ALDI Reisen
Jetzt Traumreise finden!

Indien

Indien begeistert mit atemberaubender Kultur, Herzenswärme und leckeren Köstlichkeiten. Hier erhalten Sie die wichtigsten Infos zu Ihrer Reise nach Indien.

Überblick

Indien ist vielleicht eines der vielfältigsten sowie interessantesten Länder der Welt und eine spannende Destination voller Gegensätze. Eine der ältesten Zivilisationen der Menschheit ist auf dem Sprung in die Moderne. Dabei werden Traditionen und Religionen weiterhin liebevoll gepflegt, wenn auch gleichzeitig ein großes Interesse an modernen Technologien und Entwicklungen besteht. Während Ihrer Reise durch Indien werden Sie spektakuläre Landschaften erleben – von der farbenfrohen, tropischen Unterwasserwelt bis zum höchsten Gebirge der Erde. Dabei werden Sie vom Duft der exotischen Blumen, würzigen Chai-Tees und scharfen Currys begleitet.

Geografische Lage
Indien liegt in Südasien. Die Nachbarstaaten sind Bangladesch, Bhutan, Myanmar, China, Nepal und Pakistan.

Größe
Indien ist mit einer Fläche von ca. 3.287.000 km² das zweitgrößte Land in Asien und fast zehnmal so groß wie Deutschland.

Einwohnerzahl
Mit einer Bevölkerung von etwa 1,3 Mrd. Menschen ist Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt.

Sprache
Amtssprachen sind Hindi und Englisch. Daneben gibt es über 100 Sprachen aus verschiedenen Sprachfamilien.

Flughafeninformationen
Direktflüge ab Deutschland gibt es nach Delhi, Mumbai, Bengaluru und Chennai. Daneben gibt es knapp 80 weitere Flughäfen in die wichtigsten Regionen.

Reisepass/Visum
Für die Einreise benötigen deutsche Staatsbürger einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum.

Landesvorwahl
+91

Währung
Indische Rupie, eingeteilt in 100 Paise

Kreditkarten
Mit VISA/MasterCard können Sie an den Geldautomaten Bargeld abholen. Zahlen per Kreditkarte ist in Großstädten und gehobenen Hotels möglich, darüber hinaus wird fast ausschließlich Bargeld akzeptiert.

Zeitzone
UTC+5:30

Wetter und Klima in Indien – von tropisch heiß bis angenehm kühl

Indien wird grob in drei Klimazonen eingeteilt: den tropischen Süden, das subtropische Zentral- und Nordindien sowie die alpine Bergregion im hohen Norden. Dies führt zu völlig verschiedenen Wetterlagen, je nachdem wohin Sie Ihre Indienreise verschlägt. Im tropischen Süden ist es sehr warm und meist schwül. Die Trockenzeit ist in Südindien etwa von Oktober bis März. Dabei heizt sich das Land immer mehr auf und so kann es ab April mit Temperaturen von über 40°C sehr heiß werden. In diesem Zeitraum setzt der Monsun ein.

Zentral- und Nordindien sind subtropisch und es treten starke Temperaturschwankungen auf. Die Temperaturen liegen im Winter bei 10 bis 15°C und können sich im April/Mai auf 40°C steigern. In den meisten Landesteilen setzt der Monsun im Juni ein. Generell ist die beste Reisezeit von Oktober bis März. Je weiter nördlich Sie reisen, desto kühler wird es im Dezember und Januar. Die alpine Region des Himalaya und seiner Vorgebirge bereisen Sie am besten in den europäischen Frühlings- und Sommermonaten. Im Winter wird es kalt und es kann zu starken Schneefällen kommen, die Bergwanderungen sehr gefährlich bis unmöglich machen.

Unvergessliche und einzigartige Sehenswürdigkeiten auf einer Reise durch Indien. Neu-Delhi – Die turbulente Hauptstadt

Indiens Hauptstadt gibt sich chaotisch und offen. In der quirligen Stadt mit 19 Mio. Einwohnern leben und arbeiten die Superreichen neben den Ärmsten. Es gibt exklusive Boutiquen, Hotels und Nachtclubs, aber auch einfache Straßenhändler, Fahrradrikschas und Bettler. Neben seinen modernen Neubauten und dem schicken Lifestyle bietet Neu-Delhi seinen Gästen historische Paläste und bunte Tempel. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich das Rote Fort, eine Festungsanlage aus rotem Sandstein sowie die Jamia Masjid, die größte Moschee Indiens. Ebenfalls aus dem typisch roten Sandstein ist die Siegessäule Qutb Minar, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Schlendern Sie durch die verwinkelten Altstadtgassen von Old Dehli und stöbern Sie in den bunten Märkten nach Souvenirs.

