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Simbabwe

Abenteuer Simbabwe - Naturwunder, Nationalparks und Kultur erleben

In einem Urlaub in Simbabwe erleben Sie Abenteuer in unberührter Natur und können UNESCO-Welterbestätten sowie die Kultur des Landes entdecken.

Der Tierreichtum unberührter Nationalparks, atemberaubende Landschaften und einzigartige Naturwunder wie die Victoriafälle sowie historische Stätten inmitten der Wildnis machen Simbabwe zu einem Entdeckerland. Ein Urlaub in Simbabwe ermöglicht Ihnen unvergessliche Abenteuer, von Buschsafaris und Pirschfahrten mit aufregenden Tierbegegnungen über Besichtigungen von Welterbestätten wie die Ruinenstadt Groß-Simbabwe oder die Matobo-Berge bis hin zu Funsportarten wie Bungeejumping über den Victoriafällen.

Steckbrief Ihres Safarilandes:

Geografische Lage Simbabwe ist ein Binnenland im südlichen Afrika und grenzt an Sambia (mit dem Grenzfluss Sambesi), Südafrika, Mosambik und Botswana.
Größe Simbabwe umfasst 390.757 km².
Einwohnerzahl Knapp über 13 Mio. Menschen wohnen in Simbabwe.
Sprache Neben Englisch zählen folgende weitere Sprachen zu den Amtssprachen des Landes: Shona, Chewa, Kalanga, Khoisan, Chibarwe, Namya, Ndau, Sotho, Tonga, Venda, Tswana, Xhosa, Shangani und Nord-Ndebele sowie die simbabwische Gebärdensprache.
Flughafeninformationen Simbabwe verfügt über mehrere Flughäfen. Die größten sind Harare (HRE), Victoria Falls (VFA) und Bulawayo (BUQ).
Reisepass/Visum Für die Einreise wird ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt. Außerdem besteht Visumspflicht, wobei ein Visum mit bis zu 6 Monaten Gültigkeit auch bei der Einreise erteilt wird.
Landesvorwahl +263
Währung Hauptzahlungsmittel ist der US-Dollar. Vor allem in grenznahen Gebieten akzeptiert wird zudem der Südafrikanische Rand, in manchen Lodges auch der Euro.
Kreditkarten Kreditkarten werden selten, am ehesten VISA Card, akzeptiert. Aufgrund häufigen Bargeldmangels können Sie damit an Geldautomaten oft kein Geld abheben, sodass sich die Mitnahme von ausreichend Bargeld empfiehlt, dessen Einfuhr Sie sich am Zoll bestätigen lassen sollten.
Zeitzone UTC+2

Die beste Zeit für Ihre Abenteuer in Simbabwe

Die Trockenzeit zwischen April und Oktober ist die beste Zeit für eine Rundreise durch Simbabwe, vor allem wenn Sie Tiere beobachten möchten: Diese tummeln sich dann an den spärlicher gewordenen Wasserlöchern, außerdem ist der Busch nicht mehr so dicht und bietet weniger Deckung. In den Wintermonaten Mai bis August kann es im südlichen Afrika abends schon recht kühl werden. Die von November bis März andauerende Regenzeit erschwert Ihre Reisen, da viele Straßen in den Nationalparks dann kaum befahrbar sind. Dafür ist in und besonders gegen Ende der Regenzeit ein Besuch der Victoriafälle des Sambesi am eindruckvollsten, da der Strom dann die größten Wassermengen führt.

Auf Reisen in Simbabwe lebhafte Städte, Welterbestätten und unberührte Natur entdecken
Harare, die moderne Hauptstadt im Nordosten

Im fruchtbaren Hochland Maschonaland liegt Harare, das politisch und kulturelle Zentrum des Landes. Zahlreiche moderne Hochhäuser prägen die Skyline der Millionenmetropole, in der historische Gebäude im viktorianischen Stil, darunter das Mining Pension Fond Building, von ihrer kolonialen Vergangenheit zeugen. Simbabwes Hauptstadt verfügt über viele Parkanlagen und baumbestandene Alleen wie die Sam Nujoma Street, an der zur Blütezeit Jacaranda-Pflanzen lilafarben leuchten. Nahe der Harare Gardens, dem größten Park der Stadt, erwartet Sie die National Gallery of Zimbabwe mit rund 6000 Exemplaren zeitgenössischer Kunst. Historisch hingegen sind die Waffen, Werkzeuge und Alltagsgegenstände aus Simbabwe im Museum of Human Sciences. Alljährlich gegen Ende April lockt das große Musik- und Tanzfestival HIFA auch viele internationale Besucher an. Rund um die Stadt befinden sich viele Tabakplantagen; ein Besuch des Tabacco Floor in Willovwalle in Harare führt Sie zu einer der größten Tabakbörsen im südlichen Afrika.

