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Italien

Urlaub in Italien: Kultur, Tradition, Natur und la dolce vita

Ob Strandurlaub, Wandern durch die Berge oder kulturelle Städtereise: Ein Urlaub in Italien ermöglicht Ihnen einen Aufenthalt ganz nach Ihren Vorlieben.
Fast unbegrenzt ist die Auswahl an sehenswerten Urlaubsorten in Italien, faszinierend vielseitig ist die Natur: Der stiefelförmige Staat in Südeuropa steht wie kein Zweiter für kulturellen Reichtum, kulinarischen Genuss und bezaubernde Landschaften zwischen Bergidyll und Meereslage. Nicht von ungefähr ist „bella italia“ das Reiseziel, in dem sich die ewige Sehnsucht zahlreicher Menschen nach mediterraner Leichtigkeit, Lebensfreude und Gelassenheit widerspiegelt. Überzeugen Sie sich selbst während eines Urlaubs in Italien von der Schönheit und Eleganz des Landes zwischen den Dolomiten und Sizilien.

Wissenswertes über den italienischen Stiefel

Geografische Lage Die Halbinsel Italien erstreckt sich von Mittel- bis Südeuropa. Zum Festland kommen noch über 200 Inseln hinzu. Auf italienischem Gebiet befinden sich die eigenständigen Staaten San Marino und Vatikan.
Größe Mit einer Fläche von 301.338 km² ist Italien das flächenmäßig siebtgrößte EU-Mitglied.
Einwohnerzahl Knapp 60 Mio. Menschen leben heutzutage in Italien, fast die Hälfte davon im Großraum der zehn größten Städte des Landes.
Sprache Amtssprache ist Italienisch. In Südtirol wird auch Deutsch gesprochen, in anderen Grenzgebieten zudem Französisch und Slowenisch.
Flughafeninformationen Von den etwa 30 internationalen Flughäfen in Italien sind Rom-Fiumicino (FCO) und Mailand-Malpensa (MXP) die größten.
Reisepass/Visum Bei EU-Staatsbürgern reicht für eine Reise nach Italien ein Personalausweis.
Landesvorwahl +39
Währung Euro
Kreditkarten Besonders die Bezahlung mit VISA Card ist in Italien mittlerweile weit verbreitet.
Zeitzone Italien liegt in derselben Zeitzone wie Deutschland.

Italien und seine Klimazonen

Der Norden des Landes, etwa die Regionen Südtirol, Lombardei und Piemont sind stark von den Alpen geprägt. Dementsprechend sind die Wintermonate hier meist kalt und auch oft schneereich. In Mittelitalien, wozu etwa die Toskana oder auch Latium mit der Hauptstadt Rom zählen, ist der Einfluss des Mittelmeeres auf das Klima bereits deutlich mehr spürbar. Das führt neben warmen bis heißen Sommern dazu, dass die Winter ebenfalls angenehm sind und Minustemperaturen kaum vorkommen. Die wärmsten Monate sind Juli bis September, dann kühlt es fast nie unter 30°C ab, wodurch diese Jahreszeit ideal für Strandurlaube in Italien ist. Gerade für Stadtbesichtigungen eignen sich die milden Frühjahrsmonate besser. In Süditalien, also etwa in Apulien, Kampanien, Kalabrien und Sizilien, sowie auf den Inseln wie Sardinien herrscht ein mediterranes Klima. In diesem Landstrich wachsen bereits Olivenhaine und Orangen, von den kalten Jahreszeiten bleibt man hier fast gänzlich verschont. Selbst im Winter sinkt das Thermometer selten unter 10°C, im Sommer sind Temperaturen zwischen 30 und 40°C an der Tagesordnung.

Jahrhundertealte Kultur, naturbelassene Landschaften: Italiens Sehenswürdigkeiten
Genua, Venedig und Verona: das kunstverliebte Trio in Norditalien

