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Kanada

Reisen nach Kanada – Niagara Fälle, Toronto oder Rocky Mountains

Erleben Sie während Ihrer Reise nach Kanada die Faszination der Rocky Mountains, genießen Sie das pulsierende Toronto oder begegnen Sie Eisbären in Labrador.
Im zweitgrößten Staat der Erde werden selbst große Distanzen als Vergnügen empfunden, denn Kanada präsentiert eine einzigartige Natur in einer abwechslungsreichen Landschaft. Nirgends sonst ist der raue Charme des Nordens, mit seinen riesigen Seen, unendlichen Wäldern und reißenden Strömen derart intensiv spürbar wie in dem riesigen Land zwischen den Weltmeeren Atlantik sowie Pazifik und dem Arktischen Ozean im Norden. Entsprechend vielseitig können Sie Ihre Reise nach Kanada gestalten. Besuchen Sie die faszinierenden Metropolen Ottawa, Toronto oder das mondäne Vancouver bei einer Städtereise. Für Naturerkundungen bieten sich British Columbia oder das Yukon Territorium an, wo Sie die Rocky Mountains begeistern werden.

Kanadas Eckdaten im Überblick

Geografische Lage Kanada liegt zwischen Pazifik und Atlantik, im Norden des nordamerikanischen Kontinents.
Größe Das Land umfasst ca. 9.984.670 km².
Einwohnerzahl Rund 36,3 Mio. Einwohner leben in Kanada.
Sprache Amtssprachen sind Englisch und Französisch.
Flughafeninformationen Internationale Flughäfen befinden sich u.a. in Calgary (YYC), Toronto (YYZ), Montreal (YUL), Vancouver (YVR), Quebec (YQB) sowie in der Hauptstadt Ottawa (YOW).
Reisepass/Visum Für die visumfreie Einreise für bis zu sechs Monate ist ein für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass erforderlich. Allerdings muss eine eTA, die electronic Travel Authorization, vorliegen.
Landesvorwahl +1
Währung Canadian Dollar (CAD)
Kreditkarten Alle gängigen Kreditkarten wie VISA, Master Card und American Express werden zur Bezahlung und an Bankautomaten angenommen.
Zeitzone UTC-7 bis UTC -2:30

Rundreise durch Kanada bei bestem Urlaubswetter

Die gewaltige Größe sowie die Lage des Landes zwischen zwei Weltmeeren sorgen für unterschiedliche Klimazonen in Kanada. Mit seinem polaren Klima im Norden und den arktischen Strömungen östlich der Rocky Mountains sind kanadische Winter lang, frostig und schneereich. Vergleichsweise mild präsentiert sich die Region um Vancouver an der Westküste, wo durch den Pazifik angenehm warme Wintertage zum Strandspaziergang auffordern. Der Atlantik beeinflusst die Ostküste, weshalb die Kälteperiode weniger streng ausfällt. Allerdings sind die Sommer durch den Labradorstrom erheblich kühler. Die kurzen Sommer sind oft sehr warm, mit Tageshöchstwerten jenseits der 30°C. Das gilt sogar für die Rocky Mountains. Wo im Winter Werte von -40°C die Natur erstarren lassen, laden im August Gletscherseen bei deutlich über 30°C zum erfrischenden Bad ein. Wintersportler sind mit Reisen nach Kanada von November bis in den April generell gut beraten. Wenn Sie die Wale in der Vancouver-Bucht beobachten, die Rocky Mountains erkunden oder auf Neufundland wandern wollen, empfiehlt es sich, Kanadas Natur von Mai bis in den September zu besuchen, wenn der Indian Summer das Land in bunte Farben hüllt.

Zwischen zwei Weltmeeren – Reisen zu Kanadas vielfältigen Sehenswürdigkeiten
Kanadas facettenreiche Metropole – Ottawa

