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Nepal

Urlaub in Nepal: Abenteuerreise und Kulturtrip im Himalaja

Ein Urlaub in Nepal führt Entdecker in das höchste Gebirge der Welt, vorbei an urigen Bergdörfern mit Reisterrassen und zu Tempelanlagen vergangener Zeiten.

Einmal quer durch Nepal zieht sich der Himalaja, das höchste Gebirge der Erde und Heimat ihres mächtigsten Gipfels. So ist das Land am Mount Everest ein Paradies für Wanderer wie kaum ein zweites und lässt Sie dem ca. 8.848 m Riesen ganz nahe kommen. Die steinalten Kulturjuwelen des Landes brauchen sich neben dem überragenden Naturschatz jedoch nicht zu verstecken und machen einen Urlaub in Nepal umso lohnenswerter.

Wissenswertes über Nepal

Geografische Lage Nepal liegt in Südasien zwischen Indien und Tibet.
Größe Die Fläche Nepals beträgt 147.181 km².
Einwohnerzahl Die 26,5 Mio. Einwohner Nepals leben zum Großteil im Tiefland.
Sprache Die offizielle Amtssprache ist Nepali. Viele Einwohner in Urlaubsregionen sprechen zudem Englisch.
Flughafeninformationen Die wichtigsten Flughäfen sind Tribhuvan International (KTM) in Kathmandu und Tenzing-Hillary Airport (LUA) in Lukla, der als Ausgangsbasis für Wanderungen in der Everest-Region dient.
Reisepass/Visum Die wichtigsten Flughäfen sind Tribhuvan International (KTM) in Kathmandu und Tenzing-Hillary Airport (LUA) in Lukla, der als Ausgangsbasis für Wanderungen in der Everest-Region dient.
Landesvorwahl +977
Währung Nepalesische Rupien
Kreditkarten Mit Ihrer Kreditkarte heben Sie problemlos Bargeld am Automaten ab und bezahlen damit auch in größeren Geschäften, Restaurants und Hotels. Nehmen Sie für Wanderungen im Himalaja sicherheitshalber ausreichend Bargeld mit.
Zeitzone UTC+5:45

Klima und beste Reisezeit für Ihren Urlaub in Nepal

Das Klima in Nepal variiert regionsabhängig aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen. Das Tiefland im Süden fällt in eine subtropische Zone mit heißen und feuchten Sommern. Im Vorhimalaja mit Höhenlagen um die 1.500 m ist das Klima gemäßigt, während es im Hochgebirge des Nordens immer kalt bleibt. Zwischen Juni und September kommt es während des Südwestmonsuns in Nepal zu starken Regenfällen. Die besten Reisemonate, insbesondere für Wanderungen, liegen außerhalb des heißen Sommers und des kalten Winters zwischen Oktober und November sowie zwischen Februar bis April.

Unterwegs in steinalten Gassen und auf pittoresken Bergpfaden – interessante Orte in Nepal
Bei Reisen nach Kathmandu in das uralte Gassengeflecht abtauchen

Wie kaum eine andere Hauptstadt der Welt hat sich Kathmandu sein uraltes Herz bewahrt. Trotz der knapp 2 Mio. Einwohner versprühen viele der Straßen im Stadtkern die Idylle einer ländlichen Gegend. Am besten lassen sie sich ohne Kompass und Karte auf Gutdünken erkunden: So gelangen Sie zu verwinkelten Gassen und Plätzen, wo Kühe im Schatten jahrhundertealter Tempel liegen, stoßen auf liebliche Hinterhöfe und stolpern über versteckte Gemüsemärkte. Entlang der Hauptstraße Thamel Marg und in ihren Abzweigungen finden Sie unzählige winzige Läden, die neben Souvenirs auch Ausrüstung für Wanderungen im Himalaja anbieten – dabei ist es oftmals möglich, das Equipment lediglich für die Reisedauer zu leihen. Die Geschäfte des Stadtzentrums wechseln sich mit Hotels und vielfältigen Restaurants ab, die von lokalen Gaumenfreuden bis zu internationaler Küche allen Geschmäckern das passende Gericht servieren.

