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Kambodscha

Abenteuerliche Reise nach Kambodscha – Kultur, Tempel und Trauminseln

Eine Reise nach Kambodscha wird durch die weltberühmten Tempelanlagen, die intakten Regenwälder und traumhaften Strände zu einem einzigartigen Erlebnis.
Kambodschas weltberühmtes Wahrzeichen – die Tempelanlage Angkor Wat – zieht jährlich Tausende von Besuchern an. Doch das ursprüngliche und authentische Land hat sehr viel mehr zu bieten. Die Hauptstadt Phnom Penh lohnt einen Besuch. Das Kardamomgebirge ist einer der letzten intakten Regenwälder Südostasiens. Es gibt sogar noch Flussdelfine in diesem Urlaubsparadies. Natürlich kommt auch die Entspannung nicht zu kurz: Traumhafte Inseln laden auf einer Reise durch Kambodscha zum Baden und Relaxen ein. Trotz ihrer tragischen Vergangenheit sind die Kambodschaner zudem unglaublich gastfreundlich und voller Herzenswärme.

Die wichtigsten Daten und Fakten zu Kambodscha

Geografische Lage Kambodscha liegt in Südostasien am Golf von Thailand. Die Nachbarländer sind Thailand, Myanmar und Laos.
Größe Das Land erstreckt sich über eine Fläche von ca. 181.000 km².
Einwohnerzahl Rund 15 Mio. Menschen leben in Kambodscha.
Sprache Die Landessprache in Kambodscha ist die Khmer-Sprache, aber Englisch ist als Geschäftssprache nicht unüblich.
Flughafeninformationen Die drei größten Flughäfen liegen in Siem Reap (REP), Phnom Penh (PNH) und Sihanoukville (KOS).
Reisepass/Visum Deutsche benötigen einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass und zusätzlich ein Visum. Das Visum kann entweder vor Anreise oder bei Einreise besorgt werden.
Landesvorwahl +855
Währung Kambodschanischer Riel
Kreditkarten Mit VISA/MasterCard können Sie an den Geldautomaten Bargeld abholen. Zahlen per Kreditkarte ist in großen Hotels und Restaurants häufig möglich. Bargeld ist das gängige Zahlungsmittel, vorzugsweise werden US-Dollar akzeptiert.
Zeitzone UTC+7

Wetter und Klima in Kambodscha

Das tropisch-feuchte Klima wird durch den Monsun in zwei Jahreszeiten geteilt. Von November bis März werden die Temperaturen, aufgrund der kontinentalen Nordostwinde, trocken und etwas kühler. Die Regenzeit Kambodschas ist in der Zeit von April bis Oktober. Während dieser Phase prasseln 70-80 % der jährlichen Niederschlagsmenge herab. Am trockensten ist es mit 1.000 mm pro Jahr am Tonle Sap, dem größten See Südostasiens. Die meisten Niederschläge werden an den Westhängen der Gebirge gemessen. Mit 5.300 mm pro Jahr erreicht das Elefantengebirge die Höchstmenge. Doch keine Sorge, es regnet dabei nicht tagelang. Normalerweise kommt es an den Nachmittagen und Abends zu kurzen, sehr heftigen Schauern. Kambodscha liegt sehr nah am Äquator, weshalb die Temperaturen das ganze Jahr über relativ konstant sind. Der heißeste Monat April, der auch den Beginn der Regenzeit markiert, hat im Durchschnitt 30°C. Es kann aber durchaus auch Tage mit 40°C geben. Am kältesten ist es im Dezember mit durchschnittlich 26°C.