Ein Urlaub in Italien ist unvollständig, ohne sie besucht zu haben: Venedig, eine der prägendsten Kulturstädte der Welt. Die Lagunenstadt inspiriert seit Jahrhunderten Künstler und Denker und war lange Zeit Mittelpunkt der gleichnamigen Republik, die vor allem künstlerisch und architektonisch einzigartige Spuren in vielen Ländern Europas hinterlassen hat. Heutzutage zählt Venedig zu den meistbesuchten Städten der Welt, was die ungestörte Besichtigung der Rialto-Brücke oder des Dogenpalastes erschwert. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine Nacht vor Ort zu verbringen. Abends nehmen die Besucherströme deutlich ab, und nachts kommen Sie vielleicht sogar in den Genuss, einen für Venedig-Verhältnisse fast leeren Markusplatz erleben zu können.
Verona liegt nur wenige Kilometer entfernt. Die Stadt ist bekannt als Handlungsort von Shakespeares „Romeo und Julia“. Der Balkon, auf dem der Dichter sich die tragische Heldin seines Stücks vorgestellt haben soll, ist in einem kleinen Hof in der Innenstadt zu besichtigen. Sehenswert ist auch Veronas Arena, die dem Kolosseum in Rom kaum nachsteht. Falls sich die Gelegenheit bietet, sollten Sie die Chance nutzen und einer Veranstaltung im Amphitheater beiwohnen. Im Sommer finden regelmäßig Aufführungen statt. Oft vergessen, aber durchaus einen Besuch wert ist Genua. Die Heimatstadt von Christoph Kolumbus begeistert mit ihrer malerischen Lage am Ligurischen Meer, der bestens erhaltenen Altstadt und dem zweitgrößten Aquarium Europas, wo vom Delfin bis zum Hai Meeresbewohner aus aller Welt untergebracht sind.

Bologna, Italiens intellektuelles Zentrum

Etwa auf halber Strecke zwischen Venedig und Florenz liegt mit Bologna die Heimat der ältesten Universität Italiens und die größte Stadt der Emilia Romagna. Hier sollten Sie den Aufstieg auf einen der ebenso schiefen wie wackelig wirkenden Türme namens Asinelli oder Garisenda wagen. Sie sind die letzten Überbleibsel der Türme von Bologna, von denen es einst um die 180 gab. Von oben erhalten Sie einen weitreichenden Blick über die roten Dächer der Stadt und ein Gefühl für die unaufdringliche Eleganz, die Bologna zu einem Zentrum der Intellektuellen und der schönen Künste gemacht hat. Autofreunden sei ein Ausflug in die Umgebung empfohlen. Eine halbe Stunde Fahrt entfernt liegt Modena mit seinem Ferrari-Museum, und nur knapp 45 min benötigen Sie bis zum Lamborghini-Museum in Sant'Agata.

Die Schönheiten der einzigartigen Toskana
Die Toskana ist reich an Städten voller Schönheit und kultureller Sehenswürdigkeiten. So verbergen sich in den engen Gassen von Florenz unzählige sehenswerte Kirchen und Paläste, wobei trotz allem an Pracht und Imposanz kein anderes Gebäude mit der Kathedrale Santa Maria del Fiore mithalten kann. Das Bauwerk mit seiner charakteristischen Kuppel gilt nicht nur als formvollendetes Meisterstück der Renaissance, sondern auch als eine der schönsten Kirchen in ganz Italien. Das nahe gelegene Pisa hat durch seinen schiefen Turm weltweite Bedeutung erfahren, die eigentliche Perle der Toskana liegt aber noch einige Kilometer weiter: Das mittelalterliche Lucca erfüllt mit seinen Gassen, Plätzen und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen historischen Bauwerken und Grünanlagen die Sehnsüchte von Italien-Urlaubern nach la dolce vita.

Die ewige Stadt Rom

Die Temperaturen steigen, der Verkehr wird hektisch, die Menschen immer lauter. Das sind sichere Anzeichen, dass Sie sich Rom nähern. Die italienische Hauptstadt ist wild, leidenschaftlich, quirlig und vor allem ein einziges großes Freiluftmuseum. Das Kolosseum, der Trevi-Brunnen, das Pantheon oder die Engelsburg: Langweilig wird es Ihnen in Rom keinesfalls werden. Zum Erholen vom Großstadtlärm eignet sich der Parco degli Acquedotti, eine riesige Grünanlage, die die Überreste von sieben Aquädukten beherbergt. Ein echter Insidertipp ist Sperlonga. Das Küstenörtchen liegt etwa 2 Stunden südlich der ewigen Stadt und bietet mit seinen kaum frequentierten Stränden eine ideale Möglichkeit, beim Baden auszuspannen.

