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Frankreich

Urlaub in Frankreich: Kultur, Kulinarik und Traumstrände genießen

Wer Urlaub in Frankreich macht, darf sich auf Lebensleichtigkeit an der Côte d'Azur, Gourmetküche in der Hauptstadt Paris oder edle Weine aus Bordeaux freuen.
Frankreich steht in der ganzen Welt für Gourmetküche, genussvolles Leben und Haute Couture. Als die Hochburg der Mode schlechthin gilt natürlich die Hauptstadt Paris. Sie hat zudem mit Gebäuden wie dem Eiffelturm und dem Triumphbogen für Fans von Stadtrundgängen einiges zu bieten. Reisen nach Frankreich können außerdem zu den tiefblauen Küsten im Süden, in Badeorte wie Nizza, Cannes, St. Tropez oder Fréjus führen. An der Atlantikküste gehört Biarritz zu den bevorzugten Ferienstädten der Franzosen. Kulturinteressierte verbringen Ihren Urlaub gerne im Tal der Loire, wo Sie etliche Barockschlösser besuchen können – eines der bekanntesten ist das Schloss der Herzöge der Bretagne in Nantes.

Urlaub in Frankreich: ein kurzer Überblick

Geografische Lage Frankreich liegt an der westeuropäischen Atlantikküste. Es grenzt im Osten an Deutschland, die Schweiz und Italien, im Norden an Luxemburg und Belgien, im Süden an Spanien und Andorra.
Größe Die Fläche des Landes, inklusive Übersee-Departements, umfasst 643.800 km².
Einwohnerzahl In Frankreich leben etwa 67 Mio. Menschen.
Sprache Als offizielle Amtssprache gilt Französisch. Englisch ist bisweilen wenig verbreitet, jedoch bemühen sich gerade die jüngeren Franzosen darum, mit Gästen zu kommunizieren.
Flughafeninformationen Die wichtigsten Flughäfen sind Paris-Orly (ORY) und Paris-Charles-de-Gaulle (CDG), außerdem Lyon (LYS), Marseille (MRS) und Nizza (NCE).
Reisepass/Visum An den Landesgrenzen werden keine Kontrollen vorgenommen. Am Flughafen reicht der Personalausweis.
Landesvorwahl +33
Währung Euro
Kreditkarten Nahezu überall können Sie bargeldlos mit Kredit- und EC-Karte bezahlen. Auch Geldabheben am Automaten ist problemlos möglich.
Zeitzone UTC+1

Das Klima in Frankreich

In Frankreich herrscht wie in Deutschland gemäßigtes Klima mit vier Jahreszeiten. Aufgrund der etwas südlicheren Lage sind die Verhältnisse jedoch deutlich milder – an Frankreichs Mittelmeerküste sinken die Temperaturen so selbst im Winter tagsüber nie unter die 9°C-Marke. Im November und Dezember können Sie an der Côte d'Azur sogar mit Höchstwerten von bis zu 16°C zwischen November und März rechnen. Ab dem Mai durchbricht das Quecksilber die 20°C-Marke und die Badesaison beginnt. Genießen Sie in Ihrem Strandurlaub im Süden Frankreichs von Juni bis September zwischen maximal 24°C und 28°C. Noch höhere Temperaturen erwarten Sie auf der Mittelmeerinsel Korsika. Deutlich kühler ist es im Norden Frankreichs, z.B. in der Hauptstadt Paris. Im Sommer liegen die Maximalwerte zwischen 23°C und 26°C und es kann vermehrt zu Regenschauern kommen. Zum Sightseeing sind die Frühjahrs- und Herbsttage mit milden Werten von etwa 15°C bis 21°C oft etwas angenehmer. Im Winter müssen Sie mit Durchschnittstemperaturen von 5°C rechnen. An der Bretagne- und Normandieküste erwartet Sie raues Wetter. Der Wind sorgt für gefühlt deutlich niedrigere Temperaturen. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit hier höher.

