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Jordanien

Ob Wellness am Toten Meer, Rundgänge durch altehrwürdige Städte, Wüstensafaris oder Wassersport am Roten Meer – ein Urlaub in Jordanien ist abwechslungsreich.

Überblick

Jordanien – das sind natürliche Attraktionen wie das Tote Meer und architektonische Meisterleistungen, wie sie zum Beispiel in der Felsenstadt Petra zu finden sind. Begeben Sie sich auf die Spuren einer untergegangenen Kultur antiker Nomadenstämme und folgen Sie den Pfaden mit biblischer Bedeutung. Neben den kulturellen Höhepunkten verführt das Königreich mit seiner Tauch- und Baderegion Aqaba zu einem erholsamen Urlaub in Jordanien.
Geografische LageJordanien grenzt im Norden an Israel und Syrien, im Osten an Irak und Saudi-Arabien, im Süden an das Rote Meer mit einer Seegrenze zu Ägypten und im Westen an das Westjordanland.

Geografische Lage
Jordanien grenzt im Norden an Israel und Syrien, im Osten an Irak und Saudi-Arabien, im Süden an das Rote Meer mit einer Seegrenze zu Ägypten und im Westen an das Westjordanland.

Größe
Die Staatsfläche misst knapp 90.000 km² und ist etwa so groß wie Portugal.

Einwohnerzahl
In Jordanien leben über 9,5 Mio. Menschen.

Sprache
Die Amtssprache ist Arabisch. In den größeren Städten wird Englisch verstanden.

Flughafeninformationen
Das Königreich hat zwei internationale Flughäfen: Amman (AMM) und Aqaba (AQJ).

Reisepass/Visum
EU-Bürger benötigen für die Einreise einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Das zwei Monate gültige Visum erwerben Sie gegen eine Gebühr am Zielflughafen oder bei der Botschaft Ihres Heimatlandes.

Landesvorwahl
+962

Währung
Die offizielle Landeswährung ist der Jordan-Dinar.

Kreditkarten
An den Geldautomaten bekommen Sie mit Ihrer Kreditkarte und mit Ihrer EC-Karte, sofern letztere das Maestro- oder Cirrus-Symbol hat, problemlos Geld. Zudem ist in größeren Städten bargeldloses Bezahlen verbreitet.

Zeitzone
UTC+3, UTC+2 Winterzeit

Die beste Reisezeit wählen

Im Norden und Westen des Landes herrscht ein mediterranes Klima. Hier zeigt das Thermometer in der Winterhälfte durchschnittlich 17°C und im Sommer deutlich über 25°C an. Der Osten und die Küstenregion werden bestimmt von einem kontinentalen Wüstenklima. Nach angenehmen Temperaturen um 20°C zwischen November und Mai erwärmt sich die Luft ab Juni auf 35°C und mehr. Wer im Roten Meer baden oder tauchen möchte, findet ganzjährig bei durchweg 22°C Wassertemperatur ideale Bedingungen vor. Für Besichtigungen und Rundreisen in Jordanien empfehlen sich die Monate April, Mai, Oktober und November.

Entdecken Sie Jordanien: Amman – die weiße Hauptstadt

Bereits 6500 v.Chr. war die Ortschaft im Nordwesten des Landes besiedelt. Anfangs breitete sie sich auf sieben Hügeln aus, heute erstreckt sich die lebhafte Metropole auf über 19 Hügel und die dazwischenliegenden Täler. Die Erhebungen dienen in der großflächigen Stadt als natürliche Orientierungspunkte. Seit 1921 ist sie die Hauptstadt Jordaniens, in der mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung lebt. Außergewöhnlich ist das Häusermeer, das aus hellem Sandstein gebaut oder mit Marmor verkleidet wurde. Dadurch erstrahlt die Metropole bei Sonnenuntergang in romantischem Weiß.

Auf Ihrer Reise nach Amman erwarten Sie eine Vielzahl an Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Ein Besuch in einem Hamam, zum Beispiel im Alf Layla Wa Layla oder im Al-Pasha ist nicht nur eine Erholung für Körper und Geist, sondern auch eine gute Möglichkeit, die einheimische Kultur kennenzulernen. Anschließend locken die vielen Lokalitäten mit einem kulinarischen Angebot an arabischen Köstlichkeiten. Probieren Sie einmal die kleinen Vorspeisen wie Hummus oder den Salat Taboulé und als Hauptgericht die unterschiedlichen Variationen an Kebas. Auch die traditionellen Cafés, in denen gerne Mokka getrunken und Shisha geraucht wird, sind beliebte Treffpunkte. Weitaus quirliger geht es auf den Basaren, wie auf dem Souk Al-Bukharieh in der Altstadt zu.