Trubel und Genuss in Neapel und Palermo

Denn der nächste Höhepunkt wartet bereits. Auch ein Abstecher in das noch lautere Neapel, die drittgrößte Stadt auf italienischem Boden und Heimat der Pizza lohnt sich während eines Urlaubs in Italien. Danach bietet sich eine Bustour zum Vesuv an, den Sie bis zum Kraterrand besteigen können, und im Anschluss ein Besuch des historischen Pompeji, wo die Spuren eines Vulkanausbruchs lebhaft erkennbar sind. Nicht zu vergessen die Insel Ischia, die gerade einmal knapp 30 km Luftlinie von Neapel entfernt liegt. Wahrzeichen des Eilands ist die Festung Aragonese, die gegenüber dem ehemaligen Fischerdorf Ischia Ponte auf einer kleinen Felseninsel thront und Zeugnis einer bewegten Vergangenheit ist. Zahlreiche Wanderwege durch die malerische Landschaft führen Sie zu Heilquellen, Weinbergen und durch Wälder oder sogar zum Gipfel des Epomeo. Selbst im Winter können Sie beispielsweise in der Bucht von Sorgeto baden, da das Meerwasser durch vulkanische Quellen erwärmt wird.
Zum Abschluss ist die Weiterreise nach Sizilien zu empfehlen. Neben Catania ist vor allem die Inselhauptstadt Palermo sehenswert. Das Panorama der Berge im Hintergrund und die reichhaltigen Kunstschätze zeichnen die Metropole aus. Sowohl die Regionalgalerie mit Kunstwerken aus den letzten drei Jahrhunderten, als auch das Archäologische Regionalmuseum mit Exponaten aus der Frühzeit der Insel sind bemerkenswerte Ausstellungshäuser. Ein weiteres Highlights erwartet Sie vor den Toren der Stadt: Das einstige Fischerdorf Mondello schmiegt sich idyllisch an einen Berg, an dessen Ende der Stadtstrand in das strahlend blaue Meer übergeht.

Berge, Seen und Prominenz in Norditalien

Die erste Assoziation zu Italien mag oft Strand und Meer sein, die Landschaften des Stiefelstaates sind aber wesentlich vielfältiger. Vor allem im Norden präsentiert sich das Land von seiner alpinen Seite. Die Regionen Aostatal, Lombardei, Piemont und Trentino-Südtirol sind von den Alpen und den Dolomiten geprägt, und speziell die Lombardei hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Paradies für Wanderer entwickelt. Hier ragen die Berge bis zu 4.000 m auf. Schneebedeckte Gipfel wechseln sich mit saftigen Wiesen und glasklaren Gebirgsbächen ab. In dieser Region befinden sich auch einige der bekanntesten und schönsten Seen. An den Ufern des Comer Sees haben sich Prominente wie George Clooney noble Villen zugelegt, rund um den Lago Maggiore locken Kurorte wie Stresa Besucher an. Sehenswert ist zudem das Kloster Santa Catarina del Sasso, das in den steil aufragenden Felswänden thront. Das dritte bedeutende Gewässer der Lombardei und das größte des Landes ist der Gardasee. Seine lombardische Westseite ist für ihre Orangenhaine bekannt.

Cinque Terre: Der malerische Küstenstreifen in Ligurien

Nicht weit davon befindet sich Cinque Terre, zu Deutsch etwa „Fünf Ortschaften“. Dabei handelt es sich um einen Küstenstreifen in Ligurien, der wegen seines milden Klimas bekannt geworden ist. Cinque Terre erstreckt sich über 12 km und umfasst die Orte Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Die Dörfer mit ihren kunterbunten Häusern fügen sich nahtlos in die kargen Steinformationen ein, während an ihrem Ende die Felswände steil ins rauschende Meer abfallen. Die Küstenstraße bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das türkisblau schimmernde Wasser.

... und das süditalienische Pendant, die Amalfiküste

Die Amalfiküste liegt in Kampanien, etwas südlich von Neapel. Wirtschaftlich ist dieser Landesteil einer der ärmsten in ganz Italien, umso schöner präsentiert sich die Natur. Die Amalfiküste befindet sich auf der Halbinsel Sorrent und wird von den Einheimischen gern als Costa Divina, als „göttliche Küste“ bezeichnet. Auch hier schlängelt sich die Panoramastraße durch die Hügel und gibt immer wieder den Blick auf die unberührte Natur der Umgebung preis. In den Dörfern finden sich einige elegante Villen, die einen Eindruck davon vermitteln, dass die Amalfiküste schon vor Jahrhunderten ein beliebtes Erholungsziel der Stadtbewohner war. Bekannt ist die Region auch für ihre Zitronenbäume, die entlang der Küstenstraße blühen. Glaubt man den Neapolitanern, sind es die Besten der Welt.

