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Neuseeland

Reise nach Neuseeland: Landschaften wie aus einer anderen Welt

Bei Reisen nach Neuseeland erwarten Sie imposante Naturlandschaften von Fjorden, Gletschern und Gebirgen bis zu Paradiesstränden, Seen und Regenwäldern.
Dass sich "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson Neuseeland als Drehort ausgesucht hat, mag kaum verwundern – die Landschaftsbilder der beiden Inseln sind wahrlich wie aus einer anderen Welt und stellten so die perfekte Bühne für die Fantasiewelt Mittelerde. Die gewaltige Naturvielfalt Neuseelands bündelt sich auf einer kompakten Fläche, die kleiner als Deutschland ist. So sind Sie der Küste immer ganz nah und können gar am gleichen Tag Snowboarden und Surfen gehen. Bei Reisen in Neuseeland scheint hinter jeder Kurve eine neue Entdeckung zu warten, sei es ein Wasserfall, eine Höhle oder eine einsame Bucht mit Lavastrand.

Die wichtigsten Daten für Ihre Neuseeland Reise im Überblick

 

Geografische Lage Neuseeland besteht aus einer Nord- und einer Südinsel, die ca. 2.000 km südöstlich des australischen Kontinents im Pazifik liegen.
Größe Mit rund 268.000 km² macht Neuseeland etwas mehr als zwei Drittel der Fläche Deutschlands aus.
Einwohnerzahl Lediglich 4,5 Mio. Einwohner leben in Neuseeland, davon weniger als 1 Mio. Menschen auf der Südinsel.
Sprache Offizielle Amtssprachen sind Englisch und Maori sowie Neuseeländische Gebärdensprache.
Flughafeninformationen Die wichtigsten Flughäfen in Neuseeland sind Auckland Airport (AKL) und Wellington International (WLG) auf der Nordinsel, Christchurch International (CHC) und Queenstown Airport (ZQN) auf der Südinsel.
Reisepass/Visum Für touristische Aufenthalte unter 90 Tagen ist die Einreise mit Reisepass visumsfrei.
Landesvorwahl +64
Währung Neuseeland-Dollar (NZD)
Kreditkarten Mit Ihrer Kreditkarte können Sie problemlos Bargeld am Automaten abheben und in Geschäften, Restaurants und Hotels bargeldlos bezahlen.
Zeitzone UTC+12

Klima und beste Reisezeit für Ihren Urlaub in Neuseeland

Das Klima in Neuseeland unterteilt sich in zwei Zonen: Der Norden der Nordinsel ist eine subtropische Zone mit milden Wintern, während der Rest des Landes in eine gemäßigte Klimazone fällt. Aufgrund der geografischen Lage weitab des Äquators auf der südlichen Erdhalbkugel verhalten sich die Jahreszeiten in Neuseeland umgekehrt zu den deutschen Verhältnissen. Sprich, wenn in Deutschland tiefster Winter herrscht, ist es in Neuseeland Hochsommer. Die beste Reisezeit hängt von den geplanten Aktivitäten ab, doch lässt sich allgemein festhalten, dass die Sommermonate zwischen Dezember und Februar für die meisten Unternehmungen geeignet sind. Dann scheint meist die Sonne bei Temperaturen um die 20°C bis 25°C und Outdoorfreunde kommen bei Wanderungen und Wassersportaktivitäten wie Surfen und Rafting auf ihre Kosten. Viele Neuseelandkenner und Einheimische empfehlen auch den Frühling für Reisen, wenn alles blüht und die Temperaturen äußerst mild und angenehm sind. Der Winter ist, abgesehen von den Höhenlagen, zwar recht mild, bringt aber in der Regel auf der Nordinsel und weiten Teilen der Südinsel viel Regen mit sich. Er eignet sich allerdings für Skiurlaube in den Alpen der Südinsel.