Auf den Spuren von Ammans Sehenswürdigkeiten erwarten Sie eindrucksvolle Ruinen aus der griechischen, römischen und osmanischen Herrschaftszeit. Die Zitadelle Jabal al-Qala'a besitzt eine ganze Reihe an Monumenten vergangener Epochen. Unvergesslich ist hier der Umayyaden-Palast aus dem Jahre 720 n.Chr. Zudem haben Sie von der 837 m hohen Festung auf dem Raghadan-Hügel aus einen wunderschönen Blick auf das Zentrum. Einen Kontrast zur historischen Architektur bietet der moderne Bau der König-Abdullah-Moschee. Seit 1989 steht das auffällige Gotteshaus für ein neuzeitliches Amman.

Aqaba – Jordaniens Tor zum Roten Meer

Die einzige Hafenstadt des Landes ist zugleich der wichtigste Badeort. Rund um die modernen Ferienresorts bietet der Sandstrand ideale Voraussetzungen für entspannende Ferientage. Wer hingegen seinen Urlaub in Jordanien sportlich gestalten möchte, der findet hier ebenfalls beste Bedingungen. Ob Schwimmen, Wasserski oder Bootfahren – die umfassenden Freizeiteinrichtungen nebst Ausrüstungsverleih für Surfer und Schnorchler lassen das Wassersportlerherz höherschlagen. Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist die schillernde Unterwasserwelt am Golf von Aqaba. Entdecken Sie auf einem geführten Tauchgang oder an Bord eines Glasbodenboots die bunten Korallenbänke und tropischen Fische.

Neben den Wassersportmöglichkeiten und dem hohen Erholungswert besticht die Hafenstadt mit einem interessanten Zentrum. Besuchen Sie beispielsweise das Archäologische Museum, begeben Sie sich auf den Spuren der Geschichte in die Mameluckenburg und besichtigen Sie die beiden Moscheen Sharif Hussein bin Ali und Sheikh Zayed. Absolut lohnenswert in dieser Ferienregion ist zudem ein Spaziergang zur Ausgrabungsstätte Ayla, deren steinerne Zeitzeugen aus der Zeit um 850 n.Chr. stammen. Am besten lassen sich die Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder bequem mit einer Pferdekutsche erkunden. Doch ganz gleich, für welche Art der Fortbewegung Sie sich entscheiden, der mit 165 m höchste Fahnenmast der Welt dient als perfekter Orientierungspunkt.

Und auch Shoppingliebhaber finden in Aqaba ein wahres Paradies wie aus 1001 Nacht, denn als Freihandelszone ist die Stadt ein preisgünstiger Ort für Elektronik, Kleidung und vieles mehr. Bummeln Sie durch die Shoppingmalls oder zeigen Sie Ihr Verhandlungsgeschick auf dem Basar am Princess-Salma-Park. Anschließend laden die nationalen und internationalen Lokale zum Verweilen ein.

Petra – eines der neuen sieben Weltwunder

Zu einer der schönsten Sehenswürdigkeiten Jordaniens zählt die berühmte Felsenstadt Petra. Mit ihrer strategisch perfekten Lage zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer galt der Ort vom 5. Jahrhundert v.Chr. bis zum 3. Jahrhundert n.Chr. als wichtiger Handelsplatz. Hier, im Wadi Musa, kreuzten sich einst die wichtigsten Karawanenrouten. Unter anderem war das auf der Weihrauchstraße der Fall.

Es ist schon erstaunlich, welche baulichen Fähigkeiten die Nabatäer besaßen. Sie schufen inmitten einer kargen Landschaft künstliche Oasen zur Wasserbewirtschaftung, errichteten Opferplätze und führten ein hochentwickeltes Leben in einer alten Zivilisation. Lange Zeit konnten die Bewohner zwischen der 1,5 km langen Schlucht des Siq und den schroffen Felswänden des Edom-Gebirges ein friedliches Dasein führen, bis die Araber sie im 7. Jahrhundert vertrieben. Geblieben sind imposante Bauwerke, wie das römische Theater, der Felsentempel Ad Deir und die Gräber an der Königswand. Seit 1985 steht die mystische Welt von Petra unter dem Schutz der UNESCO. Im Jahr 2007 folgte die Ernennung zu einem der neuen sieben Weltwunder. Übrigens: Die Felsenstadt war Drehort für den ersten Indiana-Jones-Film.