Mumbai – Filmmetropole und größte Stadt Indiens

Mumbai ist eine Ansammlung von sieben Inseln und liegt an der Westküste Indiens. Mit 12,9 Mio. Einwohnern im direkten Stadtgebiet ist Mumbai die größte Stadt in Indien. Berühmt, weit über die Landesgrenzen hinaus, ist das ehemalige Bombay aufgrund seiner Filmindustrie – genannt Bollywood. Die schier endlose Fülle an historischen Stätten, Museen, Parks und Stränden machen Mumbai zu einem absoluten Muss auf Ihrer Reise nach Indien. Wahrzeichen der Metropole ist das Gateway of India, ein historischer Triumphbogen am Thane Creek. Etwa 2 km entfernt ist der Bahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus, ein architektonisches Schmuckstück der Stadt. Er wurde zu Ehren des goldenen Regierungsjubiläums von Königin Viktoria errichtet und zieht jedes Jahr tausende von Besuchern an. Wer an der Geschichte Indiens interessiert ist, der sollte einen Besuch im Gandhi Museum einplanen. Colaba – bunter Stadtteil und Schauplatz des Indien-Klassikers „Shantaram“ – lädt mit den zahlreichen Cafés, Shops und kolonialen Gebäuden zu einem spannenden Stadtspaziergang ein.

Agra und sein Taj Mahal

Das Taj Mahal in Indien ist das unumstrittene Wahrzeichen des Landes, es gehört zu den sieben neuen Weltwundern und ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Indiens. Das beeindruckende Gebäude liegt in der quirligen Stadt Agra, nur rund 230 km von Delhi entfernt. Das Bild dieses mystischen Bauwerks vergisst der Besucher nie mehr. Auf einer 100x100 m großen Marmorplattform ließ der Großmogul Shah Jahan das schneeweiße Mausoleum für seine große Liebe Mumtaz Mahal erbauen. 20.000 Handwerker errichteten im Zeitraum von 1631 bis 1648 dieses Meisterwerk aus Marmor, Edel- und Halbedelsteinen. Neben der wunderbaren Architektur wird Sie auch die Liebesgeschichte berühren. Mumtaz Mahal starb bei der Geburt ihres 14. Kindes. Der Großmogul konnte diesen Verlust kaum ertragen und suchte Linderung seines Schmerzes durch das Großprojekt „Taj Mahal“. Der Legende nach wünschte sich Mumtaz Mahal auf dem Sterbebett ein Grabmal, das die Welt noch nicht gesehen hat. Shah Jahan hat ihr diesen Wunsch definitiv erfüllt.

Amritsar und der goldene Tempel

Ein weiteres Highlight Ihres Urlaubs in Indien ist ein Besuch der Stadt Amritsar und des Harmandir Sahib im nordindischen Bundesstaat Punjab. Umgangssprachlich nennt man dieses glänzende Highlight goldener Tempel. Es handelt sich um die heiligste Stätte der Sikhs. Erbaut im 16. Jahrhundert von Arjun Dev wurde der Tempel im 19. Jahrhundert unter Ranjit Singh erweitert. Das mit Gold belegte Bauwerk liegt in einem kleinen See und ist von einer Palastanlage umgeben. Die Tore der Anlage sind nach allen vier Himmelsrichtungen geöffnet, ein Symbol dafür, dass den Sikhs Menschen aller Nationen und Religionen willkommen sind. Über Lautsprecher werden permanent Verse aus dem heiligen Buch rezitiert. Täglich pilgern tausende von Menschen an diesen heiligen Ort. Jedem Pilger ist es gestattet bis zu drei Nächte in Folge in der Palastanlage zu übernachten. Kostenlos wird einfaches Essen verteilt. Die Stimmung vor allem zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist unbeschreiblich.

