ist eine wahre Abenteuerreise! Hier erleben Sie tierreiche Nationalparks, unberührte grüne Naturparadiese, Savannen und endlose Wüsten.

Botswana ist ein Traumreiseziel für Naturfreunde und Safariliebhaber, denn kaum ein anderes afrikanisches Land hat so viele einzigartige, teils noch komplett unberührte Naturschönheiten zu bieten. Ob endlose Weiten in der Wüste, pure Wildnis und zauberhafte Gärten Eden in Feuchtgebieten oder aufregende Savannen: im Urlaub in Botswana tauchen Sie in spektakuläre und abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelten ein.

Überblick zu Botswana: wissenswerte Fakten zu Ihrem Urlaubsland

Geografische Lage Botswana zählt zum Südlichen Afrika und ist ein Binnenstaat, der an Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe grenzt.
Größe Mit rund 600.000 km² ist Botswana für afrikanische Verhältnisse ein relativ kleines Land.
Einwohnerzahl Botswana hat nur knapp über 2 Mio. Einwohner, was eine erstaunliche Bevölkerungsdichte von nur drei Einwohnern pro km² ergibt.
Sprache Die offiziellen Sprachen in Botswana sind Englisch und Setswana.
Flughafeninformationen Flughäfen gibt es in Gaborone, Maun, Francistown und Kasane, allerdings werden diese nur von den größeren Flughäfen der Nachbarländer angeflogen, nicht aber direkt aus Europa.
Reisepass/Visum Für Botswana brauchen Sie einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass. Das Touristenvisum, das für 90 Tage gilt, bekommen Sie bei der Einreise gratis.
Landesvorwahl +267
Währung Pula (BWP)
Kreditkarten In den größeren Städten finden Sie Bankomaten, um mit Visa, Mastercard oder Maestro abzuheben. Auch in größeren Hotels und Lodges können Sie in der Regel mit Kreditkarte bezahlen.
Zeitzone In den größeren Städten finden Sie Bankomaten, um mit Visa, Mastercard oder Maestro abzuheben. Auch in größeren Hotels und Lodges können Sie in der Regel mit Kreditkarte bezahlen.

Wetter und Klima – wann ist die beste Zeit für Urlaub in Botswana?

Das subtropische Halbwüstenklima sorgt in Botswana ganzjährig für schönes Reisewetter, denn sogar im Winter zwischen Mai und September sinken die Temperaturen tagsüber nie unter 20°C. Das Klima ist dann trocken, nur nachts sinkt es ab und zu unter 0°C. Zwischen September und November ist es in Botswana am heißesten – aber eine ideale Zeit, um auf Safari zu gehen, da die Buschlandschaft weniger dicht ist und Tiere leicht zu entdecken sind. Von Oktober bis März ist Regenzeit, die allerdings eher von kurzweiligen, harmlosen Platzregen geprägt ist.

Auf der Botswanareise die Naturschönheiten des Landes entdecken
Die Kalahariwüste mit Tsodilo Hills erforschen

Die Kalahariwüste, die vor ungefähr 200 Mio. Jahren gebildet wurde, nimmt als größte durchgehende Sandfläche der Erde etwa 80 % von Botswana ein. Sie ist flach, leer und sehr trocken, dennoch zahlt sich ein Ausflug aus, denn es gibt hier einiges zu entdecken. Vor allem die teilweise bizarren Felsformationen aus Sandstein, Schiefer und Kohle bieten schöne Fotomotive.

Am Rande der Wüste im Nordwesten Botswanas finden Sie vier besondere Felsen, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Die massiven Felsen Tsodilo Hills mit Höhen bis zu 400 m ragen besonders eindrucksvoll aus der Wüste empor. Auch eine weitere Besonderheit kann hier bestaunt werden: rund 4.000 sehr gut erhaltene Felsmalereien der San. Am einfachsten erreichen Sie Tsodilo Hills vom Ort Shakawe aus, von dem eine 50 km lange Sandpiste direkt zu den Felsen führt. In Shakawe finden Sie außerdem ein kleines Museum, das unter anderem über die 10.000 Jahre alte Kultur der San informiert.