Eine Reise vom Norden ins Zentrum des Landes

Das fruchtbare Jordantal ist geprägt von sattem Grün und bietet Ihnen mit seinen Wäldern Abwechslung zum Wüstensand. Sein Reichtum an Wasser und landwirtschaftlichen Nutzflächen entlang der Seidenroute wussten schon die Römer gewinnbringend zu nutzen. Neben der natürlichen Schönheit beeindruckt der Norden des Landes mit gut erhaltenen Ruinen in den einst römischen Städten. Besuchen Sie beispielsweise in der Ortschaft Jerash das Südtheater aus dem Jahre 90 n.Chr. oder im Dorf Umm el-Jimal die alten Kasernen.

Abenteuerlustige Reisende machen sich während ihres Urlaubs in Jordanien in Begleitung eines ortskundigen Reiseführers auf den Weg in die Wüste Zentraljordaniens. Die Naturschutzgebiete Azraq und Shawmari sind die Heimat vieler Zugvögel, Strauße und Antilopen. Südlich davon erhebt sich das Wüstenschloss Qasr Amra aus dem Jahre 700 n.Chr. in den Himmel. Spektakulär ist auch der Panoramablick in Umm Qais. Die knapp 400 m hoch gelegene Stadt eröffnet Ihnen eine weite Sicht bis hin zu den angrenzenden Nachbarstaaten Israel und Syrien.

Unterwegs von Süd nach Nord

Gerne nennen die Einheimischen ihren Nationalpark Wadi Rum den Grand Canyon von Jordanien. Das Areal östlich von Aqaba überrascht mit bizarren Felsformationen und tiefen Schluchten, wo Wanderer und Bergsteiger auf ihre Kosten kommen. Schenken Sie auch den sieben Säulen der Weisheit und den über 4.000 Jahre alten Felsenzeichnungen Aufmerksamkeit.

Der schon im Alten Testament erwähnte Königsweg beginnt in Petra und führt bis nach Amman. Dabei passieren Sie zunächst von Süd nach Nord die Burgruine Shobak und das Dana-Naturschutzgebiet. Wandern Sie auf geführten Touren durch Jordaniens größtes Biosphärenreservat und lassen Sie sich von der vielfältigen Flora und Fauna beeindrucken. Die Route verläuft weiter zur Kreuzfahrerburg Kerak, zur Festung Machaerus und schließlich zum Toten Meer. Das salzhaltige Naturwunder liegt 400 m unter dem Meeresspiegel und ist die natürliche Adresse für einen Wellnesstag. Weiter oberhalb finden Sie die heißen und schwefelhaltigen Quellen von Ma'in und den Berg Nebo, von wo aus Moses das gelobte Land erblickt haben soll. Vorbei an den fruchtbaren Ebenen des Jordan-Flusses mit der Taufstelle Jesu geht es zur Mosaikstadt Madaba, zur Ausgrabungsstätte Umm er-Rasas und abschließend in die Hauptstadt.

Ferien zwischen Feierlichkeiten und Kulinarik

Zu den bedeutendsten religiösen Feiertagen zählt zweifelsfrei das Eid al-Fitr. Das mehrtägige Opferfest bildet den Abschluss des Fastenmonats Ramadan und wird landesweit ausgedehnt zelebriert.
Neben dem Tag der Unabhängigkeit am 25. Mai widmen sich die Einheimischen auch alljährlich der Königsfamilie; begangen werden zum Beispiel der Geburtstag von König Abdallah II. am 30. Januar und der Ehrentag von König Hussein am 14. November.

Den traditionellen Feierlichkeiten schließen sich verschiedene Kulturwochen und Konzerte an. Ob die Marathonläufe im April und Dezember, eine Oldtimer-Rallye im Frühjahr oder das Jordan-Festival im Juli – der Veranstaltungskalender ist prall gefüllt.