Kambodschas bedeutendste Sehenswürdigkeiten
Die Hauptstadt Phnom Penh

Die Hauptstadt des Landes, Phnom Penh, hat rund 2 Mio. Einwohner. Sie liegt am Tonle-Sap-Fluss im Südwesten Kambodschas. Hier befindet sich das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum. Phnom Penh ist anders als andere Hauptstädte Südostasiens. Auf den Straßen geht es noch gemächlich zu und außerdem kann man sich kaum verlaufen. Ähnlich wie New York sind Phnom Penhs Straßen nach einer Art Gitternetz angelegt und nummeriert. Die Straßen mit geraden Nummern verlaufen von West nach Ost und die ungerade Nummerierten von Nord nach Süd. Phnom Penh ist zwar eine der kleinen Großstädte Asiens, dennoch muss es sich in Sachen Leuchtreklamen, Glitzer und Nachtleben nicht verstecken.
In der kambodschanischen Hauptstadt gibt es überall Garküchen mit leckerem Essen, eine schöne Uferpromenade zum Schlendern und auch die Nachtmärkte laden zum Stöbern, Shoppen und Schlemmen ein. Trotz des ganzen Vergnügens kommt man an der tragischen Vergangenheit nicht vorbei, wenn man in Phnom Penh ist. Ein Besuch der Killing Fields macht betroffen: Hier wurden schätzungsweise 200.000 Menschen durch die Roten Khmer hingerichtet. Auch das berüchtigte S-21 Gefängnis der Roten Khmer und das Tuol-Sleng-Genozid-Museum sind ein Teil der Millionenstadt.

Siem Reap: das Tor zu den Tempeln

Die 150.000-Einwohner-Stadt ist das Tor zur berühmtesten Tempelanlage Kambodschas – dem Angkor Wat. Dieser ist das absolute Wahrzeichen des Landes, weshalb Siem Reap sehr viele internationale Besucher hat. Das merkt man der Stadt an: Anders als im Rest des Landes erkennt man hier deutlich den westlichen Einfluss. Teure Boutiquen und Restaurants sprießen und alles dreht sich um die Tempel in Angkor.

Die berühmte Tempelstadt Angkor

Aber was genau ist so faszinierend am Angkor Wat, dass die Tempelanlage jährlich rund 2 Mio. Urlauber anzieht? Die sagenhafte Tempelstadt Angkor liegt in wunderschöner Natur mitten im Dschungel. Die ehemalige Hauptstadt der Khmer ist das größte religiöse Bauwerk der Welt und erstreckt sich über 200 km². Zentrum der historischen Parkanlage ist der Tempel Angkor Wat, der der gesamten Anlage ihren Namen verleiht und in nur 37 Jahren erbaut wurde. Der Tempel selbst besteht aus einem 31 m hohen Turm, der von einer 800 m langen Galerie aus fein gearbeiteten Figuren und Flachreliefs in großen und kleinen Tempeln umgeben ist. Das gesamte Areal der Anlage kann aufgrund der schieren Größe nicht zu Fuß bewältigt werden. Es gibt die Möglichkeit Angkor Wat entweder per Fahrrad, Motorrad, Tuk-Tuk, Tourbus oder sogar auf dem Rücken eines Elefanten zu entdecken. Egal, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, denken Sie daran Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und ausreichend Wasser mitzubringen. Besonders schön ist die Anlage in der Dämmerung. Es bietet sich an, bereits bei Sonnenaufgang vor Ort zu sein. Neben dem wunderschönen Lichteinfall schützt Sie diese frühe Stunde auch vor schweißtreibenden Temperaturen.

Kratie und die letzten Süßwasserdelfine

Malerisch am Mekong-Fluss gelegen zeigt sich die Stadt Kratie ihren Besuchern. Im Gegensatz zu den meisten anderen kambodschanischen Städten ist Kratie nicht zerbombt worden. Exzellent erhaltene Bauwerke der Khmer und Franzosen machen den Charme von Kratie aus. Immer mehr Menschen legen hier einen Stopp auf ihrer Kambodscha Reise ein, auch um von hier aus die berühmten Irawadidelfine zu sehen, von denen es nur noch circa 120 Exemplare gibt.