Bulawayos – Perle der Kolonialarchitektur im Südwesten

Für ihre zahlreichen Kolonialbauten ist Bulawayo, Simbabwes zweitgrößte Stadt, bekannt. Sie flankieren zusammen mit Jacaranda-Bäumen viele der breiten Straßen, auf denen einst sogar achtspännige Ochsenkarren umdrehen konnten. Mit seiner Kolonialarchitektur beeindruckt auch das elegante Douslin House von 1901, das heute eine Niederlassung der Nationalgalerie Simbabwe beheimatet. Im Naturhistorischen Museum können Sie die größte Säugetiersammlung im südlichen Afrika bewundern. Kinder und Erwachsene gleichermaßen werden die historischen Dampflokomotiven im Eisenbahnmuseum begeistern.

UNESCO-Weltkulturerbe: Die Ruinen von Khami und Groß-Simbabwe

Zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen die Ruinen von Khami. Einige Kilometer westlich von Bulawayo zeugen die Überreste eines Palastkomplexes sowie einige dicke Mauern und Terrassen von der Stadt, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde und Groß-Simbabwe als Machtzentrum des Munhumutapa-Reichs ablöste.

Gut 300 km östlich von Khami liegt die vorherige Hauptstadt Groß-Simbabwe, die als zweitgrößter vorkolonialer Steinbau Afrikas gilt und dem Land seinen Namen gab. Nach einer der Theorien war „Dzimba-dza-mabwe“ im Karanga-Dialekt die Bezeichnung für „große Häuser aus Stein“, und viele Steinbauten mit bis zu 9 m hohen Mauern und zum Teil klar erkennbaren Räumen prägen auch die heutige Ruinenstadt. Groß-Simbabwe wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert errichtet und hatte seine Blütezeit im 12. bis 15. Jahrhundert, bevor es von Khami in seiner Funktion als Hauptstadt und Königssitz abgelöst wurde.

Matobo-Nationalpark und Matobo-Berge

Etwas südlich von Bulawayo liegt der Matobo-Nationalpark in den gleichnamigen Bergen. Er ist der älteste Nationalpark des Landes und wird von Safarifans für seine hohe Population an Greifvögeln, Leoparden und Nashörnern geschätzt. Zudem befindet sich am Hügel Malindidzimu das Grab von Cecil Rhodes, der einst die Briten nach Simbabwe führte und dort unter anderem die Städte Bulawayo und Harare gründete. Der Nationalpark zählt ebenso zum UNESCO-Welterbe wie die Matobo-Berge, in deren Höhlen Sie rund 2000 Jahre alte, noch gut erhaltene Felszeichnungen vorfinden. Sie wurden einst von den San, einer Siedlungsgruppe von Jägern und Sammlern, angefertigt. Auch heute pflegen noch viele Sans einen nomadischen Lebensstil und leben im Einklang mit der Natur.

Größter Nationalpark des Landes: Hwange-Nationalpark

Westlich der Straße zwischen Bulawayo und den Victoriafällen erstreckt sich Simbabwes größter Nationalpark, in dem zahlreiche Camps zum Übernachten einladen, bis zur Grenze zu Botswana. Das etwa 15.000 m² umfassende Areal mit wüstenartigen Landschaften im Südwesten und feuchten Savannen im Norden, über 1000 m hohen Bergen und trockenen Flusstälern ist als Wildreservat geschützt: Im Hwange-Nationalpark leben über 100 verschiedene Säugetierarten und 400 Vogelarten. Seine riesigen Herden von Elefanten, Impalas, Kudus, Giraffen und Wasserböcken locken viele Safarifans an, die dort auch häufig Raubkatzen wie Löwen, Geparden und Leoparden sichten können.