Das üppige Essen spielt nicht nur bei den meisten Festen eine wichtige Rolle, sondern ist auch Ausdruck der herzlichen Gastfreundschaft. Gewürze, Kräuter und Joghurt bilden die wichtigsten Zutaten in der jordanischen Küche. Beginnen Sie Ihr Mahl mit einem knusprigen Fladenbrot und probieren Sie anschließend das Nationalgericht Mansaf, das aus Reis und Lammfleisch besteht. Zum Nachtisch servieren Ihnen die Jordanier süße Spezialitäten mit Honig, Feigen und Nüssen.

Eine Reise mit der Zeitmaschine

Archäologische Funde haben bewiesen, dass vor über 9.000 Jahren das heutige Staatsgebiet besiedelt war. Immer wieder kam es zwischen den Stämmen der Moabiter, Nabatäer, Perser und Babylonier zu Kämpfen, bis schließlich die Griechen im Jahre 332 v.Chr. die Macht übernahmen.

Nachdem das heutige Jordanien 106 n.Chr. eine römische Provinz wurde, prägte der Herrschaftsbereich des Islam ab 636 n.Chr. das Land nachhaltig, bis im Jahr 1517 die Osmanen einwanderten.
Mit dem Zerfall des Osmanischen Reichs gewann England an Einfluss und setzte ab 1921 Abdullah Ibn al-Hussein als Befehlshaber in Transjordanien ein. Es entstand ein selbständiges Emirat unter der Federführung der britischen Krone. Schrittweise entließ Großbritannien seine Enklave nach dem Zweiten Weltkrieg in die Unabhängigkeit.

Angetrieben durch den erst 18-jährigen Thronnachfolger Hussein I. verließ die britische Militärherrschaft 1956 das Land und es entwickelte sich eine Erbmonarchie. Nach den kämpferischen Auseinandersetzungen um die Gebietsansprüche auf dem heutigen Territorium von Israel und Palästina folgte 1994 der Friedensvertrag.

Ihr Urlaub in Jordanien – das sollten Sie wissen

Aus Respekt vor dem Gegenüber begrüßen sich die Einheimischen im Stehen. Während sich Männer die Hand reichen, wird von Frauen der erste Schritt erwartet. Wenn Sie ein Angebot oder eine Einladung dankend ablehnen möchten, schütteln Sie einfach den Kopf und legen dazu Ihre rechte Hand aufs Herz. Übrigens: Wenn Ihre Fußsohle beim Sitzen auf einen Jordanier gerichtet ist, wird dies als Beleidigung aufgefasst.

Bevor Sie von Menschen ein Foto machen, fragen Sie am besten um Erlaubnis. Gänzlich vermieden werden sollte das Ablichten von verschleierten Frauen, militärischen Anlagen und während der Religionsausübung. Zudem sind Fragen oder Kommentare zum Nahostkonflikt sowie zu Palästina und Israel unangebracht. Generell stößt Gottlosigkeit in der arabischen Welt auf Unverständnis.

Bei Ihrer Ankunft am Zielflughafen wird das Reisegepäck nochmals kontrolliert. Achten Sie daher auf die Einfuhrbestimmungen. Schon die Mitnahme von Zeitschriften mit pornografischen Inhalten oder unseriösen Bildern wird geahndet. Auch die Hotels führen beim Betreten Stichproben durch Abtasten und mit Metalldetektoren durch. Halten Sie immer Ihren Ausweis bereit.

Das Feilschen um den besten Preis gehört in Jordanien zur Tradition. Zeigen Sie Ihr Verhandlungsgeschick jedoch nur bei wirklichem Kaufinteresse auf einem der Basare. In staatlichen Einrichtungen und Einkaufsläden stehen die Preise fest. Übrigens: Der Freitag gilt als Ruhetag.

In islamischen Ländern empfiehlt sich dezente Kleidung, die Arme und Beine bedeckt. Meist gehen sogar die Einheimischen an den öffentlichen Stränden vom Toten und Roten Meer bekleidet baden. Für westliche Besucher ist hingegen eine luftige Strandkleidung in den Ferienresorts kein Problem, sofern auf „Oben-Ohne“ und Nacktbaden verzichtet wird. Beim Besuch einer Moschee sollten weibliche Nicht-Muslime ein Kopftuch tragen.
In Anerkennung einer erbrachten Leistung freut sich das Servicepersonal über Trinkgeld. Die Höhe richtet sich in erster Linie nach Ihrer Zufriedenheit. In der Regel werden Rechnungsbeträge aufgerundet, 5-10 % gelten als Richtwert.