Schon wegen der gewaltigen Distanzen und den damit verbundenen regionalen Unterschieden sind Kanadas große Städte einzigartige Metropolen mit einer individuellen Atmosphäre. Das trifft auch auf die vier kanadischen Weltstädte im Süden der Provinzen Ontario und Quebec zu. Nahe der Grenze zu den USA und nur rund 500 km nördlich von New York reihen sich mit Toronto, Montreal, Quebec und der kanadischen Hauptstadt Ottawa gleich vier besondere Orte aneinander, die kaum 750 km auseinander liegen.
Ottawa ist mit der Nähe zum franko-kanadischen Quebec und als Regierungssitz Kanadas die einzige offiziell zweisprachige Stadt der Region, wobei Englisch deutlich überwiegt. Die Hauptstadt ist am Ottawa River angesiedelt, der hier die Grenze zwischen Ontario und Quebec bildet. Am Nordufer liegt die Zwillingsstadt Gatineau, in der Französisch Verkehrssprache ist. Ottawa ist durch den 202 km langen Rideau-Kanal mit dem südlichen Kingston am Ontariosee verbunden, an dessen Nordufer Toronto gegenüber den berühmten Niagarafällen errichtet wurde. Mit der idyllischen Lower Town, der Altstadt, den 60 m breiten Chaudière-Fällen, die sich 15 m in die Tiefe stürzen, und den Rideau-Fällen, die sich kaskadenartig in den Ottawa-Fluss ergießen, ist Ottawa eine charmante Metropole mit viel Natur und idyllischen Orten.
Der Parliament Hill, wie das Regierungsviertel genannt wird, thront mit seinem schmucken Parlamentsgebäude im neogotischen Stil und dem 92 m hohen Peace Tower über der kanadischen Hauptstadt. Die historisch interessante Anlage mit ihrer ansprechenden Architektur ermöglicht Ihnen romantische Spaziergänge und eine fantastische Aussicht auf die Umgebung. Ottawa ist für winterliche Städtereisen bestens geeignet, denn neben der schmucken Weihnachtsdekoration wird Ihnen im Zentrum die weltgrößte Eislaufbahn geboten. Der Rideau-Kanal friert regelmäßig zu, wodurch eine bis zu 600 m breite und 6,4 km lange Eisfläche entsteht.

Das europäische Quebec

Die frankophone Provinz Quebec stellt in etwa das Gebiet dar, das 1763 von Frankreich an Großbritannien abgetreten wurde und damals Neufrankreich hieß. Den gleichen Namen trägt die Hauptstadt, die zur besseren Unterscheidung meist Ville de Quebec oder Quebec City genannt wird. Quebec ist deutlich nach europäischem Vorbild gestaltet, wobei französische Einflüsse überwiegen. Überdies ist es die einzige Stadt auf dem nordamerikanischen Kontinent nördlich Mexikos, deren historisches Zentrum von einer Stadtmauer umgeben und durch eine Festung bewacht ist, weshalb dieses Viertel von der UNESCO als Weltkulturerbe unter Schutz gestellt wurde. Besuchen sollten Sie die prachtvoll ausgeschmückte, 1647 errichtete Kathedrale Notre-Dame de Quebec, deren klassizistische Fassade mit dem seitlichen Glockenturm weithin sichtbar ist. Die sternförmige Festungsanlage mit der 4,6 km langen Stadtmauer beherbergt parkähnliche Anlagen, die mit ihrer historischen Kulisse ideal für Ihren romantischen Spaziergang sind. Architektonisch imposante Gebäude sind das in der Innenstadt angesiedelte Château Frontenac, das im Stil des Historismus 1893 gebaut wurde, sowie das Hôtel du Parlement, der Sitz der Nationalversammlung von Quebec im Regierungsviertel. Insbesondere bei einem Bummel durch die mittelalterlichen Viertel werden Sie von Restaurants, Cafés, Bistros und kleinen Konfektmanufakturen mit feinsten Köstlichkeiten zum Schlemmen verführt.

Das multikulturelle Toronto

Wie keine andere Stadt in Kanada wird Toronto von seinen Einwanderern geprägt, die sich aus aller Welt am Ufer des Ontariosees niedergelassen haben. So gehören buddhistische Tempel, orthodoxe Kirchen oder katholische Gotteshäuser wie die neugotische St.-James-Kathedrale von 1853 ebenso zum Stadtbild wie die Sushi-Bar, das Thai-Restaurant, der irische Pub oder der bayerische Bierkeller. Deshalb ist Toronto für Städtereisen nach Kanada überaus beliebt, denn Ihnen wird eine einzigartige kulturelle Vielfalt geboten. Gleich neben dem 553 m hohen Fernsehturm Canadian National Tower ist das Rogers Centre eine Sportarena mit auffahrbarem Dach, integriertem Hotel und hochmodernen technischen Installationen. Bis zu 53.500 Zuschauer erleben spannenden Sport beim Baseball und gelegentlich Konzerte oder Shows. Die werden vorzugsweise im Air Canada Centre inszeniert, in dem auch Eishockey, Basketball oder Lacrosse gespielt werden. Torontos Chinatown gehört zu den größten in Nordamerika. Sie finden von kleinen Geschäften bis zum erstklassigen Restaurant oder dem chinesischen Schattentheater zahllose Gelegenheiten, Neues zu entdecken. Sehenswert ist Greektown, die vornehme Siedlung griechischer Einwanderer. Das Viertel ist bekannt für seine Straßenschilder in Englisch und der Heimatsprache und seine erstklassigen Restaurants, in denen Sie bei griechischer Musik mit mediterranen Genüssen verwöhnt werden.