Früher oder später gelangen Sie während solcher Erkundungstouren mit Sicherheit zum zentralen Durbar Square. Den Namen Durbar Sqare trägt in Nepal immer der den königlichen Palästen gegenüberliegende Platz, der stets mit Tempeln und Höfen geschmückt ist. Der weitläufige Durbar Square Kathmandus bietet genug Raum für einen geschäftigen Markt. Der Platz und seine unmittelbare Umgebung beherbergen Gebäude von außerordentlicher religiöser Bedeutung, wobei sowohl der Buddhismus als auch der Hinduismus eine große Rolle spielen. Im Kumari Ghar Palast beispielsweise lebt Kumari, ein Mädchen, das gemäß der Hinduisten eine Göttin verkörpert.

Ein 15-minütiger Spaziergang oder eine kurze Fahrt per Rikscha bringt Sie zu einer weiteren der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kathmandus: Am Swayambhunath, der den Beinamen „Monkey Temple“ trägt, genießen Sie die beste Aussicht über die Stadt. Die 365 steinernen Treppenstufen führen Sie zu einer der ältesten buddhistischen Anlagen der Welt. Bestaunen Sie hier die Fußabdrücke des Religionsstifters, die sich auf einer Steinplatte abzeichnen. Der Ort zieht sehr alte Menschen und auch Kleinkinder an, die im Namen Ihres Glaubens die Pilgerstätte erklimmen. Ihre Augen schweifen oben angekommen über das Häusermeer Kathmandus und üppig bewachsene Hänge. Schlendern Sie entlang der riesigen weißen Stupa-Kuppel mit ihrem goldenen Aufsatz, schauen Sie, wie Gläubige die Gebetsrollen in Bewegung setzen, und begegnen Sie den zahlreichen namensgebenden Affen des Monkey Tempels.

Unterwegs auf Zeitreise in Bhaktapur

Nur wenige Kilometer von Kathmandu entfernt scheint in Bhaktapur die Zeit tatsächlich stillzustehen: Nirgendwo sonst in Nepal finden Sie so gut erhaltene Paläste, Höfe und Tempelanlagen wie hier. Der gesamte Stadtkern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Nepals. Die bemerkenswerten Gebäude verteilen sich weit über den imposanten Durbar Square hinaus und kreieren eine wahrhaft mystische Atmosphäre. Zu den prominentesten Bauwerken zählen der Nyatapola Tempel, eine imposante 5-stöckige Pagode, sowie der Dattatreya Tempel aus dem 15. Jahrhundert. Während es in der Gegend um den Durbar Square zwischen kleinen Geschäften und Straßenständen äußerst rege zugeht, finden Sie nur wenige Schritte entfernt Ruhe in winzigen Seitengassen mit grünen Innenhöfen.

Pokhara: Metropole inmitten der Natur

Ca. 200 km westlich von Kathmandu zeigt Pokhara ein ganz anderes Gesicht als die Landeshauptstadt: Während Kathmandu besonders mit seinen architektonischen Finessen und dem turbulenten Trubel seiner Gassen begeistert, zeichnet sich Pokhara, die zweitgrößte Stadt des Landes, als Tor zur Natur aus. Direkt am Ufer des Phewa Sees und von mehreren Gipfeln über 7.000 m eingerahmt ist die Kulisse in Pokhara wahrlich spektakulär.

Besuchen Sie den beliebten Stadtteil Lakeside, der sich unmittelbar am Wasser gelegen eher modern und lebhaft präsentiert. Schlendern Sie durch die international geprägten Straßenzüge, in denen sich Yoga-Studios und angesagte Boutiquen aneinanderreihen und angesagte Cafés oder schicke Restaurants zu einer Pause einladen. Kehren Sie in eine gastronomische Einrichtung mit Dachterrasse ein, um die traumhaften Ausblicke auf den See, die umliegenden Bergriesen und den Tal Barahi Tempel zu genießen. Dieser thront auf einer kleinen Insel und kann im Rahmen von einem schnell organisierten Bootsausflug besichtigt werden.