Frankreichs Sehenswürdigkeiten: Vom Eiffelturm zur größten Düne Europas
Metropole Paris: Streifzüge durch die Stadt der Liebe

Wer nach Paris reist, wird sofort wie magisch vom Eiffelturm angezogen. Die mächtige Konstruktion, die mit ihrem Eisen- und Stahlgerüst für die Epoche der Industrialisierung steht, ist seit der Weltausstellung 1889 das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt schlechthin. Mit dem Fahrstuhl können Sie insgesamt drei Aussichtsplattformen auf 57 m, 115 m und 276 m Höhe erreichen. Von hier aus blicken Sie auf die Seine, wie sie sich an den prunkvollen Gründerzeitbauten und an der gotischen Kathedrale von Notre-Dame vorbeischlängelt. Letztere ist unbedingt einen Besuch wert. Durch Victor Hugos Geschichte über den Glöckner Quasimodo weltweit bekannt geworden, hat sie sich zu einem echten Urlaubermagneten entwickelt. Achten Sie bei Ihrem Aufenthalt auf reich verzierte gotische Wasserspeier, die farbenprächtigen Fensterrosetten und filigranen Einkerbungen.
Eine zweite bedeutende Kirche in Paris ist Sacré-Cœur, wie sie mit ihrer weißverputzten Kuppel majestätisch auf dem Montmartre-Berg thront. Rund um die neubyzantinisch gestaltete Basilika wandeln Sie durch die kopfsteingepflasterten Gassen des einstigen Künstlerviertels der Stadt. Maler wie Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Henri de Toulouse-Lautrec lebten um die Jahrhundertwende hier. Toulouse-Lautrec war es auch, der die legendären Werbeposter für die umliegenden Burlesque-Klubs entwarf, unter ihnen das berühmte Moulin Rouge. Bis heute werden die einfallsreich gestalteten Plakate auf dem Montmartre angeboten und Schnellzeichner verewigen Ihr Konterfei in verschiedenen Stilformen auf Pergament.
Unter den Bürgersteigen und Straßen von Paris wartet ein Geheimnis auf Sie. Über Kilometer hinweg erstrecken sich die gemauerten Wege und Katakomben. Nach der Französischen Revolution wurden hier die Toten bestattet – ihre Gebeine und Schädel geradezu kunstvoll zu ganzen Wänden aufgetürmt. Für alle, denen eine solch gespenstische Atmosphäre nichts ausmacht, sind die Pariser Katakomben ein echtes Highlight einer Reise. Andere Urlauber zieht es dagegen in eines der großen Museen, insbesondere in den Louvre. Dort steht vor allem da Vincis Mona Lisa im Vordergrund. Daneben können Sie aber auch viele andere namhafte Kunstwerke wie Eugène Delacroix' „Die Freiheit führt das Volk“ oder Jan Vermeers „Der Astronom“ bewundern.

Frankreichs zweitgrößte Stadt: Lyon

Lyon befindet sich am Rande der Alpen und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Touren zum Mont Blanc und zu anderen Bergen. Architektonisch ähnelt die Gemeinde ein wenig dem Pariser Zentrum. Ein bedeutender Unterschied sind jedoch die etlichen Geheimgänge, die durch die Altstadt führen. Sie werden Traboules genannt und führen über verwinkelte Innenhöfe quer durch Vieux Lyon. Zudem gilt der Ort als Zentrum der Film- und Lichttechnik. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten die Brüder Lumière in Lyon das Kino, was von hier aus zum Welterfolg wurde. Ihnen sind zahlreiche Ausstellungen und das Institut Lumière gewidmet. Jedes Jahr sorgt zudem das Lichterfestival für atemberaubende Momente. Im Zentrum steht die mit verschiedenen Mustern und Farben beleuchtete Kathedrale Saint-Jean.

An der Mittelmeerküste: Marseille

Wer sich in einen Urlaub an Frankreichs Mittelmeerküste begibt, landet meist in Nizza oder Marseille. Beide Städte versprühen wahrhaft mediterranes Flair. Die sandsteinernen Gebäude von Marseille geben dem Hafenort sogar einen Hauch nordafrikanischer Lebensart. Im alten Hafen können Sie dieser u.a. auch in den Restaurants begegnen. Marokkanische und algerische Küche ist in dieser Gegend sehr beliebt. Alternativ dazu gönnen Sie sich eine originale Bouillabaisse, die berühmte Fischsuppe aus der Provence. Dazu wird meist ein gebratenes Fischfilet mit einer Kräutermarinade aus der Region serviert. Vom Hafen aus können Sie so gestärkt einen Bootsausflug zur Festung If unternehmen. Die Anlage thront auf einem weißen Kalksteinfelsen im Meer und ist die Kulisse für Alexandre Dumas Roman „Der Graf von Monte Christo“. Bemerkenswert ist der Ausblick von den alten Wachtürmen über das azurblaue Meer und hinauf zur Kirche Notre-Dame de la Garde. Schillernd reflektiert die auf dem Kuppeldach stehende, mehr als 11 m hohe goldene Marienstatue das Sonnenlicht.