Sardinien: Das Strandparadies vor der Küste Italiens

Wer in Italien einen Strandurlaub plant, der findet zahlreiche passende Orte. Wer allerdings die größte Auswahl an preisgekrönten Stränden zur Auswahl haben möchte, der kommt um Sardinien nicht umhin. Das Eiland liegt im Tyrrhenischen Meer, etwa 200 km vom italienischen Festland entfernt und ist nur durch eine schmale Meeresenge von der französischen Insel Korsika getrennt. Sardinien unterscheidet sich von Italien dahingehend, dass bis heute vielerorts noch die sardische Sprache und in manchen Dörfern sogar Katalanisch gesprochen wird. Neben dem überaus milden Klima begeistern vor allem die Strände. An der gesamten Küste gibt es zahlreiche kleine Buchten, meist aus feinem Sand bestehend und flach ins Meer übergehend. Von Hotelanlagen blieb die Insel bis dato weitestgehend verschont, weshalb Sie immer wieder die Möglichkeit finden, einen ganzen Strand fast für sich allein zu haben. Der oftmals weiße Sand und das türkisfarbene Meer lassen karibisches Feeling aufkommen, zudem eignet sich das klare Wasser vor Sardinien ausgezeichnet zum Tauchen oder Schnorcheln.

Überraschung in Süditalien: hohe Berge und ein Skigebiet

Ein Skigebiet würde man in Süditalien vermutlich nicht erwarten. Und trotzdem gibt es welche, und zwar im Nationalpark Pollino in Kalabrien. Die Bergwelten dieses Parks sind nicht nur ein Eldorado für Bergsteiger und Skifahrer, sondern beheimaten auch eine artenreiche Tierwelt, die sogar Wölfe umfasst. Als Wanderer begeben Sie sich auf Entdeckungsreise und treffen auf rauschende Gebirgsbäche, Wasserfälle und Felsformationen, während das Meer nur wenige Kilometer entfernt ist.

Schönheit, Genuss und Lebensfreude: Italiens Kultur

Große Feste gehören zum Leben in Italien dazu und sind ein wichtiger Bestandteil des Wir-Gefühls. Fast jede Region hat ihre eigene jährliche Veranstaltung, bei der sie ein typisches Erzeugnis der regionalen Landwirtschaft hochleben lässt. Sei es der Knoblauch, ein Wein aus lokalem Anbau, eine Salami oder die Olive. Besonders die Region Emilia Romagna hat diesbezüglich viel zu bieten, stammen doch etwa der Balsamico, der Parma-Schinken und Parmesan sowie einige der besten Olivenöle des Landes aus der Emilia Romagna.
Das Essen ist ohnehin ein elementarer Bestandteil des Lebens und wird besonders im Süden gerne als genussvolles und gesellschaftliches Ritual zelebriert. Fast jeder Landstrich hat seinen Teil zur italienischen Küche beigesteuert, die heute als beliebteste Landesküche weltweit gilt. Ein Urlaub in Italien lässt sich auch als kulinarische Rundreise gestalten. Von der üppigen und bäuerlich geprägten Kost in Südtirol lohnt sich ein Schwenk nach Friaul, wo die Polenta ihren Ursprung hat. Aus Venetien stammt das Risotto, während sich in der Toskana eine Weinverkostung lohnt und die südlichen Regionen besonders Fisch auf außergewöhnlich raffinierte Art zubereiten. In Neapel kommt weiterhin die beste Pizza auf den Tisch, und Sizilien wiederum gilt als Obstgarten Italiens, gedeihen hier doch Gemüse und Obst das ganze Jahr über.
Ferien in Italien ohne kulturellen Bezug ist wie Pizza ohne Belag. Ob Literatur, bildende Kunst, Malerei oder klassische Musik: Künstler das Landes haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Während Dante Alighieri das Italienisch in seiner heutigen Form erst möglich gemacht hat, als er seine „Göttliche Komödie“ nicht im damals dominierenden Latein verfasste, zählte Umberto Eco aus dem Piemont zu den herausragenden Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Weltweit gibt es nur wenige ähnlich formvollendete Kunstwerke zu bestaunen wie die Decken der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, die das Universalgenie Michelangelo im 16. Jahrhundert geschaffen hat, wodurch er verdientermaßen oft im selben Atemzug mit Leonardo da Vinci genannt wird.