Ein weiterer lohnenswerter Trip führt zur World Peace Pagoda, einem weiß schimmernden Bauwerk in Hanglage. Von hier haben Sie den besten Blick über die am Fuße liegende Stadt, das tiefblaue Gewässer und die schneebedeckten umliegenden Gipfel auf der anderen Seite des Sees, allen voran die markante Spitze des Berges Machapuchare.

Die Wanderhighlights des Himalajas

Ein Urlaub in Nepal wäre sicherlich nicht vollständig, ohne die Naturschätze des Himalajas erkundet zu haben; die wichtigsten Regionen sind dabei Everest, Annapurna und Langtang. Keine Sorge – es muss nicht immer gleich der Mount Everest sein, denn auch Wanderungen zu Gipfeln wie den Pikey Peaks hinterlassen unvergessliche Eindrücke. Überall werden solche Treks mit atemberaubenden Aussichten auf die Gebirgsketten und mit Pausen in urigen Teehäusern gemütlicher Dörfer belohnt. Eine dreitägige Route führt im Rahmen des Balthali Village Treks nur 1 Std. von Kathmandu aus zu wilden Wäldern und Berghängen, die Sie mit Leichtigkeit bewältigen.

In der Pokhara Region führt Sie der ebenfalls 3-tägige Ghandruk Trek vorbei an grün leuchtenden Reisterrassen zu den Panoramen des Annapurna Süd. Das Schmuckstück der Region für ambitionierte Wanderer ist der Annapurna Circuit, dessen unterschiedliche Varianten 8-25 Tage in Anspruch nehmen. Unterwegs fällt der Blick auf zahlreiche Himalaja-Riesen zwischen 6000-8000 m. Die berühmteste und womöglich schwierigste Wanderroute in Nepal führt zum Everest-Base-Camp und nimmt gute drei Wochen ab Ankunft am Flughafen Lukla in Anspruch. Ein absoluter Geheimtipp ist hingegen das Stück zwischen Jiri und Lukla, das Teil der ersten Everest Expeditionen war und heutzutage aufgrund des Flughafens in Lukla meist ausgelassen wird. Die ca. einwöchige Strecke führt Sie vorbei an einsame Bergdörfer, in deren charmanten Unterkünften es wesentlich ruhiger zugeht als entlang des Everest-Base-Camp-Treks. Im Gegensatz zu vielen anderen Wanderregionen teilen Sie sich hier den Pfad fast ausschließlich mit den einheimischen Sherpas, die Sie in ihren warmen Gaststätten mit offenen Feuerstellen freundlich empfangen.

Festliche, architektonische und kulinarische Einblicke in die Kultur Nepals

Die wichtigsten Festivitäten in Nepal sind religiös motiviert, wobei der Buddhismus und der Hinduismus gleichermaßen zur Geltung kommen. Das hinduistische Fest der Lichter, das Tihar, feiern die Gläubigen im Spätherbst; dann leuchten Abertausende Kerzen in den Häusern der Dörfer und Städte. Für Buddhisten ist insbesondere Jayanti, der Geburtstag von Buddha, zum Vollmond im Mai oder im Juni von großer Bedeutung.

Eine Unmenge architektonisch wertvoller Bauwerke ziert die Durbar Squars in nepalesischen Städten. Aufwendige Steinarbeiten, edles Holz und aus Metall gearbeitete Statuen gehören zu den landestypischen stilistischen Elementen. Neben solchen innerstädtischen Berühmtheiten verdienen aber auch die Reisterrassen im Himalaja sowie die dortigen Gebetswände und Gebirgshäuser Aufmerksamkeit.

