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Uganda

Urlaub in Uganda: Besuch in der Heimat der Berggorillas

Regenwälder, Savannen, Gebirge, Seen und Berggorillas – all das können Sie bei einem Urlaub in Uganda erleben, die sogenannte Perle Afrikas.

Das ostafrikanische Land am Äquator kann einige Rekorde aufweisen: Uganda ist der Quellort des längsten Flusses der Welt, des Nil. Außerdem erwartet Sie bei Ihrem Urlaub in Uganda mit dem Ruwenzori-Gebirge eine der höchsten Gebirgsketten des afrikanischen Kontinents. Auch der Victoriasee, drittgrößter See der Welt, befindet sich hier. Bei einem Urlaub in Ostafrika lernen Sie dieses faszinierende Land kennen und können selbst ergründen, warum das Land den Beinamen „Perle Afrikas“ besitzt.

Uganda im kurzen Überblick

Geografische Lage Die Republik Uganda liegt im mittleren Osten Afrikas, umgeben von Tansania, dem Kongo, dem Sudan, Ruanda und Kenia.
Größe Uganda zählt mit einer Fläche von 241.040 km² zu den kleineren Ländern Afrikas.
Einwohnerzahl In Uganda leben 34,8 Mio Menschen.
Sprache Die Amtssprachen in Uganda sind Swahili und Englisch, im Königreich Buganda zusätzlich Luganda. Daneben werden 40 weitere indigene Sprachen gesprochen.
Flughafeninformationen Uganda verfügt über einen internationalen Flughafen in Entebbe (EBB).
Reisepass/Visum Für die Einreise nach Uganda wird ein Reisepass (muss mindestens noch 6 Monate gültig sein) benötigt. Zusätzlich muss ein Visum über die Webseite visas.immigration.go.ug beantragt werden.
Landesvorwahl +256
Währung Uganda-Schilling
Kreditkarten Kreditkarten (am besten VISA) werden von Unterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert, sind aber nicht Standard. Geldautomaten gibt es nur in den größeren Städten.
Zeitzone UTC+3

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Uganda

Das Klima in Uganda ist tropisch-warm. Die Lage auf einem Plateau 1.000 m über dem Meeresspiegel sorgt für angenehme Temperaturen. Sie liegen tagsüber zwischen 25 und 30°C, nachts um die 17°C. Der Norden Ugandas ist eher trocken, während es im restlichen Land zu Monsunregen kommen kann. Die Monate Juni bis September sind die beste Reisezeit für Rundreisen und Ausflüge in die Nationalparks, da es weniger regnet und nicht zu heiß ist. Januar und Februar sind ideal für Bergtouren. Im Oktober und November, wenn es vermehrt regnet, lohnt sich ein Ausflug in den trockenen Nordosten.

Berggorillas, Victoriasee und artenreiche Nationalparks: Was Uganda alles zu bieten hat
Kampala, Jinja und Entebbe – Ugandas quirlige Zentren

Kampala ist die dynamische Hauptstadt Ugandas. Sie bietet einen guten Ausgangspunkt für Ihre Reise nach Uganda. Buganda, ein Königreich innerhalb der heutigen Republik, hat einige geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Lohnenswert sind etwa die Gaddafi National Mosque und das Parlament. Die Moschee ist ein beeindruckendes Gebäude mit weißer Fassade und hohem Turm. Das Parlament ist ein moderner Bau aus den 50er Jahren. Das Besondere ist hier die Eingangshalle, in der Embleme aller 50 Stämme Bugandas dargestellt sind. Ein Highlight ist der Besuch eines Marktes, wie etwa des Owino Markets, der im Zentrum Kampalas ausgerichtet wird. Lassen Sie sich durch die Straßen treiben, während Sie Gerüche von fangfrischem Fisch, bunten Gewürzen, frischen Ananas und Jackfrüchten einatmen. In kleinen Garküchen können Sie günstig ein Mittagessen bekommen. In den Gassen finden sich überschaubare Malls wie das Garden City mit modernen Boutiquen und Restaurants. Wer eher nach traditioneller Handwerkskunst sucht, sollte dem Exposure Afrika Markt an der Buganda Road einen Besuch abstatten.