Rajasthan – majestätischer Wüstenstaat

Der Bundesstaat Rajasthan ist der meistbesuchte Teil des Landes und das zu Recht. Die großen Städte der Region kommen majestätisch daher. Massive Palastanlagen sind bezeichnend für den Bundesstaat der Maharadschas und Könige. Zahlreiche interessante Orte Indiens liegen hier. Die geschäftige Hauptstadt Jaipur ist Zentrum der Textil- und Schmuckindustrie. Jaipur wird aufgrund der Färbung ihrer Altstadthäuser auch als die pinkfarbene Stadt bezeichnet. Weit über die Landesgrenzen hinaus ist Jaipurs Palast der Winde bekannt. Er wurde im Jahr 1799 erbaut. Die außergewöhnliche Architektur diente den zahlreichen Damen des Hofes dazu Ausschau zu halten, ohne dabei gesehen zu werden. Weitere Highlights sind das Observatorium Jantar Mantar und die zahlreichen Forts in der Stadt und Umgebung.

Neben der Hauptstadt lohnt auch ein Besuch der beliebten Städte Jodhpur, Jaisalmer und Udaipur. Die blaue Stadt Jodhpur besticht durch die vielen azurblauen Häuserfassaden und die dominante Festungsanlage Meherangarh, die die Stadt überragt. Udaipur wird auch als Venedig des Ostens bezeichnet. Fast unwirklich schmiegen sich die reich verzierten Stadthäuser an das Seeufer. Mittendrin im stillen Gewässer liegt das Lake Palace Hotel, das dem James Bond Film „Octopussy“ als ein Schauplatz diente. Jaisalmer ist die bekannteste Wüstenstadt Rajasthans. Die Festung, in warmen Naturtönen, beherbergt den historischen Stadtkern mit Jainpalast, kunstvollen Havelis, kleinen Cafés und Geschäften. Jaisalmer ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Kamelsafari in die Thar-Wüste.

Mutter Ganges – der heilige Fluss

Der Ganges spielt eine zentrale Rolle im Leben der Inder. Mutter Ganges ist der heiligste Fluss der Inder, an dessen Küste zahlreiche wichtige Pilgerstätten liegen. Die Bedeutendsten sind Rishikesh, Haridwar und Varanasi. Rishikesh und Haridwar liegen näher an der Quelle, weshalb der Ganges hier noch relativ sauber ist. Rishikesh hat sich, seit dem Aufenthalt der Beatles in den 1960er-Jahren, zur Welthauptstadt des Yoga entwickelt. Unzählige Yogaschulen, Ashrams und Meditationszentren schmücken die schöne Stadt. Dominiert wird das Bild Rishikeshs von der Laksman Jhula Brücke, die beide Uferseiten des Ganges miteinander verbindet. Haridwar ist einer der heiligsten Orte der Hindus. Jährlich pilgern Hunderttausende hierher und lassen sich segnen. Jeden Abend finden beeindruckende Feuerzeremonien an den Ghats der Stadt statt. Der Basar lädt zum Bummeln und Shoppen ein.

Varanasi ist eine der ältesten Städte Indiens. Sie gewährt ganz tiefe Einblicke in die hinduistische Religion. Nach Varanasi kommen die Gläubigen um zu sterben oder ihre verstorbenen Angehörigen einäschern zu lassen. Sie glauben fest daran, dass die Unsterblichkeit lockt, wenn sie hier versterben und verbrannt werden. In der Stadt ist der Tod allgegenwärtig, was für den ein oder anderen Reisenden definitiv eine Herausforderung ist. Aber Varanasi lehrt, beeindruckt und bleibt unvergessen.

Südindien – Baden, Backwaters und Ayurveda

Der indische Süden steht ganz im Motto von Gesundheit, Entspannung und Wasser. Die langen Strände Goas sind touristisch bestens erschlossen und laden zum Verweilen und Ausgehen ein. Hier können Sie Yoga praktizieren, Wassersport betreiben, ausgiebig shoppen, wilde Parties feiern oder ein kühles Bier mit Blick auf das Meer genießen. Während die Strände des Bundesstaates Goa in den 1960er-Jahren noch als Geheimtipp bei den Hippies galten, haben sie sich zwischenzeitlich zur bekanntesten indischen Baderegion entwickelt. Wenn Sie sich auf Ihrer Reise durch Indien nach Sandstrand und einem Bad im warmen Meer sehnen, besuchen Sie Goa.