Das wichtigste Gericht in Nepal ist Dahl, ein reichhaltiger und nährhafter Teller mit Reis als Herzstück, begleitet von Linsen und weiteren Beilagen wie Essiggurken und lokalen Gemüsesorten. Daneben sind noch abwechslungsreiche Currys sehr beliebt, die gerne mit Naan Brot serviert werden. In den Gaststätten der Bergdörfer wird Ihnen zudem frischer Yak Käse serviert, den Sie kaum irgendwo sonst bekommen können.

Nepals Geschichte: vom Königreich zur Demokratie

Historische Werkzeuge aus dem Kathmandu-Tal deuten auf eine Besiedlung der Region schon vor mindestens 11.000 Jahren hin. Im Mittelalter regierten diverse Malla-Könige die damaligen Teilgebiete des heutigen Nepals und schlossen sich letztlich zusammen. 200 Jahre lang regierten sie das Land, bis es 1482 zu einer Spaltung in die Königreiche Kathmandu, Bhaktapur und Patan kam.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts setzte es sich der Gorkha König Prithvi Narayan Shah zum Ziel, das Reich wieder zu einen. Teils diplomatisch, teils kriegerisch eroberte er die meisten Gebiete und schlussendlich auch das zentral gelegene Kathmandu. Noch bis 2008 bestand das damals gegründete Königreich, wobei es seit den 1940er Jahren Bewegungen gab, die eine demokratische Verfassung forderten. In 2006 wurde ein Repräsentantenhaus etabliert und bald darauf stimmte es ab, das Hindu-Königreich in einen säkularen Staat umzuwandeln. Diese Strömungen setzten sich schließlich durch und der amtierende König Gyanendra musste seine Macht 2008 abtreten.

Nützliche Informationen für Ihre Reise

Es wird von Reisenden nicht erwartet, die zahlreichen Kastenunterschiede und einhergehenden Benimmregeln in Nepal zu verstehen. Dennoch gilt es, sich an einige allgemeine Verhaltensweisen zu halten, um der Bevölkerung gegenüber Respekt auszudrücken. Verzichten Sie deshalb insbesondere bei Besuchen von heiligen Stätten wie Tempelanlagen auf freizügige Kleidung und ziehen Sie beim Betreten Ihre Schuhe aus. Letzteres ist auch Etikette bei Besuchen privater Häuser. Zuneigung öffentlich zum Ausdruck zu bringen, gilt als ein Tabu, wobei auch hier bei Reisenden mehr Nachsicht geübt wird. Kurioserweise sind die allgegenwärtigen Stupas im Uhrzeigersinn zu umrunden und entlang der Wanderwege in den Gebirgsregionen sollten respektvolle Reisende die Gebetsmauern rechts umlaufen.

Während Nepalesen alle Mahlzeiten, darunter Dahl und Reis, mit der rechten Hand essen, bietet man Ihnen im Urlaub meist Besteck an. Bestimmt ist es aber eine interessante neue Erfahrung, sich dieser natürlichen Gepflogenheit anzupassen. Eine typische Geste der Einheimischen ist es, den rechten Arm mit der linken Hand am Ellbogen zu unterstützen, wenn sie Ihnen etwas übergeben. Eine Erwiderung des Verhaltens gilt als besonders höflich.

Für komfortable Wanderungen im Himalaja können Sie einen ortskundigen Sherpa und auch einen Porter organisieren, der Ihr Gepäck trägt. Große Teile der Bevölkerung in Nepals Bergregionen leben vom Tourismus und einen Sherpa zu engagieren, unterstützt die ökonomische Lage der Familien. Die Pfade sind allerdings gut markiert, sodass Sie auf Wunsch die Gebiete auch ohne einen Führer kennenlernen. Als Grundregel gilt, nicht ganz allein aufzubrechen, da es zu zweit immer sicherer ist. Richten Sie sich für eine unbesorgte Wanderung nach den Vorsichtsmaßnamen gegen die Höhenkrankheit: Steigen Sie bei Symptomen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit nicht weiter auf und akklimatisieren Sie sich auf gleicher oder niedriger Höhe. Generell ist ein besonnener und langsamer Aufstieg zu empfehlen.

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