Reisen nach Neuseeland – unglaubliche Naturlandschaften und quirlige Städte
Die lebhafte Landeshauptstadt Wellington

Immer wieder schafft es Wellington in weltweiten Rankings lebenswerter Städte auf einen der vorderen Plätze. Wer die lebendige Hauptstadt Neuseelands auf Rundreisen kennenlernt, wird sich darüber kaum wundern, liegt Wellington doch in formidabler Lage eingekesselt zwischen Hügeln und Meer und weiß mit einer höheren Dichte an Bars, Cafés und Restaurants als New York zu überzeugen. Die liebliche Uferpromenade ist gesprenkelt mit poetischen, in Stein gemeißelten Zitaten lokaler Künstler und bietet tolle Blicke auf den Hafen. Zugleich stoßen Sie dort auf das neuseeländische Nationalmuseum Te Papa Tongarewa, das Besucher mit außergewöhnlichen Exponaten wie dem weltweit größten Tiefseetintenfisch begeistert. Das Te Papa stellt zudem die Geschichte der indigenen Bevölkerung Neuseelands und deren Verhältnis zu anderen Bevölkerungsgruppen anschaulich dar und schließt auch gleich noch die nationale Kunstgalerie mit ein.
Kultur ganz anderer Art bestaunen Einheimische und Reisende in der Cuba Street mit ihren zahlreichen Straßenkünstlern und angesagten Boutiquen, Bars und Cafés. Nach Erkundungen des überschaubaren und fußläufigen Stadtzentrums lohnt dann ein Besuch des Botanischen Gartens in Hanglage. Hier schlendern Sie nicht nur durch die charmanten Gartenanlagen, sondern genießen zudem eine der schönsten Aussichten über ganz Wellington. Am besten erreichen Sie den Botanischen Garten an Bord des ikonischen Cable Cars in kräftigem Rot. Wenn Sie noch etwas höher hinaus wollen, ist der Abstecher zum Aussichtspunkt des Mount Victoria empfehlenswert, an dessen Hang sich farbenfrohe Holzhäuser schmiegen. Bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zur Südinsel auf der anderen Seite der Cookstraße.

Auckland: Stadt der Segel

Auckland im Norden der Nordinsel ist mit knapp 1,5 Mio. Einwohnern die größte Stadt Neuseelands und rund ein Drittel der gesamten Bevölkerung lebt hier. Den Beinamen „Stadt der Segel“ erhielt Auckland von den zahlreichen Masten in ihren Marinas – insgesamt sind stolze 135.000 Boote hier registriert. Nicht zuletzt ist die Metropole aber auch für ihre ungewöhnliche Lage zwischen zahlreichen Buchten und ganzen 48 vulkanischen Gipfeln berühmt. Der prominenteste und höchst gelegene Krater ist der des Mount Eden, von wo aus Sie einen fantastischen Blick über die Skyline und das gesamte Umland bekommen.

Das urige Christchurch

Besonders seit den Erdbeben in 2010 und 2011 ist das überschaubare Christchurch auf der Südinsel eine Stadt im Wandel. Viele britisch angehauchte Gebäude sind im Stadtzentrum nach wie vor erhalten und beherbergen einige der wichtigsten Kunstinstitutionen des Landes wie das Canterbury Museum. Die Kunstgalerie der Stadt schafft mit ihrem hochmodernen Bau einen interessanten Kontrast zu den alten Architekturdenkmälern. Eine originelle Tram führt inklusive Kommentar in einer Schleife vorbei an einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, während Sie im wundervollen Botanischen Garten über Pfade durch bunt leuchtende Blumenbeete schlendern.

Saftig grüne Hügel und pittoreske Buchten – das Northland

Nördlich von Auckland beginnt der oberste Zipfel Neuseelands, das reizende Northland. Das Landschaftsbild ist hier geprägt von sanften, grünen Hügeln, die sich aufgrund der schmalen Form des Northlands nie allzu weit von der Küste entfernt befinden. Die Küstenstreifen sind geprägt von unzähligen Buchten mit immer neuen Gesichtern, wobei besonders die Bay of Islands an der Ostküste hervorsticht. Mehr als 140 kleine Inselchen mit subtropischer Vegetation sprenkeln hier den Pazifik unmittelbar vor der Küste und beherbergen zudem noch wichtige Maori-Artefakte. Auch ist es hier möglich, Delfine und Wale in freier Wildbahn zu beobachten.
Ein weiteres Highlight ist Cape Reinga an der Spitze einer schmalen Landzunge am nördlichen Ende des Northlands. An diesem Kap fließen die Tasmanische See und der Pazifik vor der Kulisse steiler Klippen und winziger Buchten zusammen. Ein Leuchtturm mit Wegweiser zeigt Ihnen an, wie weit Sie nun von zu Hause entfernt sind. Dann fällt Ihr Blick noch auf die gigantischen Te-Paki-Sanddünen, die Sie im Rahmen einer Tour erklimmen können. Highlight ist auf einem Bodyboard die steilen Sandhänge wieder hinunterzurasen. Wenn Sie dann an der Westküste das Northland wieder Richtung Auckland hinunterfahren, kommen Sie am berühmten Ninety Mile Beach vorbei. Zwar verspricht der Name ein wenig zu viel, doch ist die tatsächliche Länge von 60 Meilen oder 96 km sicherlich immer noch sehr beeindruckend – hier finden Sie jederzeit einen Strandabschnitt ganz für sich alleine und können den Strand sogar mit einem Geländewagen befahren.