Wasservögel in den Makgadikgadi-Salzpfannen bestaunen

Noch vor etwa 20.000 Jahren befand sich in diesem 12.000 km² großen Gebiet ein 30 m tiefer Salzsee, vermutlich einer der größten Afrikas. Erdverschiebungen und Klimaveränderungen ließen ihn austrocknen und gigantische, teilweise 5 m dicke Salzkrusten zurück. Die Makgadikgadi-Salzpfannen sind das am dünnsten besiedelte Gebiet Botswanas. Ein Besuch ist vor allem im Frühjahr empfehlenswert, wenn der Regen die Pans überflutet und Wasservögeln wie Flamingos und Pelikanen, aber auch Steppentieren ein wahres Paradies bietet. Tipp: Besuchen Sie auch die Felseninsel Kubu Island mit einigen der größten Baobabbäumen der Welt.

Auf halben Weg zwischen Francistown und Maun liegen außerdem die Nxai Pans, die nördlich an die Makgadikgadi-Pfannen anschließen. Hier im 2.578 km² großen Nxai-Pans-Nationalpark herrscht dank den vielen über 20 m hohen Affenbrotbäumen eine wahrlich magische Stimmung.

Das Herz Botswanas – das Okavangodelta

Mit 16.000 km² ist das Okavangodelta das größte Binnendelta der Erde. Das Wasser in dem bis zu 20 m tiefen Gewässergeflecht, das aus fünf Hauptarmen besteht, hat Trinkwasserqualität. Der Okavangofluss, der Drittgrößte in Afrika, entspringt in Angola und mündet nicht im Meer, sondern versickert hier im Delta. Dabei schwemmt er regelmäßig Salze ins Delta, die Salzinseln bilden. Das Okavangodelta beheimatet eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt mit 500 Vogelarten, 128 verschiedenen Säugetierspezien, 150 Reptilien- und Amphibienarten und 1.300 verschiedenen Pflanzen.

Im Delta selbst gibt es nur wenige Lodges, die meist nur mit dem Flugzeug erreichbar sind. Günstiger ist es, generell am Rand des Deltas zu wohnen, zum Beispiel in Maun, und von dort aus Tagesausflüge ins Delta zu buchen. Eine beliebte Art das Delta zu erforschen ist eine Fahrt mit den Mokoros, den Kanus der Einheimischen.

Safaris durch den Chobe-Nationalpark

Camping Safaris in Botswana sind im Chobe-Nationalpark sehr beliebt. Er ist der älteste und bekannteste Nationalpark des Landes und zeichnet sich durch die offenen Savannenlandschaften aus, die riesige Elefanten- und Büffelherden beheimaten. Am besten erreichen Sie den Park von Kasane aus, von wo aus auch die Victoriafälle in Simbabwe und Sambia nicht mehr weit sind.

Einzigartige Landschaften in Tuli Block

Im Dreiländereck Botswana-Südafrika-Simbabwe liegt dieser bei Farmern beliebte fruchtbare Streifen entlang des Limpopo Flusses, der mit tiefen kleinen Canyons und vielen ausgetrockneten Flussläufen interessante Landschaften bietet. So auch zum Beispiel die bekannte Solomon's Wall, eine gigantische Steinmauer direkt am Fluss. Das 75 km² große Tuli Game Reserve lädt zu Entdeckungen ein, speziell um die leuchtenden, einzigartigen Mashatu-Bäume zu bestaunen und Elefanten, Paviane, Hyänen und Leoparden zu entdecken. Auf 450 km² lassen sich auch im größten privaten Wildschutzreservat des Südlichen Afrika, dem Mashatu Game Reserve, einige Tiere finden. Wunderschön und vor allem geologisch interessant sind die Tswapong Hills, die am westlichen Rand der Tuli Blocks zu finden sind. Die natürliche, 60 km lange und bis zu 400 m hohe Hügelkette besteht aus unterschiedlichsten Gesteinsschichten und vor allem die zahlreichen Schluchten mit ihren malerischen Wasserfällen bieten eindrucksvolle Anblicke.