UNESCO-Weltnaturerbe Victoriafälle

Etwa eine Autostunde entfernt vom äußersten Nordwesten des Hwange-Nationalparks erwartet Sie das bekannteste Weltnaturerbe Simbabwes: An den Staatsgrenzen von Simbabwe und Sambia stürzen sich die Wassermassen des Grenzflusses Sambesi mit Fallhöhen zwischen 70 und 107 m in eine schmale Schlucht. Aufgrund des lauten Tosens der insgesamt ca. 1708 m breiten Victoriafälle und ihres mächtigen Sprühnebels, der noch aus 30 km Entfernung sichtbar ist, bekamen sie von den einheimischen Kololo-Bevölkerung den Namen „Mosi-oa-Tunya“, was so viel wie „der Rauch, der donnert“ bedeutet. Durch das ständige Spritzwasser der Fälle entstand zudem der einzige Regenwald des Landes. Sie liegen im Victoria Falls Nationalpark, der nicht nur viele Tiere beheimatet, sondern auch mit einer für Simbabwe untypisch üppigen Vegetation besticht. Auf beiden Seiten des Wasserfalls laden die nahen Städte Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia zu vielfältigen Aktivitäten, darunter beispielsweise Hubschrauberflüge, Bungeejumping, Wildwasserrafting, Sunset Cruises und Kanufahrten ein. Zudem können Sie Klettertouren in der Schlucht sowie Elefantenritte und Spaziergänge mit Löwen oder Geparden buchen.

Weit wie das Meer: Karibastausee

Westlich der Victoriafälle verläuft der Karibastausee auf einer Länge von ca. 280 km entlang der Ländergrenzen von Simbabwe und Sambia. Das rund 18 km breite, bis zu 32 m tiefe Gewässer entstand durch eine künstliche Aufstauung des Sambesi und bildet den flächenmäßig fünftgrößten sowie nach Volumen zweitgrößten Stausee der Welt. Da wegen ihm viele Einheimische übersiedelt wurden und zahlreiche Tiere in den Fluten umkamen, ranken sich viele Sagen und Legenden um seine Entstehung: So glauben viele Einheimische, dass sich der Wassergott Nyaminyami für diesen Eingriff in die Natur rächte, indem er Erdbeben verursachte oder für den Tod zahlreicher, am Bau der gigantischen Staumauer beteiligten Arbeiter sorgte. Das insgesamt 617 m lange, 128 m hohe und 24 m breite Bauwerk können Sie heute begehen. Am Karibasee werden Sie sich wie am Meer fühlen: Lange Sandbänke laden zum Relaxen ein, zudem werden zahlreiche Wassersportarten, darunter auch Angeln, angeboten. Am Ufer können Sie Nilpferde und Vögel beobachten. Unterkünfte am See bieten Ihnen Hausboote sowie zahlreiche Lodges mit eigenen Sandstränden. Beachten Sie, dass Sie nur an gekennzeichneten Stellen schwimmen gehen, denn an den ruhigen, sumpfigeren Ufern tummeln sich gerne Krokodile. Weit risikoärmer ist der Besuch einer der zahlreichen Krokodilfarmen rund um den See.

Im Mana-Pool-Nationalpark per Kanu auf Safari gehen

Abenteurer empfangen westlich der Kariba-Talsperre verschiedene Safarigebiete. Eine Kanufahrt auf dem Sambesi führt Sie am Nordrand des Hurungwe-Areals vorbei bis zum Mana-Pool-Nationalpark mit seinen Safarigebieten Sapi und Chewore. Die meist mehrtägigen Kanufahrten führen Sie durch von Inseln, Sandbänken, Wäldern und Steilklippen geprägte Uferlandschaften, übernachtet wird meist im Zelt auf den wilden Inseln des Flusses. Auf Ihren Exkursionen im Nationalpark belohnen Sie vor allem in der Trockenzeit der Anblick der Großtiere, die dann zum Wassertrinken an das Sambesi-Ufer oder an die wenigen dauerhaft wasserführenden Tümpel kommen.

Traditionen, Kultur und Kulinarik in Simbabwe

Bei den meisten Stämmen in Simbabwe haben Gemeinschaft und Familie einen hohen Stellenwert, so zählen auch die Ahnen als aktive Familienmitglieder dazu. Wichtige Ereignisse sind Feste zur Geburt oder Initiation sowie Begräbnisse. Auf diesen traditionellen Festen spielt Musik stets eine große Rolle. Zum Einsatz kommen oft Instrumente wie Mbira, Marimba oder Mujejeje, zur Musik tanzen Männer und Frauen gleichermaßen. Doch auch westliche Musikrichtungen gewinnen in Simbabwe immer mehr an Einfluss. So haben sich in den letzten Jahren vor allem in Harare, wo auch alljährlich große internationale Musikfestivals stattfinden, viele Bands etabliert, die Hip-Hop, Dancehall oder Rock und Pop darbieten.