Die wechselhafte Geschichte einer einflussreichen Kultur

Nachdem das Gebiet des heutigen Italien bereits vor etwa 1 Mio. Jahren besiedelt war, wurde der Begriff „Italia“ erstmals 1200 v.Chr. von griechischen Einwanderern verwendet und bezeichnete zunächst nur Kalabrien. Während der Herrschaft der Römer setzte sich diese Bezeichnung erstmals für das Territorium bis zu den Alpen durch, das bereits einem großen Teil des heutigen Staatsgebiets entsprach. Als die Römer Europa eroberten, wuchs der Einfluss der italienischen Kultur auf den Kontinent. Das Imperium fand erst im 5. Jahrhundert ein endgültiges Ende und damit zerbrach auch das heutige Italien. Während große Gebiete fortan von den Byzantinern regiert wurden, zerbröckelte der Rest des Landes in zahlreiche kleinere Reiche.
Die folgenden Jahrhunderte waren überaus wechselhaft. Die Regionen wurden immer wieder von verschiedenen Völkern eingenommen und beherrscht. So finden sich heute in manchen Landesteilen keltische oder französische Spuren, während sich besonders im Norden das österreichisch-ungarische Kaiserreich verewigt hat. In diesen kriegerischen Zeiten florierte in vielen Provinzen die Kreativität, und besonders in Venetien und der Toskana entstanden künstlerische Werke, die bis heute weltbekannt sind.
Erst 1861 kam es zu einer Vereinigung. Unter König Viktor Emanuel II. wurde das Königreich Italien ausgerufen und somit zu großen Teilen das heutige Land begründet. Doch die Zeiten blieben wechselhaft. In den 1. Weltkrieg trat Italien erst spät ein und konnte im Konflikt mit Österreich die Gebiete Südtirol und Trentin sowie die Hafenstadt Triest zurückerobern. Nachdem es auch im 2. Weltkrieg maßgeblich beteiligt gewesen war, wurde 1946 die Monarchie abgeschafft. Zwei Jahre später trat die Verfassung in Kraft, auf der der Staat bis heute gründet.

Hilfreiche Tipps für Ihren Urlaub in Italien

Allzu knappe Kleidung ist in Italien eher selten und wird oft ein wenig schief beäugt, mögen es doch die modebewussten Azzuri lieber schlicht und stilvoll. Heikel wird es insbesondere beim Besuch von Kirchen und anderen religiösen Bauwerken. Hier wird vorausgesetzt, dass Knie und Schultern der Besucher bedeckt sind, andernfalls kann es schon mal passieren, dass man dezent hinausgebeten wird.
Vor allem in der Hauptstadt gehören einige Kirchen zu den beliebtesten Sightseeing-Spots, ganz besonders im Sommer kommt es davor oft zu richtigen Staus. Bei den Sehenswürdigkeiten in Rom sollten Sie immer vorab überlegen, ob sich das Anstellen wirklich lohnt. Italien ist vor allem an archäologischen Schätzen unglaublich reich und in vielen Fällen gibt es in anderen Städten eine ähnliche Ausgrabungsstätte, die schöner, aber viel weniger frequentiert ist. Und wenn Sie eine Sehenswürdigkeit besuchen, denken Sie daran: zurückhaltend agieren. In den letzten Jahren hat es einige Fälle gegeben, in denen Urlauber beim Posieren für Fotos historische Gegenstände beschädigt haben. Seitdem achtet die Polizei vermehrt auf Roms Schätze und stellt bspw. auch dann saftige Strafen aus, wenn sich Besucher am Trevi-Brunnen zu einem gepflegten Picknick niederlassen.
Ganz allgemein gilt, dass Politik und Fußball Themen sind, zu denen man sich eher zurückhaltend äußern sollte, ganz besonders im Süden des Landes. Seit jeher steht Süditalien wirtschaftlich im Schatten des reichen Nordens, deswegen sollte man Themen wie den Fußballklub Juventus Turin, wenn überhaupt, nur in Turin ansprechen. Im Süden gibt es noch ein weiteres Tabu-Thema, nämlich die Mafia. Insbesondere in Kalabrien und Sizilien reagieren die Menschen auf dieses Wort oft sehr gereizt.
Gewöhnungsbedürftig an vielen italienischen Trattorien ist, dass häufig keine Speisekarten vorhanden sind. Die Tagesgerichte sind entweder einer Tafel zu entnehmen oder werden einem vom Personal mündlich vorgeschlagen. Trinkgeld wird meist nur in Touristenlokalen erwartet.

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