Schwarzmähnige Löwen im Central Kalahari Game Reserve

Als Geheimtipp gelten Mobile Safaris im Central Kalahari Game Reserve, dem Gebiet, in dem seit über 25.000 Jahren die ethnische Gruppe San, die Ureinwohner des Südlichen Afrikas beheimatet ist. Traumhafte Sonnenauf- und -untergänge erwarten Sie über den endlos wirkenden Savannenlandschaften. Dabei können Sie dem Gebrüll der seltenen schwarzmähnigen Löwen lauschen, von denen nur hier noch etwa 600 Exemplare wohnen.

Der Kgalagadi Transfrontier Park

Grenzübergreifend befindet sich der Kgalagadi Transfrontier Park halb in Botswana und halb in Südafrika, wobei die botswanische Seite weitaus wilder und unberührter ist. Entlang aufregender Wege wie dem Gemsbok Wilderness Trail oder dem Mabuasehube Wildernes Trail können mit einem Allradauto wahre Abenteuer erlebt werden. Neben einer einzigartigen Tierwelt können Sie unter anderem auch die berühmten roten Sanddünen der Kalahari in diesem 38.000 km² großen Park entdecken.

Forschen in den Gcwihaba-Höhlen

Wie richtige Höhlenforscher können Sie sich in den Gcwihaba-Höhlen nahe der namibischen Grenze fühlen, Schleiereulen und Fledermäuse entdecken und unwirklich aussehende Stalaktiten und Stalagmiten bestaunen. Diese haben einst dafür gesorgt, dass die Ureinwohner den Höhlen den Namen „Hyänenlöcher“ gaben. Sie wirken wie versteinerte Wasserfälle oder Säulen.

Serowe, die Königsstadt

Im Osten Botswanas erinnert die Stadt Serowe an den König Khama III, der sich stark für die Unabhängigkeit des Landes eingesetzt hat. Zu sehen gibt es in Serowe ein Museum über die Familie der Ngwato, Überreste einer Siedlung aus dem 11. Jahrhundert. Entdecken Sie auch das Denkmal für den ersten Präsidenten Seretse Karma in den Thataganyana Hills und die Khama Rhino Sanctuary, wo Sie mehr über das seltene Breitmaulnashorn lernen können.

Gaborone – Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt

Haben Sie genug von Wildnis und Natur, so empfiehlt sich ein Ausflug nach Gaborone, Botswanas Hauptstadt. Im Gegensatz zu den anderen Ballungsräumen Botswanas hat Gaborone sowohl einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten als auch ein reges Nacht- und Marktleben. Bestaunen Sie im renommierten Nationalmuseum an der Independence Avenue traditionelle Handwerkskunst oder sehen Sie zeitgenössische Kunst in der National Gallery. Eine beeindruckende Sehenswürdigkeit ist der große Stausee von Gaborone mit dem großen Damm und dem Jachthafen.

Kunst und Kultur in Botswana

Die Kultur der Batswana ist traditionell geprägt, hat aber auch moderne Einflüsse. Die Kunstszene ist sehr aktiv, so werden beispielsweise die Maler und Bildhauer Isaac Chibua oder Reginald Bakwena international geschätzt. Traditionelle Musik ist in Schulen und Kirchen weit verbreitet und wird auf hohem Niveau praktiziert, aber auch modernere Hip Hop- und Rockbands bietet die Musikszene. Wenn Sie Ihren Urlaub in Botswana im April planen, so sollten Sie das Maitisong-Festival, das größte Theater- und Musikfestival besuchen, dass jedes Jahr in der Hauptstadt stattfindet. Das typischste Handwerk der Batswana ist die Kunst des Korbflechtens. So sind die Körbe aus den Blättern der Makola Palme auch typische Souvenirs aus dem Land.

Wie überall in Afrika ist auch in Botswana Mealie-Pap ein typisches Essen. Der dicke Maisbrei wird mit verschiedensten Beilagen gegessen. Als Nationalgericht gilt Seswaa, Maisbrei mit Rindfleisch mit grünem Gemüse. Auch Ziegen- und Hühnerfleisch ist beliebt und wird oft gegrillt oder als Curry verarbeitet.