Vielfältig sind auch die kunsthandwerklichen Produkte, die Simbabwes Korbflechter, Töpfer, Schnitzer, Steinbildhauer und Schmuckhersteller auf traditionelle Weise schaffen, denn die verschiedenen Kulturen unterscheiden sich oft in ihren handwerklichen Stilen.

Das Nationalgericht von Simbabwe ist, wie in den meisten afrikanischen Ländern, Maisbrei. Er wird in Simbabwe Sadzda genannt, meist zusammen mit Eintöpfen oder Fleisch, Tomaten-Zwiebelsauce und grünem Gemüse serviert und mit den Händen gegessen.

Die bewegte Geschichte von Simbabwe

Auf dem heutigen Gebiet Simbabwes entstanden nach der Zeitenwende mehrere Staaten wie das Königreich Groß-Simbabwe. Im 19. Jahrhundert unterwarfen die Ndebele die Shona und die ersten weißen Siedler kamen ins Land. Nach einem Landabtretungsvertrag mit dem Ndebelekönig stand dessen Reich unter britischem Protektorat. Der Kolonialpolitiker Cecil Rhodes eignete sich das Gebiet der Kolonie Rhodesien an, das nach Aufständen 1911 in Nord- und Südrhodesien, heute Simbabwe, zerfiel. 1930 wurde das Land in weiße und schwarze, ertragsarme Siedlungsgebiete aufgeteilt.

1965 erklärte sich das Land erstmals unter einer weißen Minderheitsregierung als Republik Rhodesien für unabhängig. Die Vormachtstellung der weißen Minderheit wurde u.a. durch ein an Einkommen und Bildung geknüpftes Wahlrecht gefestigt. Nach Bürgerkriegen in den 1960er und 1970er Jahren wurde in den ersten Parlamentswahlen mit allgemeinem Wahlrecht 1979 Bischof Abel Muzorewa zum Premierminister der Republik Simbabwe-Rhodesien gewählt. Nach Verhandlungen über völkerrechtliche Grundlagen zur Unabhängigkeit wurde 1980 die Republik Simbabwe ausgerufen. Premierminister der schwarzen Mehrheits-Regierung wurde Robert Mugabe, Präsident Canaan Banana. Ihm folgte 1987 Mugabe, der im selben Jahr das Amt des Premierministers abschaffte und seitdem gleichzeitig auch Regierungschef des Landes ist.

Wichtige Infos zum Verhalten während Ihres Urlaubs in Simbabwe

Wie fast überall in Afrika ist älteren Personen unbedingt Respekt zu gewähren. Die Begrüßung ist in Simbabwe ein wichtiges Ritual. Man fragt nach dem persönlichen Befinden und nach dem der gesamten Familie. Höfliche Grüße sollten Sie auf jeden Fall erwidern. Sie können sich vorab über einige Bräuche informieren. Wenn Sie sich zum Beispiel bedanken möchten, freuen sich die Einheimischen, wenn Sie dies auf traditionelle Weise tun und dafür zwei Mal in die Hände klatschen – als Mann mit den Fingerspitzen einer Hand auf das Handgelenk der anderen, als Frau mit gekreuzten Handgelenken.

Simbabwe ist ein armes Land, dessen Kriminalitätsrate in den letztes Jahren stark angestiegen ist. Vermeiden Sie es, in den Städten abends auf dunklen Straßen zu spazieren, fahren Sie, falls Sie mit Mietwagen unterwegs sind, nicht mit offenem Fenster und verwahren Sie Wertsachen sicher. Auf Safarireisen während Ihres Urlaubs in Simbabwe hilft Ihnen Ihr Guide, der sich nicht nur im Busch auskennt, sondern auch die Gefahren in der Wildnis realistisch einschätzen kann. Schützen Sie sich gegen Malariamoskitos, beachten Sie Verhaltensregeln in Camps im Bezug auf Müllentsorgung und Feuerstellen sowie zum Verhalten gegenüber Tieren.

Beachten Sie die Zollbestimmungen beim Einkauf auf Souvenirs, denn für manche Handwerkskunstgegenstände sind Genehmigungen der Zollbehörde erforderlich. Da sich die Bestimmungen häufig ändern, ist es ratsam, sich kurzfristig beim Zoll in Harare zu erkundigen. In Simbabwe ist das Fotografieren von Soldaten und militärischen Einrichtungen, VIPs und anderen Sicherheitsämtern nicht erlaubt. In Simbabwe ist außerdem Homosexualität verboten und wird mit hohen Geldstrafen oder bis zu einem Jahr Haft bestraft.

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