Die Königin der Westküste – Vancouver

Mit der Lage an der Vancouver-Bucht, in Sichtweite der Rocky Mountains und am milden Pazifik angesiedelt, gilt Vancouver als naturnahe Metropole, die für den Urlaub in Kanada oder für Rundreisen entlang der Rockies herausragend geeignet ist. Etliche weltbekannte Sehenswürdigkeiten Kanadas sind in der Hafenstadt zu finden, darunter das Multifunktionsstadion BC Place, in dem die Olympischen Winterspiele 2010 eröffnet wurden. Im Herzen der Metropole ist der Stanley Park ein gern besuchtes Naturparadies, in dem Sie weiße Wale, die verspielten Seeotter und die großen Räuber der Meere im gigantischen Vancouver Aquarium besuchen können. Im Museum für Anthropologie wird Ihnen die Geschichte der Besiedlung und die der Ureinwohner anhand einzigartiger Exponate erklärt. Größte Attraktion sind die Ausflugsfahrten hinaus zu den Inseln in der Vancouver Bay, bei denen Sie Schwertwale, etliche Walherden verschiedener Arten und große Delfinschulen beobachten können.

Reisen in Kanadas überreicher Natur im Nordosten

Der Norden Kanadas, der an den Arktischen Ozean grenzt, ist nur sehr dünn besiedelt und wird weitgehend von Inuit und indianischen Stämmen bewohnt. Die durch den Sankt-Lorenz-Strom und den Labradorstrom überaus kühlen Sommer und die langen, eisigen Winter locken allenfalls Sportangler an die Küsten, die hier mit Booten oder vom Ufer aus großen Fischen nachstellen können. Erlebnisreich ist die Insel Neufundland im Sankt-Lorenz-Golf, deren Hauptort St. John's eine gute Basis für Naturerkundungen ist. Sie können mit einem Wagen oder mit dem Boot die Nordspitze Neufundlands ansteuern. Um das Jahr 1000 landete hier der Wikinger Leif Eriksson mit seinen Expeditionen und gründete sogar eine Siedlung, knapp 500 Jahre bevor Christoph Kolumbus mit seinen Reisen den Anstoß zur Besiedlung Amerikas gegeben hat.

Die majestätischen Rocky Mountains

Im zentralen Kanada ist die Provinz Alberta mit dem olympischen Wintersportort Calgary das ideale Ziel für schneereiche Ferien. Alternativ bietet sich das The Big White Ski Resort jenseits der Rocky Mountains in der Provinz British Columbia an. An beiden Orten erleben Sie Wintersport der Extraklasse auf über 100 km Abfahrtspisten, von denen einige durch Flutlicht zum nächtlichen Schneespaß auffordern. Heliskiing zu unberührten Berggipfeln ist ebenso möglich wie Tagesausflüge mit Hundeschlitten oder die Gebirgstour auf Motorschlitten.
Wenn Sie die faszinierende Natur Kanadas mit Geschichte und Abenteuer mischen wollen, besuchen Sie die Rocky Mountains. Im Grenzgebiet zwischen British Columbia und Alberta grenzen mit dem Banff- und dem Jasper-Nationalpark zwei der landschaftlich schönsten Schutzgebiete aneinander. In Jasper erwartet Sie die Skytram, eine Seilbahn, die Sie zum Gipfel des Whistler Mountain bringt, von dem Sie in gut 2.200 m Höhe einen Großteil des Nationalparks einsehen können. Im Tal begegnen Ihnen zutrauliche Wapiti-Hirsche mit gigantischem Geweih, Elche sowie Karibus und Sie können Bären beim Spielen mit ihren Jungen beobachten. Etwas südlicher ist der Glacier-Nationalpark sehenswert, in dem ein riesiges Gletscherfeld zu jeder Jahreszeit zum Schneewandern geeignet ist. Anschließend genießen Sie die heißen Quellen unterhalb des Eisfeldes, die Ihnen eine wärmende Wohltat sein werden.