Coromandel und Bay of Plenty: dichte Wälder und Strandresorts

Orientieren Sie sich von Auckland aus Richtung Süden, so gelangen Sie schon bald zur Halbinsel Coromandel, die mit dichten Wäldern überzogen ist. Eine Schleife führt vorbei an winzigen Buchten und verschlafenen Dörfern und endet in der Bay of Plenty. Die lang gezogene Bucht vulkanischen Ursprungs rühmt sich mit blitzend weißen Stränden, an denen sich einige der feinsten Strandresorts Neuseelands angesiedelt haben. Zudem finden Sie hier einige ganz ursprüngliche Maori-Dörfer und stoßen im Inland auf Rotorua mit seinen heißen Quellen und natürlichen Schlammbädern.

Unterwegs zum Lake Taupo

Während die Reise Richtung Coromandel und Bay of Plenty Sie an der Ostküste entlang führt, lohnt die Route über Waitomo im Westen ebenso, bevor beide Strecken dann am Lake Taupo im Herzen der Nordinsel zusammenlaufen. In Waitomo locken nämlich immense Höhlen, in denen Millionen von Glühwürmchen an den Wänden leuchten – ein Anblick, der seinesgleichen sucht. Wagemutige seilen sich darüber hinaus auf Wunsch in den tiefen Schlund dieser Höhlen ab. Am Lake Taupo, der den riesigen Krater eines erloschenen Vulkans füllt, kommen Aktivurlauber hingegen im Rahmen vielfältiger Wassersportmöglichkeiten auf ihre Kosten: Das Spektrum reicht von Wind- und Kitesurfen bis zu Kajakausflügen. Wer noch etwas mehr Adrenalin sucht, sollte einen White-Water-Rafting-Trip an den nahe gelegenen Huka Falls ins Auge fassen. Die reißenden Stromschnellen des Waikato River, der den Lake Taupo bedient, zerren dabei an Ihrem Schlauchboot und sorgen für jede Menge Nervenkitzel. Alternativ bestaunen Sie die leuchtend türkisen Stromschnellen von einer Fußbrücke aus.

Geheimtipp: Cape Palliser

Ganz im Süden der Nordinsel erwartet Sie dann ein weiteres Kap mit einer idyllischen und wilden Szenerie, das nach wie vor als Geheimtipp gilt. Das Cape Palliser lässt sich gut von Wellington aus als Tagestrip ansteuern, der Sie über eine bezaubernde Küstenstraße bis zum Kap führt. Dort begegnen Sie einer Robbenkolonie in freier Wildbahn und können die riesige Treppe zu einem urigen Leuchtturm erklimmen. Ihre Mühen werden mit einem weiten Blick über die schroffe Küstenlandschaft mit ihren steil abfallenden Felswänden belohnt.

Einsame Traumbuchten im Abel-Tasman-Nationalpark

Einer der schönsten Nationalparks Neuseelands ist der Abel Tasman im äußersten Norden der Südinsel. Seine Markenzeichen sind unberührte Traumbuchten mit feinen Stränden und türkisen Wogen, sowie üppige tropische Regenwälder im unmittelbaren Hinterland der Küste. Die hauchdünne und lang gezogene Landzunge Farewell Spit gleich nebenan ist hingegen eine eher unbekannte Sehenswürdigkeit. Scheinbar endlose weiße Dünen mit Feinsand säumen diese Landzunge an der Golden Bay, deren Brandung mit gewaltigen Felsen gesprenkelt ist.