Weinberge und Dünen: Bordeaux und Umgebung

Der französische Südwesten gilt als eine der bekanntesten Weinanbauregionen des Landes. Die aromatischen Rotweine gehören zu den teuersten weltweit. In den Vinotheken der Stadt Bordeaux können Sie die edlen Tropfen verkosten und natürlich auch käuflich erwerben. Zudem lohnt sich der Besuch bei einem der Chateaux. Dort erklärt man Ihnen, wie Wein hergestellt wird, wie man ihn lagert und wann er reif genug ist, um ihn zu genießen. Genuss und Kultur machen den ganzen Reiz an einem Urlaub in Bordeaux aus. Am Ufer der Garonne können Sie bekömmlich speisen. Nur wenige Minuten trennen Sie anschließend von der Innenstadt, wo Sie die gotische Kathedrale Saint-André, das griechisch inspirierte Große Theater und die Überreste des römischen Amphitheaters Palais Gallien zu Gesicht bekommen.
Etwa 66 km westlich von Bordeaux erreichen Sie die Atlantikküste bei Arcachon. Dort erhebt sich die größte Düne Europas, die Dune du Pilat. Der Sand türmt sich hier bis zu 110 m auf und wird somit zu einem echten Spielfeld für freizeitorientierte Reisende, die auf der Anlage Sandsurfen oder Gleitschirmfliegen ausprobieren wollen. Eingerahmt wird die Düne von den malerischen Kiefernwäldern, die sich im Rahmen einer Wanderung erkunden lassen. Regelmäßig finden in Arcachon Festivals wie das Wagas statt, bei dem es vor allem um Gleitschirmakrobatik geht.

Sommerliches Flair an der Côte d’Azur

Wenn Sie sich zu den Naturfans zählen, können Sie einen Ausflug in die beiden Naturparks Camargue und Calanques unternehmen. Beide faszinieren mit ihren Lagunen und Brackwasserseen. Zudem lassen sich hier zahlreiche Wasservögel beobachten. Für einen Familienurlaub mit Baden in Frankreich sind die Ortschaften östlich von Marseille empfehlenswert. Toulon, St. Tropez und Cannes gehören zu den Klassikern für einen stillvollen Strandaufenthalt. Badespaß und Kultur lässt sich in Nizza kombinieren. An der lang gezogenen Promenade des Anglais finden Sie charmante französische Cafés und Brasserien, einen idyllischen Kieselstrand und diverse Freizeitangebote. Nur wenige Schritte von hier entfernt können Sie Sehenswürdigkeiten wie die modernen Kunstmuseen Musée Matisse und Museum für moderne und zeitgenössische Kunst oder die russisch-orthodoxe Kirche Saint-Nicolas besichtigen.

Tal der Loire: UNESCO-geschützte Schlösserwelten

Das Tal der Loire ist Frankreichs Tal der Könige und Herzöge. Anstelle von Grabmälern haben diese jedoch prächtige Barockschlösser hinterlassen, die sich am saftig grünen Ufer des Flusses erheben. Mehr als 400 Paläste befinden sich in dieser Region – an ihnen kann man die kunstgeschichtliche Entwicklung Westeuropas chronologisch ablesen. Der Klassiker für einen Urlaub im Westen Frankreichs sind Kreuzfahrten auf der Loire, bei denen man zahlreiche Schlösser ansteuert und besichtigt. Zu den bekanntesten gehört das Château Amboise, das bereits in der Renaissance von Karl VIII. in Auftrag gegeben wurde. Im 16. Jahrhundert lebte hier Leonardo da Vinci und hinterließ eine Reihe an Fresken, die nun Teil des Museums sind. Im Schloss Blois befinden Sie sich an dem Ort, an dem Heinrich III. 1588 den Herzog von Guise ermorden ließ. Unter Ludwig XII. war Blois Frankreichs Machtzentrum und wurde mit aufwendigen Holztäfelungen und feinen Erkern ausgestattet. Interessant sind nicht zuletzt die vielen Geheimfächer in den Wänden.
Eine der größten Schlossanlagen an der Loire ist Chambord mit insgesamt 440 Zimmern und 365 Kaminen. Eindrucksvoll sind vor allem die etlichen Türme, die Franz I. in Auftrag gab. Um ein klassisches Wasserschloss handelt es sich wiederum bei Chenonceau am Ufer der Cher. Das Panorama mit der mehrbögigen Schlossbrücke hin zur Schlossinsel ist eines der bekanntesten Fotomotive aus dem Tal der Loire. Wenn Sie mehr über die Region erfahren möchten, besuchen Sie am besten den Palast der Herzöge der Bretagne in der Regionalhauptstadt Nantes an der Mündung der Loire in den Atlantik. Die mittelalterliche Festung ist mit ihren verwinkelten Gängen heute ein modern ausgestattetes Museum, das eingehend über die Vergangenheit von Nantes und Umgebung berichtet.