Die Provinz Battambang

Diese Region liegt im Nordwesten des Landes und grenzt an Thailand. Die zweitgrößte Stadt Kambodschas, Battambang, liegt in dieser Provinz und gab ihr den Namen. Es besteht die Möglichkeit, von Siem Reap eine Flussreise nach Battambang zu machen, die durch atemberaubende Landschaften führt. In Battambang selbst können Sie wunderschöne und gut erhaltene Kolonialbauten bestaunen. Besonders lohnt auch ein Ausflug in die Umgebung. Etwa 12 km außerhalb liegt der Berg Phnom Sampeau. Dort kann man mehrere Tempel und Kalksteinhöhlen besichtigen. Letztere wurden von den Roten Khmer teilweise für grausame Szenen missbraucht und als sogenannte Tötungskammern benutzt. Wenn Sie sich nicht von der Vergangenheit dieser Naturwunder beeinflussen lassen, dann können Sie einen herrlichen Ausblick genießen. Achtung: Die frechen Makaken-Äffchen versuchen immer wieder, den Urlaubern Kleinigkeiten abzuluchsen. Eine fröhlicheres Highlight der Stadt ist der Bamboo Train. Eine einfache Bambuskonstruktion mit kleinem Motor, die es auf eine Geschwindigkeit von bis zu 15 km/h bringt, kutschiert Reisende in die nähere Umgebung Battambangs. 13 km nördlich von Battambang liegt der Tempel Wat Ek Phnom. Im Inneren wurde der Bau einer gigantischen Buddha-Statue begonnen, allerdings stoppte die Regierung dieses Vorhaben. Die Statue würde die zeitlose Schönheit des Tempels zerstören. Die Einheimischen selbst pilgern gerne hierher und nutzen den Tempel auch als Picknickstätte.

Die Region am Tonle Sap

Battambang liegt am Tonle Sap, dem größten See Südostasiens. Er ist eines der fischreichsten Gewässer der Erde und gehört zusammen mit der Stadt Battambang zum Tonle-Sap-Biosphärenreservat. Im Süden des Sees tritt der Fluss Tonle Sap aus, der in Phnom Penh in den Mekong mündet. Jedes Jahr im Juni und November kann man hier ein einzigartiges Naturschauspiel bewundern. Im Juni führt der Mekong-Fluss rund viermal mehr Wasser als im Rest des Jahres. Diese Wassermassen entstehen durch das Schmelzwasser des Himalajagebirges und die Monsunregenfälle. Kambodscha ist ein sehr flaches Land, weshalb die enormen Wassermengen des Mekong so gewaltig sind, dass sie den Tonle Sap zurückdrängen und dieser seine Fließrichtung ändert. Sein Wasser wird zurück in den Tonle-Sap-See geleitet und füllt diesen wieder. Zum Vergleich: In der trockenen Jahreszeit hat der See eine Oberfläche von ca. 3.000 km² und im September, dem Höhepunkt der Überflutung, eine Oberfläche von etwa 10.400 km². Im November dreht sich das Spektakel wieder herum. Der Mekong führt weniger Wasser und der Tonle Sap ändert erneut seine Fließrichtung.

Sihanoukvilles exotische Strände

Entspannung sollte auf Ihrer Reise durch Kambodscha nicht zu kurz kommen. Traumstrände und eine bunte Unterwasserwelt laden zum Sonnenbaden und Schnorcheln ein. Hauptbadeort des Landes ist Sihanoukville, wo es mittlerweile viele sehr gute Hotels und Restaurants gibt. Zahlreiche Wassersportarten werden angeboten. Die farbenfrohe Unterwasserwelt kann auf einem Tauchgang bestaunt werden. Wenn auch eher untypisch für die ländlichen Regionen des Landes, hat sich in Sihanoukville mittlerweile ein ansehnliches Nachtleben etabliert. Der Ort liegt auf einer Landzunge und bietet verschiedene Strände. Der gut besuchte, 4 km lange Ochheuteal Beach ist der bekannteste Strand des Landes. Hier geht es vor allem in der Hauptsaison turbulent zu. In kleinen Strandhütten werden Snacks und Getränke angeboten und natürlich fehlen auch die Strandverkäufer nicht. Der Serendipity Beach befindet sich im Süden der Stadt an einer Promenade. Der geschäftige Victory Beach liegt in der Nähe des Hafens und ist vor allem bei Rucksackreisenden sehr beliebt. Etwas außerhalb der Stadt und deshalb bedeutend ruhiger ist der Otres Beach. Hier kann es vorkommen, dass Sie den ganzen Strand für sich alleine haben. Und Strand bedeutet in Kambodscha feinster, weißer Sand, Palmen und kristallklares Wasser – herrlich für jeden Sonnenanbeter und Ruhesuchenden.