Reisende, die nach Abenteuer suchen, begeben sich an den Quellort des Nils nach Jinja. Die Stadt hat ein reichhaltiges Sportangebot zu bieten. Sie können zwischen Wildwasserrafting, Bungee-Jumping, Mountainbiken und Kajaktouren wählen. Jinja liegt direkt am Ufer des Victoriasees und gilt als das Marktzentrum im Osten. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher nach Entebbe. Die Stadt, die ebenfalls am Victoriasee liegt, gibt sich entspannt und besitzt einen sehenswerten Botanischen Garten. Hier können Sie eine Vielzahl von Vögel und Affen beobachten. Einheimische machen in dem Park gerne ein Picknick, außerdem gibt es an einem Strandabschnitt des Sees eine kleine Bar, an der Sie zum Abschluss des Tages ein kühles Bier genießen können.

Ein Ausflug zu den Mondbergen des Ruwenzori-Gebirges

Im Ruwenzori-Gebirge, im Westen des Landes an der Grenze zu Ruanda, entfaltet sich der ganze Naturreichtum Ugandas. Die oft nebelverhangene Berglandschaft ist geprägt durch eisbedeckte Gletscher, Gipfel, Flussläufe und moosbehangene Regenwälder. Das Gebirge gilt als nass und schlammig, doch sollte Sie diese Tatsache nicht von einer Bergtour abhalten. Es gibt Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, darunter Tagestouren durch den Wald oder mehrtägige Trekkingtouren. Nicht nur empfehlenswert, sondern auch verpflichtend ist die Buchung eines Guides. Die Bergführer sind überwiegend bestens mit der Region vertraut und können noch am Tag der Tour vor Ort gebucht werden.

Eine gute Wanderausrüstung ist nötig, denn die Temperaturen können in der Höhe unter null fallen. Der Nationalpark verzaubert mit einer vielfältigen Tier- und einer artenreichen Pflanzenwelt. Bei einem Ausflug in das Gebirge können Sie auf Schimpansen, Elefanten oder auch Leoparden treffen. Lassen Sie sich bei Ihrem Ostafrika-Urlaub von den Mondbergen verzaubern. Die Berge wurden auf alten Landkarten im Lateinischen als lunea montes bezeichnet und tragen den Namen noch heute. Erkunden Sie während Ihres Uganda-Urlaubs eine Naturlandschaft, die Sie u.a. über Holzplanken durch Sümpfe und Regenwälder zieht. Die Bilder, die Sie mit nach Hause nehmen, werden Sie ein Leben lang begleiten.

Der Natur ganz nah: In den Nationalparks Ugandas unterwegs

Ihr Uganda-Urlaub wird geprägt durch eine einmalige Naturvielfalt. Obwohl das Land für afrikanische Verhältnisse relativ klein ist, bietet es einige interessante Nationalparks. Ein Highlight unter den Parks ist der Bwindi Impenetrable National Park im Süden Ugandas. Der Park ist die Heimat der Hälfte aller weltweit wildlebenden Berggorillas. Er ist einer der bekanntesten Parks in Afrika und sollte deswegen ganz oben auf Ihrer Liste für den Urlaub in Uganda stehen. Seit 1994 gehört er zum UNESCO-Welterbe und schützt den Erhalt der Berggorillas. Die Vegetation besteht aus dichtem Regenwald, durchkreuzt von Bachläufen und Sümpfen. Die Begegnung mit den Silberrücken bei einem sogenannten Gorilla-Tracking wird Ihnen lange im Gedächtnis bleiben. In Gruppen, die durch ausgebildete Guides geführt werden, können Sie diese aus der Nähe live erleben. Seit einigen Jahren gibt es auch eine Gruppe Gorillas, die an Menschen gewöhnt ist. Bei diesen Trackings wandern Sie durch Regenwälder, während die Gruppenguides die Spuren der Gorillas aufspüren. Dadurch können Sie die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum ganz ungezwungen beobachten.