Die Neuseeländischen Alpen

Weiter südlich erheben sich dann vor Ihren Augen plötzlich die schneebedeckten Kuppen der Neuseeländischen Alpen nahe Christchurch. Über den Arthurs Pass überqueren Sie den Gebirgsrücken im Inland oder entspannen sich inmitten des Bergambientes im heißen Quellwasser der Hanmer Springs. Der höchste Gipfel des Gebirges ist der Mount Cook oder Aoraki, wie ihn die Maori nennen, mit stolzen 3.724 m. Ganz in seiner Nähe stoßen Sie dann gleich noch auf zwei weitere der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Neuseelands – die Gletscher Fox und Franz Joseph. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Ehrfurcht erregenden Eiszungen per Helikopter von oben beobachten wollen oder gar eine Besteigung wagen. Alternativ bestaunen Sie das Eis von Aussichtspunkten aus, die Sie über schöne Wanderwege vorbei an Lagunen mit surrealen Wasserfarben erreichen.

Das Fjordland im Süden

Noch weiter südlich wird die Zivilisation immer spärlicher, bis Sie dann im unberührten Fjordland ankommen. Hier zeigt sich die Natur Neuseelands von einer besonders mystischen Seite und der Milford Sound gehört zweifelsohne zu den schönsten Fjorden der Welt. So schön sogar, dass die Landschaften des Nationalparks Te Wahipounamu und Fjordland als UNESCO-Welterbe geschützt sind. Der Milford Sound lässt sich sowohl bei mehrtägigen Wanderungen als auch an Bord eines Bootes im Rahmen von Tagesausflügen erkunden. Hierbei fahren Sie bis zur Mündung ins offene Meer hinaus, während Ihre Reise von Pinguinen und Robben begleitet wird. Halten Sie zurück an Land mal Ausschau nach dem scheuen Kiwi, Neuseelands flugunfähigem Wappenvogel, dem Sie hier und andernorts mit etwas Glück begegnen. Wesentlich leichter ist es da, auf den endemischen und äußerst intelligenten Papagei Kea zu treffen.

Von Festivitäten bis Kulinarik – Leckerbissen neuseeländischer Kultur

Kulturell besonders interessant sind in Neuseeland die Maori-Feierlichkeiten, die einen großartigen Einblick in die indigene Kultur der Inseleinwohner bieten. Eines der wichtigsten Festivals ist das Kawhia Kai in der Region Waikato unweit von Hamilton. Der Fokus dieses Festes im Februar liegt insbesondere auf Maori-Kulinarik, während im gleichen Monat das Te Ra o Waitangi in Wellington die Partnerschaft von Maori und den Neuankömmlingen im Namen der Englischen Krone feiert.
Zu den prominentesten architektonischen Sehenswürdigkeiten Neuseelands gehört der Sky Tower in Auckland, der mit seinen 326 m zu den höchsten Bauwerken in der südlichen Hemisphäre zählt. Adrenalinsüchtige stürzen sich per Bungee-Seil vom Observationsdeck aus in die Tiefe und überhaupt sind die Einwohner des Landes äußerst wagemutig und Extremsportarten zugetan. Besonders deutlich wird dies in Queenstown, das sich als Abenteuerzentrum der Südinsel etabliert hat – das Angebot reicht hier von Ziplining und Off-Roading bis zu Fallschirmspringen und White-Water-Rafting.
Kultur ganz anderer Art kommt aus dem eher ruhigen Gisborne auf der Nordinsel, das den berühmten neuseeländischen Autor Witi Ihimaera hervorgebracht hat. Zu den herausragendsten Werken des ersten publizierten Maori-Autors gehören „Yellow Brick Road“ und „The Whale Rider“. Wie auch die in Wellington geborene Katherine Mansfield schrieb Ihimaera vor allen Dingen Kurzgeschichten. Nennenswert sind zudem die Arbeiten von Lloyd Jones, dessen wichtigstes Buch „Mister Pip“ an den famosen Charles Dickens Roman „Große Erwartungen“ angelehnt ist.
Die Kulinarik Neuseelands ist ein Mix aus Maori-Einflüssen, britischen Spezialitäten und weiteren pazifischen, asiatischen und europäischen Komponenten sowie vielfältigen Meeresfrüchten. Die aus dem Südpazifik vor Jahrhunderten immigrierten Maori brachten polynesische Pflanzen mit sich, darunter Süßkartoffeln. Noch heute sind diese Teil typischer Gerichte wie Hangi, das in Erdöfen zubereitet wird. Wie auch in England sind herzhafte Torten beliebt und ebenso haben es Fish and Chips bis auf die andere Seite des Erdballs geschafft. Darüber hinaus wird das Grillen in Neuseeland ganz groß geschrieben und ist ein Anlass für die ganze Familie und den Bekanntenkreis zusammenzukommen.