Frankreichs raue Atlantikküste: Bretagne und Normandie

Die heutige Bretagne liegt etwas nördlich von Nantes: Rennes ist das aktuelle politische Zentrum. Die hier lebenden Bretonen haben sich einen guten Teil ihrer keltischen Kultur bewahrt. Die Fachwerkhäuser wirken so weitaus farbenreicher als in anderen Teilen Frankreichs, man widmet sich in den Bars typisch keltischen Spielen und trinkt eher Bier und Cidre als Wein. Bevor Sie die raue Atlantikküste der Bretagne und der Normandie erreichen, durchstreifen Sie weite Apfelplantagen. In der Region Calvados werden die Früchte zum gleichnamigen, bernsteinfarbenen Schnaps destilliert. Das Departement Calvados zeichnet sich außerdem durch seine weiten Strände aus, die Urlauber zum Kiten und Gleitschirmfliegen einladen. Nur wenige Minuten von hier entfernt, können Sie die Abtei von Le Mont-Saint-Michel besichtigen, wie Sie mit ihrer gotischen Architektur regelrecht spindelartig aus dem Meer ragt. Früher hatten die Bewohner nur bei Ebbe Zugang zu der Anlage – heute führt eine Brücke zum UNESCO-Welterbe.

Feingeistig und genussvoll: Was Frankreich so speziell macht

In Frankreich spielen Stil und Genuss eine wichtige Rolle. Das spiegelt sich vor allem im Modebewusstsein wider. Kaum jemand geht im legeren Look auf die Straße. Egal ob Mann oder Frau, fast jeder überdenkt seinen Kleidungsstil und legt viel Wert auf die richtige Kombination. Beim Essen gönnt man sich ebenfalls nur das Beste. In vielen Restaurants können Sie bisweilen erstaunlich preiswert Menüs bestellen und probieren, was die französische Küche ausmacht. Klassiker wie Schnecken in Kräuterbutter, Froschschenkel, Taubenfleisch, aber auch zart gegarte Schweinemedaillons und kross gebratene Entrecôtes kommen in Gaststätten bevorzugt auf den Tisch. Daneben gibt es natürlich auch eine ausgezeichnete Hausmannskost in den Provinzen. Lyon ist beispielsweise bekannt für seine Fischdelikatessen aus dem Rhône-Tal, würzigen Bergkäse und die gelblichen Grießklöße Quenelles mit Sauce Nantua. In der Bretagne isst man dagegen weitaus mehr Meeresspeisen wie Jakobsmuscheln, Meerspinnen, Garnelen und Taschenkrebse. Zudem ist das Lammfleisch von den Salzwiesen an der Küste sehr empfehlenswert. Im Elsass mischt sich die französische Cuisine mit rheinischen Kochtraditionen: Sauerkraut, Wurst und Bier haben hier durchaus Stil.
Neben der Küche ist man in Frankreich mindestens genauso stolz auf die eigene Sprache. In ihr wurden etliche Werke der Weltliteratur wie Charles Baudelaires Gedichtband „Die Blumen des Bösen“, Honoré de Balzacs „Die menschliche Komödie“ oder aber auch Jules Vernes Abenteuergeschichten verfasst. Zudem verfügt Frankreich über einen breiten Kanon an Philosophen, die vom Aufklärer Voltaire bis hin zu postmodernen Denkern wie Jacques Derrida und Michel Foucault reichen. In der Musik haben die französischen Chansons die Welt bereichert. Große Diven wie Edith Piaf, Sängerinnen wie France Galle und Liedermacher wie Serge Gainsbourg und Charles Aznavour haben bis heute Kultstatus. Mit einem so breit gefächerten Musikangebot ist es fast kein Wunder, dass man sich in Frankreich wieder und wieder für den Erhalt der Sprachquote im Radio einsetzt und so nicht gänzlich auf englischsprachige Popmusik baut.