An den Ufern des Nils

Von einem Boot aus können Sie den größten Nationalpark Ugandas erleben, den Murchison Falls National Park. Das Besondere neben dem Artenreichtum der Flora und Fauna sind die gigantischen Wasserfälle des Nils, der sich hier in einer 7 m breiten Schlucht über 45 m in die Tiefe stürzt. In den Gewässern können Sie auf Ihrer Bootstour neben den Fällen die unterschiedlichsten Tiere wie Krokodile, Nilpferde oder Wasservögel beobachten. Die Landschaft des Parks ist so einzigartig wie Uganda selbst: Buschsavannen und Sümpfe sowie offene Graslandschaften prägen das Bild. Wanderfreunde können sich auf einen Ausflug zu Fuß zu den Wasserfällen begeben. Etwa 500 m von den Murchison Falls entfernt haben Sie einen spektakulären Ausblick auf die Landschaft.

Der Kidepo Valley National Park liegt etwas abgeschieden im Nordosten Ugandas an der Grenze zum Sudan. Durch diese Abgeschiedenheit wird er von Urlaubern weniger besucht. Doch sollten Sie sich während Ihres Uganda-Urlaubs den Nationalpark nicht entgehen lassen. Der Park, bekannt für seine Trockensavannen und Berge, beherbergt einige Tiere, die Sie sonst nirgends in Uganda treffen. Hier ist die Heimat von Geparden, Erdwölfen und Kudus. Außerdem können Sie einige der Big Five wie Elefanten, Löwen und Büffel, aber auch Hyänen, Schakale und Giraffen beobachten.

Ugandas Westen: Kibale Forest und Crater Lake Tour

Im Westen Ugandas nahe der Stadt Fort Portal liegt der Kibale Forest. Der Nationalpark schützt die Landschaft des Kibale Waldes und grenzt an die Savannengebiete des Queen Elisabeth Nationalparks im Süden des Landes. Die Wälder des Parks bestehen aus Eisenbäumen, die zu den härtesten Hölzern der Welt zählen. Einheimische sammeln hier Kräuter und Hölzer, um daraus Medizin zu gewinnen. Mehr dazu können Sie bei einer Führung erfahren. Besonders ist der Long Distance Walk, der sich 64 km durch den Nationalpark schlängelt. Bei dieser Tour haben Sie die Möglichkeit, die hier lebenden Völker der Batoro und Bakiga kennenzulernen und in Campingeinrichtungen im Wald zu übernachten. Lohnenswert ist ebenso eine Tour zu den Crater Lakes, eine Landschaft aus erloschenen Vulkanen. Mithilfe eines Guides können Sie bei einer Tour atemberaubende Ausblicke auf die mit Wasser gefüllten Krater erleben. Nebenbei besuchen Sie die Bananenplantagen und Dörfer der Einheimischen und erfahren Interessantes zur Geschichte der Bananenzucht.

Die afrikanische Karibik

Ein kleiner Geheimtipp sind die Ssese Inseln. Nur wenige Urlauber machen sich auf den Weg zu den Inseln im Victoriasee, gut 90 km vor der Küste Entebbes. Erleben Sie ein wenig Karibik-Feeling unter Palmen an weißen Sandstränden. Vom Hafen in Entebbe erreichen Sie die Inseln mit einem Passagierschiff. An den einsamen Stränden können Sie fantastische Sonnenuntergänge beobachten. Entlang der Küste finden sich Unterkünfte jeder Kategorie und viele haben einen eigenen Privatstrand. Machen Sie sich auf den Weg in dieses Paradies und genießen Sie etwas Abgeschiedenheit und Ruhe, während Sie Ihre Erlebnisse sacken lassen.

Kultur, Brauchtum und ugandische Küche

Die Kultur und Gebräuche in Uganda sind geprägt durch die verschiedenen ethnischen Gruppen wie den Bantu oder den Niloten, die hier leben. Musik nimmt einen Großteil der Kultur in Uganda ein. Sie dient neben der Unterhaltung auch zur Kommunikation. Außerdem spielt das traditionelle Kunsthandwerk eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Ethnien greifen dabei auf die unterschiedlichsten Naturmaterialien zurück und verarbeiten nicht nur Ton oder Schilf zu Körben, sondern auch Holz und Tierknochen zu kunstvollem Schmuck, den Sie auf einem der Märkte erwerben können. Scheuen Sie sich nicht davor zu feilschen, dies ist in Uganda Sitte und vielleicht kommen Sie so zu netten Gesprächen mit den Einheimischen.