Kambodschas Inseln

Zusätzlich zu den Stränden von Sihanoukville locken auch die kleinen tropischen Inseln vor der Küste. Koh Russei ist ein Inselchen, das 10 km von Otres Beach entfernt im Golf von Thailand liegt. Türkisblaues Wasser, weiße Strände und eine wunderschöne Landschaft locken immer mehr Urlauber. Dennoch ist die Insel weiterhin sehr unberührt und ursprünglich. Aufgrund der flach abfallenden Sandstrände finden Muschelsammler ein Paradies. Wenn Sie spektakuläre Sonnenuntergänge in tropischer Inselidylle lieben, dann sind Sie auf Koh Russei richtig. 8 km westlich von Sihanoukville befindet sich die kleine Insel Koh Rong Samloem. In unberührter Natur und absoluter Ruhe können Sie entspannen und hervorragend abschalten. Wegen der intakten und bunten Unterwasserwelt ist Koh Rong Samloem ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Die Strände sind sehr sauber und die ganze Insel steht unter dem aktiven Schutz durch das Projekt „Wonderful Wildlife of Samloem“. Besonderer Anziehungspunkt der Insel Koh Tang ist ihr Korallenriff, weshalb sie sich auch zu einem der besten Tauchplätze des Landes gemausert hat. Die Sicht unter Wasser ist fantastisch und Sichtweiten von 20 m sind an der Tagesordnung.

Kultur und Bräuche Kambodschas

Um sich optimal auf Ihren Urlaub in Kambodscha vorzubereiten, können Sie sich vorab mit einigen Besonderheiten des Landes beschäftigen. In Kambodscha gibt es eine lange Tanztradition, deren Ursprung bis auf die Funan zurückgeht. Der Lamthon gilt als nationaler Tanz. Er wird nach strengen Regeln zumeist von Frauen vorgeführt. Frauen, die dabei einen männlichen Part darstellen, erkennt man an den Kostümen. Der Tanz hat einen hohen Stellenwert und ist eine beliebte Form der Unterhaltung, obwohl hier auch langsam das Fernsehen den ersten Rang übernimmt. Neben den Tänzen spielt auch die Kampfkunst eine entscheidende Rolle in der Kultur des Landes. Der Überbegriff lautet Kbach Kun Khmer. Die verschiedenen Stile nennen sich Bokator, Pradal Serey, Baok Chambab und Kbach Kun Dambong Veng.
Kambodscha hat zahlreiche Feiertage. Ein ganz besonderes Fest findet jährlich im September/Oktober statt. Pchum Ben wird auch als Totenfest bezeichnet. Man ehrt an drei Tagen die Verstorbenen. Dabei werden traditionell mit der Familie drei Tempel aufgesucht. Opfergaben werden gebracht, wobei es ganz wichtig ist feinkörnigen Reis mitzubringen. Die Kambodschaner glauben, dass Geister ganz kleine Münder haben und deshalb keine normalen Stücke essen können. Während des Totenfestes darf kein Alkohol getrunken, keine Lügen erzählt und keine Gewalt angewendet werden.
Übrigens ist die Khmer-Küche etwas, worauf Sie sich auf Ihrer Reise nach Kambodscha freuen dürfen. Hauptnahrungsmittel ist Reis. Dazu gibt es Fleisch oder frischen Fisch und viel Gemüse. Als Amok werden hierbei die milden Currys bezeichnet. Die Speisen sind lecker abgeschmeckt. Das Essen kommt bereits in kleinen Stücken daher, weil man am Tisch kein Messer benutzt. Messer gelten als Waffen und haben als solche am Tisch nichts zu suchen. Traditionell essen die Khmer alles, was sie auf der Jagd finden. Das fängt bei Insekten an und hört bei Wildschweinen auf. Wer sich an frittierte Spinnen wagen möchte, der ist in diesem Land richtig.