Ein weiteres Highlight am Wasser sind die Backwaters im Bundesstaat Kerala. Auf rustikalen Hausbooten erkunden Sie das weitverzweigte Wasserstraßennetz zwischen Kochi und Kollam. Sie fahren entlang an tropischen Feuchtwäldern und Mangroven. Sehenswert sind auch die Kokos-, Reis- und Kautschukplantagen. Die Stadt Kochi, die an einem Naturhafen gelegen ist, hat noch mehr zu bieten: Auf Fort Kochi steht die älteste von Europäern erbaute Kirche Indiens, in der Vasco da Gama beigesetzt wurde. An der Nordspitze der Halbinsel befinden sich die berühmten chinesischen Fischernetze. Die Netze, die an schweren Holzkonstruktionen hängen, sollen bereits im 13. Jahrhundert von Chinesen importiert worden sein.

Kulturelle Höhepunkte des Landes

Bei der unendlichen Anzahl an Festen und Feiertagen kann der Reisende schnell den Überblick verlieren. Das international bekannteste und farbenfroheste Fest der Inder ist das Holi, das zwischen Ende Februar und Mitte März stattfindet. Es markiert den Frühlingsanfang sowie den Sieg des Guten über das Böse und ist ein offizieller Feiertag. Zu Beginn der bis zu 10-tägigen Feierlichkeiten wird ein Feuer entzündet. Die Feiernden bewerfen sich an Holi gegenseitig mit buntem Farbpulver oder eingefärbtem Wasser. Am Ende ist alles und jeder bunt, es wird schwer sich gegenseitig zu erkennen. Dadurch heben sich auch die Unterschiede durch Kasten, Alter und Geschlecht kurzzeitig auf. Ein weiteres beeindruckendes Ereignis ist das Lichterfest Diwali. Je nach Region wird dieses Fest unterschiedlich gefeiert. Es kann zwischen einem und fünf Tagen zelebriert werden. Häuser werden geschmückt und erleuchtet, außerdem finden kleine und große Feuerwerke statt. Hintergründe sind ebenfalls regionsabhängig, aber die Kernbedeutung von Diwali ist überall gleich. Auch hier wird wieder der Sieg des Guten über das Böse bzw. des Lichts über die Dunkelheit gefeiert. Jedes Jahr seit 1947 wird am 15.08. der Unabhängigkeitstag groß gefeiert. Inder aller Kasten und Religionen feiern gemeinsam den Tag der Loslösung des britischen Empires.

Neben den wichtigen Festlichkeiten sind es die kleinen Dinge, die Indiens Kultur ausmachen. An jeder Ecke hat man den betörenden Duft brennender Räucherstäbchen in der Nase, der typische Gewürztee wird als Zeichen der Gastfreundschaft angeboten und selbst der taffste Manager macht Yoga und konsultiert den Ayurvedaarzt. Indien ist anders als der Rest der Welt und das spiegelt sich auch ganz deutlich in der aromatischen Küche wider. Vegetarier finden ein wahres Eldorado aus gekochtem Gemüse mit dicken Soßen, verschiedensten gebratenen Reisgerichten, leckeren frittierten Samosas und Pakoras. Aber auch Fleischliebhaber kommen bei aromatischen Hähnchen-, Ziegen-, Schweinefleisch- und Fischgerichten auf ihre Kosten. Und noch ein Tipp: Lassen Sie sich die Nachspeisen nicht entgehen und probieren Sie Gulab Jamun. Das sind frittierte Teigbälchen mit aromatisiertem Zuckersirup, vor allem lauwarm serviert ein absoluter Genuss.

Indiens Geschichte – ein kurzer Überblick der wichtigsten Ereignisse

Die Geschichte Indiens beginnt, nach heutigem Kenntnisstand, bereits 3.000 v.Chr. als das Volk der Arya in den heutigen Nordwesten einwanderte. Sie legten den Grundstein für das Kastensystem und den Hinduismus. Im 6. Jahrhundert vor Christus entwickelten sich die heutigen Hauptreligionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus. Um das Jahr 0 bildete sich das erste zentralistische Hindureich und mit ihm die Sanskritliteratur sowie zahlreiche Wissenschaften.