Frankreichs Geschichte im Zeitraffer

Frankreichs Aufstieg zur eigenständigen Weltmacht beginnt nach dem Hundertjährigen Krieg, als das Land, von England befreit, allmählich an Einfluss in Europa gewann. In den kommenden Jahrhunderten waren es die Könige der Valois-Linie, die bis ins 16. Jahrhundert hinein die Geschicke des Landes führten und schließlich 1589 von den Bourbonen abgelöst wurden. Diese verloren ihre Macht spektakulär in der Französischen Revolution. Mit ihr endeten abrupt die Barockepoche und der mächtige Einfluss der katholischen Kirche.
Der Feldherr Napoleon Bonaparte krönte sich in der Folge zum Kaiser und machte sich daran, ganz Europa zu erobern. In Russland ging die Glückssträhne Napoleons zur Neige – 1815 wurde er endgültig vom Thron verbannt und auf die Atlantikinsel St. Helena geschickt. Die folgenden Jahre waren für Frankreich eine Suche nach der eigenen Identität, in welcher der Mythos der Französischen Revolution immer mehr zum staatstragenden Prinzip wurde.
Nach dem Sturz des diktatorisch herrschenden Napoleon III. im Jahr 1871 führte die Dritte Republik die Marseillaise erneut als Nationalhymne ein. Der Tag der Erstürmung der Bastille am 14. Juli wurde zum Nationalfeiertag und ist es bis heute geblieben. Aus dem Zweiten Weltkrieg, der der Dritten Republik ein Ende setzte, ging Frankreich letztlich als einer der Sieger hervor. Unter Präsident Charles de Gaulle führte das Land in den 50er Jahren zahlreiche Kolonialkriege und wurde ab 1958 zum Beginn der Fünften, stark präsidial ausgerichteten Republik zur Atommacht.
In den späten 60ern waren die Universitäten Frankreichs und vor allem die Pariser Sorbonne der Ausgangspunkt für massive Studentenproteste, die sich über ganz Europa und die USA ausbreiteten. Seit den Römischen Verträgen 1957 bildet Frankreich einen der Grundpfeiler der europäischen Einigung und ist eines der sechs Gründungsmitglieder der Europäischen Union.

Ihr Knigge für Ihren Urlaub in Frankreich

Etikett und Stil spielen in Frankreich eine große Rolle. In die Öffentlichkeit begibt man sich stets gut gekleidet. Umso mehr gilt dies für den Besuch von Gaststätten. Hier setzt man sich nicht einfach an einen Platz, sondern wartet darauf, bis der Kellner einen Tisch zuweist. Etwas lockerer sind die Gepflogenheiten diesbezüglich in Cafés und Brasserien. Menüs folgen stets einer bestimmten Logik. Nach dem Aperitif serviert man Ihnen eine kleinere Vorspeise, bevor es zum Hauptgericht geht. Dazu gönnt man sich in der Regel einen Wein. Vertrauen Sie hier ganz auf die Ratschläge des Kellners oder des Sommeliers. In Frankreich ist es üblich, dass nach dem Hauptgang Käse gereicht wird. Diesen schneiden Sie sich scheibchenweise von der Käseplatte ab und sollten sich in keinem Fall ganze Stücken herunternehmen. Das Baguette wird mit den Händen gebrochen und gegessen. Bei der Rechnung sollten Sie etwa 5 % bis 10 % Trinkgeld einplanen.
In Frankreich begrüßt man sich mit angedeuteten Küsschen auf die Wange. Die Anzahl dieser Küsschen variiert von Region zu Region. Mit zwei sogenannten „Bise“ liegen Sie selten falsch. Angefangen wird dabei stets auf der rechten Wange. In der Provence hat sich dagegen die linke Wange als Anfang des Kussrituals eingebürgert. Sich lediglich die Hände zu schütteln gilt als unterkühlt. Wenn Sie zu Franzosen nach Hause eingeladen werden, sollten Sie ein kleines Geschenk mitbringen. Ein guter Wein und Schokolade sind stets eine gute Wahl. Wenn Sie sich für Blumen entscheiden, sind Chrysanthemen sowie alles, was rot oder gelb ist, tabu.
Bei einem Urlaub an Frankreichs Stränden können Sie einige FKK-Abschnitte finden. Oben ohne zu baden ist in vielen Seebädern wie Nizza, Cannes und St. Tropez ebenfalls gestattet. Einen Unterschied bilden dabei Monaco und die Insel Korsika. Im Fürstentum ist es für Frauen wie für Männer bei Strafe verboten ohne T-Shirt durch die Stadt zu gehen. Auf Korsika werden Bußgelder auch am Strand erhoben, sobald Sie das Oberteil ablegen oder nackt ins Wasser gehen.

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