Die Geschichte Kambodschas

Ursprünglich gehörten große Teile des heutigen Kambodschas zum Königreich Funan, das aufgrund seiner Lage direkt an der Handelsstraße zwischen Indien und China sehr wohlhabend war. Diese beiden Länder haben bis heute einen prägenden Einfluss auf die Sprache, Kultur und Religion der Kambodschaner. Etwa 96,3 % der Bevölkerung gehören dem Buddhismus an. Unter Yasovarman I. wurden im 10. Jahrhundert zahlreiche Stauseen und Bewässerungsanlagen gebaut. Dadurch konnten mehr Nahrungsmittel produziert und verkauft werden. Die zusätzlichen Gewinne, die damit erzielt wurden, verwendete man für den Bau von Tempeln. König Suryavarman II. sorgte für die Restaurierung und Neuerrichtung zahlreicher Tempel Kambodschas in Angkor. Das Land erlebte seine Blütezeit und Angkor wurde zur Hauptstadt ernannt.
Anschließend kam es immer wieder zu Angriffen durch die Nachbarländer. Zuerst eroberten die vietnamesischen Cham Angkor im 12. Jahrhundert, bis dann die Siamesen Kambodscha im 15. und 16. Jahrhundert übernahmen. Im 19. Jahrhundert wurde es schließlich vietnamesisches Protektorat. 1863 fiel das Land unter französische Herrschaft, die 90 Jahre anhalten sollte. 1866 wurde Phnom Penh die Hauptstadt Kambodschas. Als das Land 1953, mit der Zustimmung der Franzosen, unabhängig wurde, ernannte man 1955 Sihanouk zum ersten Staatschef. Dieser war bereits im Jahr 1941 zum König ernannt worden.
Zwischen 1970 bis 1975 wurden die Roten Khmer immer stärker. 1975 eroberten sie schließlich Phnom Penh. Unter der Schreckensherrschaft von Pol Pot wurde das Land nicht nur politisch isoliert, es kamen auch 1,7 Mio. Menschen unter dem Terror und der Unterdrückung des Regimes ums Leben. Mitte der 90er Jahre erfasste erneut ein blutiger Bürgerkrieg das Land. Erst im Jahr 1998 ergaben sich die letzten Roten Khmer. Heute ist Kambodscha eine parlamentarische Wahlmonarchie.

Tipps für Ihre Reise nach Kambodscha

Bevor Sie Ihre Kambodscha Reise antreten, sollten Sie sich noch mit einigen Gepflogenheiten des Landes vertraut machen. In Kambodscha zeigt man keine Gefühle in der Öffentlichkeit. Die Menschen präsentieren sich immer mit einem zufriedenen Gesicht. Ärger und auch Zuneigung haben vor Publikum nichts verloren. Bleiben auch Sie gelassen, sollte einmal etwas nicht nach Ihren Vorstellungen verlaufen. Körperliche Zuneigung sollten Sie in der Öffentlichkeit vermeiden. Gehen Sie ebenfalls politischen Diskussionen und Kritik an der kambodschanischen Kultur aus dem Weg: Beides kann unweigerlich in ein Fettnäpfchen führen.
Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Personen fotografieren. Militärische Einrichtungen und Flughäfen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung geknipst werden. Der Kopf gilt in Kambodscha als heilig. Er sollte niemals berührt werden, das gilt auch und besonders für kleine Kinder und Babys. Die Füße dagegen gelten als unrein und dürfen nicht auf Personen oder Bilder mit Menschen zeigen. Genauso deutet man auch nicht mit dem Finger auf Personen und Gegenstände. Versuchen Sie, sich sittsam zu kleiden. Schultern und Knie sollten immer bedeckt, Kleidung sauber und nicht zerrissen sein, auch wenn dies vielleicht zuhause gerade der gängigen Mode entspricht.
Baden Sie keinesfalls nackt oder oben ohne (Zweiteres gilt für Frauen). Ziehen Sie bitte Ihre Schuhe aus, bevor Sie Tempel, religiöse Stätten oder Wohnräume besuchen. Zur Begrüßung legt man traditionell die Handflächen vor dem Oberkörper aneinander, verbeugt sich leicht und sagt freundlich „Chum Reap Suor“. Je höher man die Hände vor dem Körper hält, desto höher der soziale Status des Gegenübers. Dieser Gruß wird „Sampeah“ genannt. Mittlerweile wird aber auch ein Handschlag akzeptiert.
Trinkgelder sind gerne gesehen und zaubern bei den freundlichen Kambodschanern ein noch breiteres Lächeln hervor. Auch beim Verlassen von Tempeln wird eine kleine Spende erwartet. Machen Sie sich aber keine Sorgen, falls Sie in Ihrem Kambodscha Urlaub einmal unangenehm auffallen: Die Kambodschaner sind ein herzliches und tolerantes Volk. Lächeln Sie einfach und man wird Ihnen nichts nachtragen.

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