Der Goldrausch am Yukon

Die gesamte Region gehört zum Einzugsgebiet des Yukon River, den Sie bis hinauf nach Dawson City mit komfortablen Booten und Passagierschiffen befahren können. Alternativ steht der Highway zur Auswahl, der auf weiten Strecken vierspurig ausgebaut und in bestem Zustand ist. Dabei passieren Sie Whitehorse, die Hauptstadt des Yukon Territorium. Das Heimatmuseum zeigt beeindruckende Exponate aus der Zeit der Besiedlung und des Goldrausches. Außerdem wird der größte jemals erlegte Wolf Kanadas präsentiert, der 2,20 m lang und 90 kg schwer war.
In Dawson City, in der legendären Goldgräberstadt, scheint die Zeit vor 1900 stehen geblieben zu sein. Noch immer besteht der Ort aus windschiefen Holzhäusern mit Broadwalk, Saloons mit der typischen Doppelpendeltür und natürlich einem Spielkasino. Im Diamond Tooth Gertie's können Sie beim Black Jack Ihr Glück versuchen und zugleich nostalgische Aufführungen erleben, bei denen Tänzerinnen den Cancan interpretieren. Am idyllischen Hafen Dawson City liegt einer der Raddampfer, der Tausende von Glücksrittern in den Norden gefahren hat, von denen nur wenige wirklich reich die Rückreise antraten. Das Schiff dient als Museum zur bewegten Geschichte der Region um den Klondike Creek und Yukon River. Noch heute wird um den Ort erfolgreich nach Gold gesucht. Sie können sich an mehreren Plätzen beim Goldwaschen versuchen. In den Geschäften werden schmucke Nuggets als Souvenir angeboten, die sich einfach als Schmuckstück fassen lassen.

Kanadas kulturelle Glanzlichter

Während an der Ostküste so wie im frankophonen Quebec die französische Lebensart gepflegt und gegen Einflüsse insbesondere aus den USA verteidigt wird, haben sich viele Orte im North-West-Territorium oder im Yukon den Charme einer Wildwest-Stadt aus der Zeit der Besiedlung bewahrt. Entsprechend unterschiedlich sind Lebensweise, Interessen und das kulinarische Angebot.
Während in den größeren Städten aktuelle Shows, Sonderausstellungen in Museen, Sportveranstaltungen oder spektakuläre Freizeitangebote wie Heliskiing zur Unterhaltung genutzt werden, ist der Norden Kanadas sehr viel bodenständiger. Ob in Saskatchewan, Nova Scotia oder im Yukon – Reitausflüge, die auch über Tage oder Wochen andauern können, bieten Ihnen einen tiefen Einblick in die Lebensweise der Kanadier. Alternativ stehen Bootstouren zur Auswahl, bei denen Sie auf den großen Strömen das faszinierende Land durchstreifen, was selbst bei Stadtbewohnern in Kanada eine beliebte Unternehmung ist. Außerdem sind Angeln sowie die Jagd eine Tradition, die Kanadier bereits in jungen Jahren erlernen.
Ähnlich differierend sind die kulinarischen Angebote. In Quebec oder Montreal speisen Sie wie am Eiffelturm in Paris. In Toronto sowie in Vancouver verwöhnt Sie eine unglaublich facettenreiche internationale Küche. Im Norden der Rocky Mountains steht deftige Hausmannskost auf der Speisekarte. Lachs gibt es im Überfluss und bei Fleischgerichten werden Steaks bevorzugt, wenn möglich vom Bison, denn das ist sehr viel aromatischer und zarter. In St. John's auf Neufundland werden Ihnen Tafeln mit frischem Fisch serviert, zubereitet in verschiedensten Variationen. Gourmets bestellen an der nördlichen Ostküste Langusten, Hummer, Schneekrabben oder Königskrebse, die wagemutige Fischer in der wilden Beringsee fangen.
Zur kanadischen Kultur gehören die Riten und Traditionen der Ureinwohner. Die Inuit und die verschiedenen Indianerstämme leben generell weitgehend zurückgezogen. Zu besonderen Festen sind gelegentlich Gäste willkommen, die mit melodischer Musik und teilweise akrobatischen Tänzen unterhalten werden. Überdies werden sportliche Wettkämpfe inszeniert, die zumeist ihren Ursprung im Kampf oder in der Jagd haben. Bietet sich Ihnen die Gelegenheit, einer solchen Feier beizuwohnen, sollten Sie diese seltene Gunst unbedingt wahrnehmen.