Im 10. Jahrhundert nach Christus eroberten islamische Völker den Nordwesten und führten das Scharia Gesetz ein. Zahlreiche Tempel wurden zerstört und Schutzgelderpressung war an der Tagesordnung. Während der Mogulherrschaft entstand eine große Kluft zwischen den Religionen, die bis heute spürbar ist. Zahlreiche Versuche ein Großreich zu errichten, scheiterten. Zuerst versuchten es im Jahr 1761 die Afghanen und anschließend 1775 und 1818 die britische Ostindiengesellschaft. Dennoch herrschte die britische Ostindiengesellschaft bis zum Sepoyaufstand 1857 über das Land und beutete es aus. Die Niederschlagung dieses Aufstands brachte Indien allerdings noch mehr unter den Einfluss der britischen Krone und so wurde Königin Viktoria gleichzeitig Kaiserin von Indien. Die Trennung zwischen Briten und Indern wurde immer massiver, wobei den Einheimischen immer mehr Rechte genommen wurden. Der indische Nationalismus wuchs und 1885 wurde der indische Nationalkongress gegründet. Mahatma Gandhis Kongresspartei ging aus dem Nationalkongress hervor und forderte in den 1920er-Jahren die Unabhängigkeit Indiens. Gandhi führte zahlreiche Kampagnen gegen die britischen Machthaber durch. Aber erst ein Wechsel der britischen Regierung 1945 führte zu Indiens Unabhängigkeit.

Aufgrund der enormen Differenzen kam es zur Spaltung des islamischen und hinduistischen Teil Indiens – heute als Pakistan und Indien bekannt. Im Rahmen dieser Teilung fanden gewaltige Auseinandersetzungen statt bei der ca. 1 Mio. Menschen ums Leben kamen. Gandhi setzte sich für die Gleichberechtigung Pakistans ein und wurde am 30.01.1948 von einem fanatischen Hindu ermordet. Bis heute ist Mahatma Gandhi der Nationalheld des Landes.

Tipps für Ihre Reise durch Indien

„Namaste“ bedeutet „Guten Tag“ auf Hindi. Jeder Inder wird Sie freudig anstrahlen, wenn Sie ihn so begrüßen. Selbst wenn das Ihr einziges indisches Wort ist, es wird Ihnen sicherlich einige Türen bzw. Herzen auf Ihrer Reise durch Indien öffnen. Ein Handschlag zur Begrüßung ist in Indien eher die Ausnahme. Normalerweise faltet man die Hände vor der Brust und verbeugt sich leicht.

Achten Sie auf angemessene Kleidung. Wählen Sie auch in den tropischen Regionen Sachen, die mindestens Schulter und Knie bedecken. Es gilt, je weniger touristisch erschlossen die Region ist, in die Sie reisen, desto bedeckter sollten Sie sich kleiden. Beachten Sie außerdem, dass Sie beim Betreten von Wohnungen und Tempelanlagen Ihre Schuhe ausziehen. In Indien wird normalerweise mit den Händen gegessen. In Restaurants und Hotels liegt allerdings Besteck bereit. Sollten Sie dennoch in den Genuss einer Einladung zu einem Inder nach Hause oder in ein typisch indisches Lokal kommen, dann benutzen Sie nicht die linke Hand beim Essen und schnäuzen Sie sich nicht am Tisch. Die linke Hand gilt als unrein und sollte so wenig wie möglich benutzt werden. Zahlen Sie nicht mit links und zeigen Sie nicht mit den Fingern der linken Hand auf Dinge oder gar Menschen. Auch hier gilt, je touristischer der Ort, desto toleranter und verständnisvoller sind die Inder. So verpönt wie die linke Hand sind auch Füße. In Indien sitzt man oft auf dem Boden. Zeigen Sie nicht mit den Fußsohlen in Richtung anderer Menschen. Das sitzen im Schneidersitz ist deshalb empfehlenswert.

Die Inder lieben Fotos und machen ständig Schnappschüsse, dennoch gibt es Tabus. Öffentliche Einrichtungen und Militäranlagen dürfen nicht fotografiert werden. Fragen Sie der Höflichkeit halber auch die Menschen um Erlaubnis, bevor Sie ein Foto schießen. Wundern Sie sich nicht – die Inder sind ein sehr kontaktfreudiges Volk. Sie werden sicherlich oft angesprochen und ausgefragt. Halten Sie sich bei politischen und sexuellen Themen zurück, das könnte zu Missverständnissen führen. Generell gilt es zwar die wichtigsten Verhaltensregeln zu beachten, aber die Inder sind insgesamt sehr entspannte und tolerante Menschen. Sollten Sie in ein Fettnäpfchen treten, dann lächeln Sie freundlich und es wird Ihnen sicher nichts übel genommen.