Erstbesiedelung, Kolonialzeit und Unabhängigkeit – die Geschichte Ihres Urlaubslandes

Botswanas Geschichte begann mit dem Start der Menschheit, denn archäologische Funde beweisen, dass es bereits vor über 3 Mio. Jahren Siedlungen in der Kalahari gab. Die Ureinwohner waren die Jäger San und die Viehzüchter Khoikhoi. Zwischen 300 und 400 n.Chr. fand in Afrika die große Völkerwanderung statt und verschiedene Bantuvölker, die den Ureinwohnern in ihren Technologien mit Landwirtschaft und Eisenbearbeitung überlegen waren, siedelten sich auch in Botswana an. Mehrere kleinere Königreiche entstanden, bevor Botswana über Tausend Jahre lang vom Toutse-Staat beherrscht wurde, der mit dem Aufstieg vom Great-Simbabwe-Reich an Macht verlor. Ab etwa 1200 wanderten auch die heutigen Stämme ein, die Botswana später ihren Namen gaben.

Erst relativ spät, um 1813, kamen die ersten britischen Missionare ins Land und 1885 erklärte England Botswana zum Protektorat Betschuanaland, das wenig später von Südafrika aus verwaltet wurde. Die Briten waren zwar an den Bodenschätzen interessiert, hatten aber wenig Einfluss auf die Kultur, weswegen das Tswana-Königreich bestehen blieb. England gab nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Macht an die Kolonie ab, sodass sich bereits 1948 die erste Partei für die Unabhängigkeit formte und der Unabhängigkeitskrieg recht friedlich ablief. Im Jahr 1966 wurde Botswana mit dem ersten Präsidenten Seretse Khama schließlich unabhängig.

Darauf sollten Sie in Ihrem Urlaub in Botswana achten

Die Tswana sind ein sehr offenes Volk, das Besucher freundlich empfängt und in seinen Stammessprachen sehr lange Begrüßungsrituale hat. Natürlich müssen Sie diese nicht komplett beherrschen, aber zumindest sollten Sie englischen Höflichkeitsregeln beachten. Es gilt als unfreundlich, sich bei Begrüßungen nicht nach dem Befinden der anderen Person zu erkundigen. Speziell älteren Personen gegenüber sollte Respekt gezeigt werden. Möchten Sie Ihren Gastgebern eine Freude machen, so können Sie die Worte Rra und Mma erlernen, was Vater und Mutter bedeutet und die übliche Ansprache für Männer und Frauen ist.

Obwohl sehr viele Hilfsorganisationen im Land gegen die Verbreitung arbeiten, ist Botswana ein Land mit einer sehr hohen HIV Rate. Das Thema ist daher sehr sensibel. Viele infizierte Personen gehen offen damit um, allerdings sollten Sie Personen nicht direkt darauf ansprechen, wenn sie nicht von selbst aus darüber sprechen möchten.

Botswana ist ein politisch stabiles und sicheres Land, aber Sie sollten beachten, dass Sie Ihr Urlaub teilweise durch tiefste Buschlandschaften führt. Achten Sie bei Safaris zu Ihrem eigenen Schutz unbedingt auf die Anweisungen Ihrer Guides, da die Wildnis natürlich Gefahren bieten kann. Schützen Sie sich mit angemessener Kleidung gegen Malariamoskitos, spazieren Sie niemals alleine aus einem Camp in den Busch und beachten Sie Campregeln in Bezug auf Feuerstellen, Müllentsorgung und anderem Verhalten. Sollten Sie als Alleinfahrer unterwegs sein, ist es umso wichtiger, sich nicht nur über landesgängige Verkehrsregeln zu informieren, sondern auch auf Regeln in einzelnen Nationalparks in Botswana zu achten. So dürfen beispielsweise in manchen Parks nur eine gewisse Anzahl an Autos gleichzeitig unterwegs sein.

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