Ureinwohner, Wikinger und Indianer – kompakte kanadische Geschichte

Vor rund 12.000 Jahren trafen die ersten Indianerstämme im heutigen Kanada ein, was die Fundstücke in den Bluefish-Höhlen im nördlichen Yukon eindrucksvoll bewiesen haben. In der Charlie-Lake-Höhle in British Columbia wurden Artefakte freigelegt, die auf etwa 10.500 vor Christus datiert werden konnten. Vor etwa 5.000 Jahren wanderten die Inuit ein, die aus Grönland ihren Weg nach Kanada fanden.
Um das Jahr 1.000 nach Christus führten mehrere Expeditionen der Wikinger zur kanadischen Ostküste, an der für wenige Jahre auch Siedlungen unterhalten wurden. Mit den Fahrten des Christoph Kolumbus und vor allem des Giovanni Caboto, der Nordamerika für die englische Krone entdeckte, kamen die ersten Europäer nach Kanada. Zuerst waren es Walfänger auf der Suche nach neuen Jagdgründen, später Siedler, die in der Fremde ihr Glück versuchen wollten.
Im 16. Jahrhundert erklärten Franzosen und Briten nahezu zeitgleich weite Gebiete Kanadas zum Besitz der jeweiligen Krone, was im Laufe von Jahrzehnten zu etlichen militärischen Konflikten führte. Die wurden 1763 beendet, als Frankreich seine Ansprüche an Britannien abtrat, nachdem britische Einheiten das französische Militär bei Quebec vernichtend geschlagen hatten.
Militärische Einheiten aus den noch jungen Vereinigten Staaten unternahmen mehrfach den Versuch, Kanada einzunehmen, scheiterten aber regelmäßig. Der Britisch-Amerikanische Krieg entwickelte sich aus dieser Situation, doch wurde er 1814 ohne einen Sieger abgebrochen. So entstand eine britische Kolonie, die schnell selbstständig wurde und 1920 neben Großbritannien dem Völkerbund als eigenständiger Staat beitrat. Bis heute ist das offizielle Staatsoberhaupt Kanadas die Königin oder der König von England. Die tatsächliche Führung des Landes obliegt dem Parlament, dem Ministerpräsidenten und seinen Ministern, die demokratisch gewählt werden.

Reisetipps für einen Kanada Urlaub

Kanada gehört zu den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard, der zufriedensten Bevölkerung und gilt als idyllisches Land mit wenig Kriminalität. Das bestätigt das Verhalten der Bürger in vielen Regionen, wo Türen nur sehr selten abgeschlossen werden und manche Häuser nicht einmal ein Schloss am Hauseingang besitzen. Wollen Sie einen Kanadier besuchen und der ist nicht anwesend, dann können Sie ruhig das Haus betreten und dort warten. Weder die Polizei noch der Eigentümer würden das als irgendwie verdächtig empfinden.
Die Kanadier gelten als überaus freundlich und umgänglich. Zum Tagesablauf gehört ein üppiges Frühstück, bei dem je nach Region auch Speck, Eier, Pfannkuchen oder Grillfleisch serviert werden. Das Mittagessen besteht meist nur aus einem Sandwich. Dafür essen die Kanadier am Abend ausgiebig und sehr früh, weshalb viele Restaurants für Europäer ungewohnt zeitig schließen. Als Trinkgeld werden mindesten 10% der Rechnung erwartet. In einem guten Speiselokal sind 15-20% angemessen.
Die Kanadier lieben elegante Kleidung. Selbst beim Sport ist Kleidung mit Stil gefragt. In der Freizeit darf es gerne etwas leger sein. Offenherzige Mode ist verpönt, auch an den Stränden, wo nur an ausgewiesenen Bereichen FKK oder „oben ohne“ die Sonne genossen werden darf. Das gilt sogar für die Sauna, die die Kanadier mit der Badehose oder dem Bikini betreten.
Während das Leben in den Großstädten grundlegend mit dem in europäischen Metropolen vergleichbar ist, gibt es auf dem Land und vor allem in den dünn besiedelten Regionen regionale Eigenheiten. Eine Besonderheit sind die Mounties, die Beamten der Royal Canadian Mounted Police. Diese überaus hilfsbereiten, freundlichen und verständnisvollen Polizisten sind weltweit einzigartig – vor allem auf dem Lande. Haben Sie beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit leicht übertreten und dafür einen guten Grund, passiert es nicht selten, dass Sie mit einer mündlichen Ermahnung davon kommen. Keinen Spaß verstehen die Mounties bei Umweltsündern. Schon eine achtlos aus dem Wagen geworfene Zigarettenkippe oder ein Papiertaschentuch werden unnachgiebig mit heftigen Bußgeldern geahndet.

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