In der Küche Ugandas bilden zu Brei verarbeitete Kochbananen (Matooke) sowie traditioneller Maisbrei (Posho) die Nahrungsgrundlage. Sie werden mit Soße und Beilagen gereicht. Auch sehr beliebt und in Uganda einzigartig ist Rollex, ein Omelette, das in ein Fladenbrot gerollt wird. Fisch wird in den Regionen rund um den Viktoriasee serviert, dazu gibt es Softdrinks oder ein traditionell gebrautes Bier. Eine weitere Spezialität ist Waragi, ein Schnaps, der an Gin erinnert.

Die wechselvolle Geschichte Uganda

Forscher meinen, dass Uganda und seine Nachbarstaaten als Wiege der Menschheit gelten. Als Zeugnisse dienen fossile Funde, die eine Besiedelung in langer Vorzeit belegen sollen. Jahrhundertelang wurde das Land von Pygmäenenstämmen bewohnt, die als Jäger und Sammler lebten. Im 10. Jahrhundert begann mit der Gründung des Reiches Kitara durch die Batembuzi das Zeitalter der Königreiche.

Im 14. Jahrhundert folgte die Dynastie der Bachwezi, welche unter anderem den Kaffee-Anbau und die Eisenproduktion einführten. Uganda wurde in den folgenden Jahrhunderten von fünf großen und vielen kleineren Königreichen regiert, besonders Buganda konnte dabei eine Führungsrolle einnehmen. Unter der Herrschaft des Königs Mutesa I. begann das Reich Buganda Handelsbeziehungen v.a. mit europäischen Ländern aufzunehmen. Im Zuge der Kolonisation fiel Uganda unter britische Herrschaft. Nachdem das Land seine Unabhängigkeit erlangte, entstanden unterschiedliche Interessengruppen, die den Menschen eine bewegende Zeit bescherten. Unter dem noch heute regierenden Präsidenten konnte Uganda schließlich den Weg in die Demokratie und eine aufstrebende Zukunft wagen.

Ein kleiner Reiseknigge: Was Sie bei Ihrem Urlaub in Uganda beachten sollten

Gastfreundschaft spielt in Uganda eine wichtige Rolle. Dabei gilt es eine Einladung nicht einfach auszuschlagen, da dies als unhöflich angesehen wird. Meist bereitet der Gastgeber ein gemeinsames Mahl zu. Traditionell wird dieses mit der Hand gegessen, aber mit der rechten, da die linke als unrein gilt. Außerdem wird dabei meist auf dem Boden sitzend gegessen, wobei der Gast seine Beine nicht austrecken sollte, da dies ebenfalls unhöflich wäre. Nach dem Gastmahl spricht man der Köchin ein Lob aus, um ihr damit ein Kompliment zu machen. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Uganda strafbar und daher stark tabuisiert. Deshalb empfiehlt sich ein eher zurückhaltendes Verhalten besonders in der Öffentlichkeit. Alkohol sollten Sie im Lokal genießen, da es gegen die guten Sitten spricht, diesen offen auf der Straße zu konsumieren. Zurückhaltung ist auch bezüglich Ihrer Kleidung geboten, Miniröcke gelten als unangemessen. Bei Besuchen in Kirchen bzw. Moscheen sollte dezente Kleidung getragen werden, dabei Schultern und Arme bedeckt und auf kurze Hosen verzichtet werden. Die Bewohner Ugandas sind offen und Sie können leicht ins Gespräch kommen. Fragen zur politischen Situation oder Homosexualität sollten allerdings vermieden werden. Erwähnen Sie allerdings die Schönheit Ugandas, werden Sie in den Genuss der Freundlichkeit der Menschen kommen. Trinkgeld ist keine Pflicht, aber doch gerne gesehen. Normal sind 5-10%. Übergeben Sie Trinkgeld stets persönlich.

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