Jüngstes Land der Erde: die Geschichte Neuseelands

Neuseeland trägt den Beinamen „Jüngstes Land der Welt“ aufgrund seiner sehr späten Besiedlung durch Menschen. Die ersten Siedler landeten möglicherweise schon 1000v.Chr. aus dem polynesischen Raum kommend, doch kann dies nicht mit Sicherheit bestätigt werden. Fest steht, dass spätestens zu Beginn des 14. Jahrhunderts Polynesier hier siedelten und dass diese die Vorfahren der Maori sind.
Ein erster Kontakt mit den Maori durch die Niederländer unter Abel Tasman wurde 1642 hergestellt, endete jedoch blutig. Erst mehr als hundert Jahre später sendeten die Briten eine weitere Expedition unter dem berühmten Seefahrer James Cook in Richtung Neuseeland. Captain Cook umsegelte Neuseeland und begann die Inseln zu kartografieren. Nach und nach siedelten dann Europäer insbesondere auf der Nordinsel und stellten einen freundlich gesinnten und auf Handel basierenden Kontakt mit den Maori her.
Zwischen 1829 und 1835 kam es allerdings zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Maori und Europäern, bevor dann eine vereinte Nation gegründet wurde, um den Frieden zu sichern. Für eine kurze Zeit war das souveräne Neuseeland geboren, doch schon bald darauf annektierten die Briten das Land, um einer Kolonialisierung durch die Franzosen vorzubeugen. Neuseeland wurde Teil des Britischen Reiches und immer mehr europäische Siedler landeten. Im Jahr 1861 führte die Entdeckung von Gold auf der Südinsel zu einer Verlagerung der Landeshauptstadt von Auckland im Norden nach Wellington im Süden der Nordinsel, um die Interessen ortsnäher zu vertreten. Aufgrund des wachsenden Bevölkerungsanteils europäischer Einwanderer und damit einhergehenden Landansprüchen kam es wiederum zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit den Maori. Deren Zahl reduzierte sich in dieser Epoche stark und bis in die 1970er Jahre wurden die Ureinwohner des Landes offen diskriminiert. Heutzutage setzt sich die Regierung für eine Förderung der Maori-Kultur ein.

Nützliche Reisetipps für Neuseeland

Das Inselreich im Pazifik lässt sich wunderbar per Mietwagen erkunden, was Ihnen ultimative Unabhängigkeit gewährt. Dabei sind besonders Campervans in den unterschiedlichsten Größen beliebt. Sollten Sie sich für diese Reisevariante entscheiden, gilt es in Neuseeland den Linksverkehr zu beachten. Campingplätze finden Sie über das gesamte Land verteilt, auch an abgelegeneren Orten. Solche Übernachtungsmöglichkeiten reichen von recht spartanischen Zeltplätzen mit nur der nötigsten Wasserversorgung bis zu luxuriösen Camps mit Annehmlichkeiten wie Restaurants, Supermärkten und Unterhaltungsmöglichkeiten. Bei Übernachtungen im eigenen Auto außerhalb von Campingplätzen drückt die Polizei für gewöhnlich ein Auge zu oder bittet Sie freundlich weiterzufahren.
In Sachen Benimmregeln gibt es in Neuseeland wenig zu beachten, da die Kultur im Allgemeinen der in Europa sehr ähnlich ist. Allerdings wird der Umgang mit Alkohol hier etwas strikter gehandhabt. Wundern Sie sich nicht, wenn man Sie in Supermärkten beim Alkoholkauf nach einem Ausweis fragt, denn damit sichern sich die Geschäfte gegen die extrem harschen Strafen beim Verkauf an Minderjährige ab.
Trinkgelder werden in neuseeländischen Bars, Restaurants und Cafés nicht erwartet und nur bei wirklich überragendem Service gegeben. „BYO“ oder „Bring your own“ ist als Nachwirkung strikter Alkoholgesetze und teurer Ausschanklizenzen noch immer Teil der Gastronomie und so können Sie in manchen Restaurants Ihre eigenen alkoholischen Getränke mitbringen und am Tisch konsumieren. Taxifahrten werden aufgerundet aber darüber hinaus ist auch hier kein Trinkgeld üblich.
Maori und ihre zahlreichen Kulturstätten ohne Erlaubnis zu fotografieren, ziemt sich nicht. Tabu-Gesprächsthemen gibt es bei Reisen in Neuseeland kaum, allenfalls die Unterdrückung der Maori in der Vergangenheit, die heute zu einer Politik der Wiedergutmachung führt.

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